Wenn das Handy Depressions-Alarm schlägt
Können Smartphones bei Depressionen oder bipolarer Störung helfen? Die Uniklinik Frankfurt erprobt nun Apps, die bei der Behandlung psychisch Kranker helfen soll.
Können Smartphones bei Depressionen oder bipolarer Störung helfen? Die Uniklinik Frankfurt erprobt nun Apps, die bei der Behandlung psychisch Kranker helfen soll.
Wer einen Therapieplatz sucht, muss oft lange warten. Das liegt auch daran, dass wir häufig die Falschen behandeln, sagt Psychiater Klaus Lieb: „Es sind bevorzugt gutsituierte Menschen in Therapie, die mit beiden Beinen im Leben stehen.“
Viele schlechte Nachrichten setzen der Weltkonjunktur zu. Selbst die Notenbanken werden uns nicht vor der Krise bewahren können.
Filme über Seelensorgen gibt es viele. „Das melancholische Mädchen“ von Susanne Heinrich aber sucht und findet die Sollbruchstelle zwischen Nöten im Kopf und Macken der Welt.
Erst der Sturm, dann die Regengüsse: Der Zyklon „Idai“ hat große Teile Moçambiques in riesige Überschwemmungsgebiete verwandelt. In der Hafenstadt Beira ist die Cholera ausgebrochen.
Die Europäische Zentralbank schaltet wieder in den Krisenmodus. Ihre jüngsten Beschlüsse haben unangenehme Folgen für uns alle.
Das psychische Leid nimmt alarmierend zu: Jeder zweite Deutsche empfindet auf der Arbeit starken Leistungsdruck. Der Gebrauch von Antidepressiva schießt in die Höhe, der Krankenstand hat sich binnen zwanzig Jahren verdreifacht.
Hormonelle Verhütungsmittel können zu Depressionen führen, eine dänische Studie stellt sogar eine erhöhte Suizidrate fest. Darauf sollen Packungsbeilagen nun hinweisen.
In den dunklen Wintermonaten nehmen Müdigkeit und schlechte Laune bei vielen Menschen zu. Doch nicht jede Stimmungsschwankung ist automatisch eine Depression. So lassen sich die Symptome richtig deuten.
Bislang waren fast nur Frauen von postnataler Depression betroffen. Doch seit Väter mehr Aufgaben in der Erziehung übernehmen, fällt auch jeder zehnte Mann nach der Geburt des Kindes in ein seelisches Tief – Tendenz steigend.
Es ist die Schattenseite der modernen Arbeitswelt: Wegen Depressionen und anderer psychischer Leiden sind im vergangenen Jahr mehr als 100 Millionen Arbeitstage ausgefallen – doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren.
Kann Natalie ihre schwermütige Mutter mit der Kraft der Pflanzen heilen, an denen sie einst forschte? In ihrem Kinderroman „„Wie man Wunder wachsen lässt“ erzählt Tae Keller von einem Weg aus der Depression.
84 Prozent der depressiv Erkrankten reagieren mit sozialem Rückzug. Angehörige können dieses Verhalten als Zurückweisung missverstehen – und Partnerschaften beenden. Dabei kehrt die Verbundenheit mit einer erfolgreichen Behandlung oft zurück.
„Meine Mutter, die Fee“: Nikola Huppertz hat ein einfühlsames Bilderbuch über eine depressive Erkrankung geschrieben, und Tobias Krejtschi hat es höchst sensibel illustriert.
Auf der Tagung der Gesellschaft für Suizidprävention ging es vor allem um die Untersuchung des Einflusses von Großstadt und Arbeitsleben auf die Psyche. Die Ergebnisse geben zu denken.
Christian Schenk wurde 1988 in Seoul Olympiasieger im Zehnkampf. Heute lebt er auf Rügen. Er spricht über seine Depressionen, eine bipolare Störung und Doping in der DDR.
In einem Interview spricht Michael Phelps über dunkle Kapitel seines Lebens. Noch immer leidet der frühere Schwimmer unter Depressionen. Nun erklärt er auch, was und wer ihm in der schweren Zeit hilft.
In „Mängelexemplar“ nach dem Roman von Sarah Kuttner spielt Claudia Eisinger eine Frau, die an sich und an der die ganze Welt verzweifelt. Sie trägt unter anderem ihr „inneres Kind“ mit sich herum.
Ein nicht geringer Anteil unserer Gesellschaft leidet unter Depressionen. Haben wir heute etwa zu wenig existentielle Sorgen? Yael Adler klärt auf über Ursachen, Ausprägungen und Verlauf der Volkskrankheit Depression.
Hochspringer Falk Wendrich wurde von einer schweren Krise nach unten gezogen. Aber er tauchte wieder auf und überwand die Depression. Was macht diese Krankheit mit einem jungen Menschen?
Nie hat Europa so viel Geld mit so wenig Erfolg ausgegeben wie in Griechenland. Bessere Zeiten für das Land sind nicht in Sicht.
Adam Haslett erzählt die Geschichte einer Familie, die lernt, mit dem Suizid des Vaters zu leben. „Stellt euch vor, ich bin fort“ ist subtil, facettenreich und niemals deprimierend.
Die Depression in der Deutschen Bank erreicht die Spitze des Konzerns. Eine Frau aus dem Vorstand redet sich um Kopf und Kragen.
Der Chef der Barmer-Krankenkasse warnt: Die Zahl der Menschen wird weiter steigen, die von Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken betroffen sind. Besonders die neuen Zahlen zu Studenten sind alarmierend.
Gerade bei seelischem Leid ist es oft schwierig, vom Arzt eine klare Diagnose zu bekommen – dabei können sich viele Patienten erst dann ihrer Erkrankung wirklich stellen. Drei Erfahrungsberichte.
Depression, Herzerkrankungen und Armut. Einsamkeit kann sich gravierend auf verschiedene Bereiche des Lebens auswirken. Politiker sehen darin viel mehr als ein privates Problem.
Wie krank sind die Deutschen? Auf jeden Fall weniger krank, als Therapeuten es ihnen einreden wollen. Ein Gespräch mit dem Psychiater Christian Dogs über das Geschäft mit der eingebildeten Depression, die tristen Ehen von Managern und die lahme Generation Y.
Kevin Braddock war ganz unten im Leben angelangt. Schwer depressiv, wollte er sich töten. Nun hat er ein Magazin aufgelegt, das anderen Betroffenen helfen will.
In fast allen europäischen Ländern hat es einen Rückgang an Suiziden gegeben. Nur in den Niederlanden ist das Gegenteil der Fall. Eine Erklärung könnte die liberale Haltung dort zum assistierten Suizid sein.
Nach dem rauschhaften Start in die Saison schlittert der BVB im Herbst in eine veritable Krise. In der Champions League gibt es gegen Nikosia die nächste Blamage. Der Unmut wird hörbar größer.
Das Experiment Martin Schulz führte die SPD kurzzeitig in ungeahnte Höhen. Umso schmerzlicher war der Absturz danach. Der Kanzlerkandidat kämpft jetzt darum, nach dem 24. September weiter eine Rolle zu spielen.
Bei psychischem Leid wie einer Depression mangelt es noch an der Diagnostik zur Früherkennung. Ein Psychiater über erste Erfolge, Menschen vor dem Ausbruch seelischer Krankheiten zu bewahren.
Die Niederlage gegen das Team Oracle beim America’s Cup vor vier Jahren hat die Segelnation Neuseeland in tiefe Depression gestürzt. Jetzt kommt es wieder zum Duell mit den Amerikanern.
Wenn psychisch kranke Menschen sich nicht therapieren lassen wollen, fühlen sich ihre Angehörigen in unserem Versorgungssystem oft alleingelassen. Wie kann das sein?
Im „Tatort“ wird Professor Boernes Haarausfall mittels Tinktur bekämpft. Tatsächlich gibt es ein wirksames Präparat. Doch es ist umstritten.
Länger als vier Wochen soll kein Patient mehr auf den Termin bei einem Psychotherapeuten warten müssen. Die neue Richtlinie soll einem veränderten Bedarf gerecht werden.