Die Krankheit X hat nun einen Namen
Dass sich ein unbekannter Erreger weltweit verbreitet, damit war zu rechnen. Nur geschieht es im Fall des Coronavirus viel schneller als erwartet.
Dass sich ein unbekannter Erreger weltweit verbreitet, damit war zu rechnen. Nur geschieht es im Fall des Coronavirus viel schneller als erwartet.
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus in China steigt weiter an - allerdings weniger rasant als bisher. Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnte unterdessen vor vorschnellem Optimismus.
Die Zahl neu nachgewiesener Erkrankungen geht im Vergleich zum Vortag leicht zurück. Weltweit sind bisher außerhalb des chinesischen Festlands knapp 700 Infektionen bekannt.
Im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus schicken Chinas Banken nun auch alte Geldscheine in Quarantäne.
Frankreich hat den ersten Todesfall durch das neuartige Coronavirus aus China gemeldet. Bei dem Opfer handele es sich um einen 80-jährigen Touristen aus China, der seit Ende Januar im Krankenhaus behandelt wurde, teilte Gesundheitsministerin Agnès Buzyn mit.
Wegen Flugausfällen und Problemen bei der Zustellung vor Ort nimmt die Deutsche Post keine Pakete nach China mehr an. Briefe mit Ziel in die Volksrepublik bearbeitet das Unternehmen zunächst noch, doch ist mit Verspätungen zu rechnen.
Pandemie, niedrige Zinsen, schwache Konjunktur: Der Wechselkurs steht unter Druck, weil die Sorgen vor einer Rezession in Deutschland steigen. Auch die Führungskrise in der CDU trägt dazu bei.
Das Coronavirus kennt keine Grenzen, die EU schon – das wird zum Problem für den freien Verkehr und Reisende. Auch der Nachschub mit wichtigen Medikamenten aus China droht zu versiegen.
Chinesische Behörden haben erstmals Auskunft über Infektionen unter Krankenhauspersonal gegeben. Die Vereinigten Staaten werfen China mangelnde Transparenz vor. Ägyptische Behörden melden indes die erste Ansteckung in Afrika.
Womöglich tragen weit mehr Japaner als vermutet das Coronavirus in sich. Die Organisatoren für die Olympischen Spiele 2020 sehen dennoch keinen Grund für einen Notfallplan.
Das Coronavirus vermiest Volkswagen das China-Geschäft. Auf dem wichtigsten Einzelmarkt des Autoherstellers wurden im Januar mehr als 11 Prozent weniger Autos verkauft als noch im vergangenen Jahr.
Wie wird sich die Coronavirus-Epidemie weiter entwickeln? Im Interview entwirft Gérard Krause vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung drei Szenarien – und erklärt, warum die Gefährlichkeit des Virus so schwer einzuschätzen ist.
In den Zeiten der Pestpandemie um 1900 entstanden die Stereotype vom kranken Chinesen. Mit dem Coronavirus haben sie jetzt wieder neue Konjunktur. Auch auf dem eigenen Kontinent.
Das Coronavirus und die Folgen für den Anti-Doping-Kampf: Betrüger könnten von der Lage profitieren. Wer testet Chinas Sportler auf Doping?
In China dürfte das neuartige Coronavirus beim diesjährigen Valentinstag für weniger Romantik sorgen. Blumenhändler bekommen weniger Kundschaft als sonst zu dieser Jahreszeit üblich. Manche fragen, ob sie Blumen desinfizieren sollen.
Im Epizentum der Epidemie ist die offizielle Zahl der Neuinfektionen sprunghaft gestiegen. Das zeigt vor allem eins: Die Statistik war schon lange fragwürdig. Auch die politische Krisenbewältigung schreitet voran: Der Parteichef von Hubei wurde geschasst.
Mit seinem Krisenmanagement war Peking offenbar unzufrieden: Jiang Chaoliang, Parteisekretär der vom Coronavirus besonders getroffenen Provinz Hubei, muss abtreten. Nach einer Umstellung der Zählweise wurden drastisch höhere Fallzahlen gemeldet.
Zuletzt hatten immer mehr Konzerne wegen der Coronavirus-Gefahr ihre Teilnahme an Mobile World Congress in Barcelona abgesagt. Nun haben die Veranstalter Konsequenzen gezogen.
Um Panik wegen des Coronavirus zu vermeiden, setzt Singapur auf umfangreiche Vorsorge und Kommunikation mit der Bevölkerung. Das Land muss sich aber auch auf hohe wirtschaftliche Verluste einstellen.
Das Coronavirus bringt auch den Formel-1-Kalender durcheinander. Das Rennen in China kann nicht wie geplant stattfinden. Zweifel gibt es auch an einem weiteren WM-Lauf.
Die Zahl der Erkrankten in Bayern steigt damit auf 14. Eine vorläufige Entwarnung kommt aus der Quarantänestation in Germesheim: Dort fielen abermals alle Testergebnisse negativ aus.
Im Kampf gegen das Virus hat die Wirtschaft keine Priorität – zum Schaden der Lieferketten. Auch der Versuch, den Ausbruch zu vertuschen, hat Kredit gekostet.
Im Kampf gegen das Coronavirus setzt Peking zunehmend auf seine moderne Überwachungstechnik – und Heerscharen von Ärzten, Mitarbeitern und Funktionären. Bekommt das Land die Epidemie in den Griff?
Das Coronavirus greift weiterhin um sich. In China sind inzwischen mehr als tausend Menschen an der Infektion mit dem neuartigen Virus gestorben. Nach offiziellen Angaben sind insgesamt fast 43.000 Menschen in China infiziert.
Während schon mehr als 1000 Menschen am Coronavirus gestorben sind, demonstriert Chinas Staatschef bei einem Auftritt Zuversicht. Ein Anwalt und ein Blogger, die über Missstände berichtet hatten, werden derweil von der Polizei abgeholt.
Durch den Tod des Mediziner Li Wenliang wächst die Wut vieler Chinesen. Immer lauter wird mehr Transparenz gefordert – nicht nur was das Coronavirus betrifft.
Für die China-Rückkehrer in Berlin hat das Warten auf die Testergebnisse ein Ende: Sie sind nicht mit dem Coronavirus infiziert. Auf einem Kreuzfahrtschiff in Japan haben sich unterdessen Dutzende weitere Passagiere mit dem Virus angesteckt.
Nun reagieren auch die Wohnungsvermittler auf den Ausbruch des Coronavirus. Airbnb und andere Plattformen kippen bis Ende dieses Monats alle Buchungen in Peking. Die Stadt ist unter Touristen sehr beliebt.
Mehrere Organisationen und Wissenschaftler haben China Hilfe bei der Bekämpfung des Coronavirus angeboten. Doch die Zusammenarbeit ist nicht einfach. Der Virologe Ian Lipkin erklärt warum.
Internationale Messen wie die Ambiente in Frankfurt oder MWC in Barcelona leiden unter der Angst vor dem Coronavirus. Es gelten zwar strenge Regeln – aber Aussteller ziehen sich zurück.
Nach langen Verhandlungen können nun Experten der Weltgesundheitsorganisation in China das Virus erforschen. Die Zahl der Toten steigt stark – auf mehr als 900.
Beobachten, hinterfragen, überprüfen und die richtigen Schlüsse ziehen: Was einzelne Ärzte zu Anfang der Epidemie getan haben, ist das Motto für alle, und die internationale Wissenschaft spielt jetzt in einem Team.
Ein Flugzeug der Bundeswehr ist mit Rückkehrern aus Wuhan in Berlin gelandet. 20 Menschen kommen nun in Quarantäne – und werden auf das Coronavirus getestet.
Über das Wochenende kommen nach den zwangsweise verlängerten Neujahrsfeiertagen Millionen von Chinesen nach Peking zurück. Viele Bewohner fürchten eine neue Ansteckungswelle durch das Coronavirus.
In China haben sich mittlerweile rund 35.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Ein britisches Flugzeit, das am Sonntag auch Deutsche aus Wuhan zurückbringen soll, ist am Samstagabend gestartet.
Die drei größten Containerreedereien der Welt haben ihre Fahrten nach China reduziert. Viele Routen werden verlegt. Das wird die Containerschifffahrt auf Monate belasten.