Astra-Zeneca oder hinten anstellen
Das vorläufige Verbot des umstrittenen Impfstoffs trifft viele Berliner Lehrer. Die Schulverwaltung hatte sie zuletzt vor eine schwere Wahl gestellt.
Das vorläufige Verbot des umstrittenen Impfstoffs trifft viele Berliner Lehrer. Die Schulverwaltung hatte sie zuletzt vor eine schwere Wahl gestellt.
Biontech hat eines der größten Impfstoffwerke der Welt in Hessen in Betrieb genommen. Aus Apfelwein wird ein Corona-Vakzin hergestellt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Der Impfstoff von Astra-Zeneca wird hierzulande für jüngere Menschen nicht mehr empfohlen. Hat man hier einfach genauer hingesehen als bei anderen Impfstoffen? Sind die seltenen Komplikationen überhaupt zu verhindern?
Das Mittel Carniva-Cov soll zunächst auf russischen Pelztierfarmen zum Einsatz kommen, so die zuständige Aufsichtsbehörde Rosselkhoznadzor.
Wer unter 60 ist, soll in Hessen nur noch in Ausnahmefällen mit dem Astra-Zeneca-Produkt geimpft werden. Termine in den nächsten zwei Wochen bleiben bestehen, die Personen bekommen andere Impfstoffe.
Eine Nachricht, die Mut macht: Der Impfstoff von Biontech und Pfizer ist einer ersten Studie zufolge bei Jugendlichen mit 100 Prozent noch wirksamer als bei Erwachsenen. Noch sind die Ergebnisse aber nicht in einem Fachjournal veröffentlicht.
Wien erwägt eine Million Dosen Sputnik V zu kaufen. Eine Entscheidung sei jedoch noch nicht getroffen. Damit sollten Lieferengpässe bei den von der EU bestellten Vakzinen ausgeglichen werden.
Alsfeld kann es kaum abwarten, das Tübinger Modell zu erproben. Hessen muss seine Impfstrategie nach den neuen Empfehlungen zum Astra-Zeneca-Produkt anpassen. Die Landes-Inzidenz sinkt leicht.
Im hessischen Marburg produziert Biontech seit kurzem seinen weltweit begehrten Corona-Impfstoff. Bis zu eine Milliarde Dosen seines Vakzins will das Pharmaunternehmen pro Jahr in seinem neuen Werk herstellen. Der Prozess ist äußerst anspruchsvoll.
Im Streit über die Verteilung der Covid-Impfstoffe in der EU will Wien den Ankauf zusätzlicher Dosen von Biontech verhindern, wenn Österreich nicht mehr davon bekommt als bisher vorgesehen. Die Drohung löst Empörung aus.
Nach dem Zentralbankchef hat Präsident Erdogan nun dessen Stellvertreter entlassen. Auch sonst ist die Lage vor dem Besuch der EU-Spitze in Ankara angespannt.
In Deutschland kommt die Impfkampagne nicht voran. Die Entwicklung der Impfstoffe von Biontech, Curevac und Co. wurde mit staatlichem Geld vorangebracht. Deutschland gab nach den Vereinigten Staaten dafür am meisten aus.
Zuerst sollten den Astra-Zeneca-Impfstoff nur Menschen unter 65 bekommen, nun möglichst nur noch solche über 60. Mehrere Politiker warnen vor steigender Verwirrung und Verunsicherung. Die Kanzlerin sagt, sie würde sich mit dem Vakzin impfen lassen.
Die Entscheidung von Bund und Ländern zu Astra-Zeneca hat Auswirkungen auf die Impfreihenfolge. Auslandsreisen aus Deutschland bleiben erlaubt. Und im Mordfall Lübcke sollen offene Fragen geklärt werden. Der Newsletter für Deutschland.
Der Impfstoff soll von Mittwoch an überwiegend bei Menschen über 60 verwendet werden. Gesundheitsminister Spahn: „Ohne Frage ein Rückschlag.“
Zuerst gab es eine Impfempfehlung des Astra-Zeneca-Vakzins nur für Jüngere. Jetzt sollen in der Regel nur noch die Über-60-Jährigen diesen Impfstoff erhalten. Was hat es mit der Empfehlung auf sich? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Bei Astra-Zeneca ist der Wurm drin: Weil es neue Fälle von Hirnvenenthrombosen gibt, sollen nur noch ältere Menschen mit dem Vakzin geimpft werden. Das Vertrauen wird auf die Probe gestellt.
Nach neuen Berichten über Thrombosen empfiehlt die Stiko das Vakzin von Astra-Zeneca nur noch für Über-60-Jährige. Mehrere Bundesländer hatten die Impfungen für Jüngere mit dem Corona-Impfstoff schon ausgesetzt.
Trotz des hohen Impftempos in Amerika warnt die CDC-Direktorin Rochelle Walensky in einer emotionalen Rede vor einer vierten Welle und bittet alle durchzuhalten. Als warnendes Beispiel nennt sie auch Deutschland.
Brasiliens Außen- und Verteidigungsminister sind unter den Posten, die Jair Bolsonaro neu besetzt. Der drastische Schritt des Präsidenten steht wohl im Zusammenhang mit seiner verheerenden Corona-Politik.
In Chile ist schon mehr als ein Drittel der Bevölkerung mindestens einmal geimpft. Trotzdem stehen die Intensivstationen kurz vor der Überlastung. Warum?
Zumindest in Zukunft soll es nicht mehr an Produktionskapazitäten für Impfstoffe mangeln. Die Bundesregierung will erreichen, dass die Pharmaindustrie einen Puffer für Milliarden von Impfdosen aufbaut.
Auf Unternehmen wie Biontech und Moderna ruhen die Hoffnungen der Welt. Dafür sind die Aktien noch relativ günstig.
Die Impfkampagne der Bundesregierung kommt nur schleppend voran. Eine Apotheke wollte ihre Kunden daher selbst mit Impfstoff versorgen und klagte. Doch eine Pflicht zum Vertragsabschluss besteht laut Gericht nicht.
Der Personalvermittler Randstad verschenkt eine App, damit die Pandemie bald endet. Die App soll laut Entwickler auch für eine große Anfragendichte geeignet sein.
Deutsche Ministerpräsidenten werben für den schnellen Einsatz von Sputnik V im Kampf gegen Corona. Und Putin wiederholt die Mär von der schon im Januar bei der EU beantragten Zulassung für den russischen Impfstoff.
Nach Ostern sollen auch Hausärzte gegen Corona impfen. Doch es mangelt an Impfstoff – und an Informationen. Zwei Mediziner berichten, wie sie damit umgehen.
Minister Spahn sieht Deutschland auf den letzten und schwersten Kilometern eines Marathons. RKI-Chef Wieler warnt vor 100.000 Neuinfektionen am Tag und wünscht sich den Volllockdown vom vergangenen Frühling herbei.
Nach Astra-Zeneca prüft nun auch Biontech-Pfizer die Wirkung und Sicherheit ihres RNA-Impfstoffs an jüngeren Kindern. Mit der Impfung könnte Anfang 2022 begonnen werden.
Die EU möchte den Impfstoffexport besser kontrollieren. Mitgliedstaaten können diesen nun im Einzelfall untersagen – Entwicklungsländer soll das aber nicht treffen.
Alexej Repik ist Milliardär und Pharma-Unternehmer. Ihm gehört auch ein Werk im bayerischen Illertissen, in dem Russlands Corona-Impfstoff hergestellt werden könnte. Repiks Erfolg basiert auch auf guten Beziehungen zu Wladimir Putin.
Die Ruhetage an Ostern sind gestrichen, jetzt kommen mögliche Verbote von Urlaubsreisen ins Spiel. Die EU debattiert über Impfstoff-Gerechtigkeit. Und in Köln sorgt ein zurückgehaltenes Gutachten für Aufsehen. Der Newsletter für Deutschland.
Die Bundesregierung setze „große Hoffnung“ in Curevac, sagt Christoph Krupp. Sollte die Zulassung durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA pünktlich klappen, könnte der neue Impfstoff ab etwa Juli gespritzt werden.
In der aktuellen Sendung sprechen wir unter anderem über die verworfene Ruhetagsregelung über Ostern, Exportverbote für Impfstoff und Corona-Beschränkungen für Geimpfte.
Der Chef des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim spricht über Corona-Arzneien und die komplexe Produktion von Impfstoffen, politischen Druck und welche Prioritäten er beim Management der Pandemie setzen würde.
Impfstoff von Astra-Zeneca +++ Landtagswahlen +++ Abschiebungen +++ Reform des Medizinstudiums +++ Strom für grüne Industrie