Selbstkritische Erklärungen der Elite
Bekommen „die da oben“ noch mit, worüber „die da unten“ sich Sorgen machen? Was Spitzenvertreter der Wirtschaft auf diesen gängigen Vorwurf antworten. Aus aktuellem Anlass ein Rückblick auf 2017.
Bekommen „die da oben“ noch mit, worüber „die da unten“ sich Sorgen machen? Was Spitzenvertreter der Wirtschaft auf diesen gängigen Vorwurf antworten. Aus aktuellem Anlass ein Rückblick auf 2017.
Deutschland belastet seine Bürger mit Steuern und Abgaben stärker als die meisten anderen Industrieländer. Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen zum neuen OECD-Ranking.
Detlef Scheele, der neue Arbeitsagentur-Chef hat sich viel vorgenommen. Vor allem für die Langzeitarbeitslosen will er eine Perspektive schaffen. Und zwar ohne „Beschäftigungstherapie“. Wie stellt er sich das vor?
Ob das Nokia 3310 oder die Agenda von Martin Schulz: Wirtschaft und Politik ergehen sich in Nostalgie. Das mag verführerisch sein, ist aber auch reichlich naiv.
Weil er seinen Mitarbeitern mehr Zeit für Vermittlung von Arbeitslosen gewähren möchte, macht sich der neue Arbeitsagentur-Chef Scheele für eine Entbürokratisierung von Hartz IV stark. Er ist nicht der erste mit solch einer Idee.
Kinder hassen Langeweile, aber die meisten Erwachsenen haben dafür null Verständnis: Sie würden sich gern mal wieder langweilen. Warum eigentlich?
Pawel Kowalski hat einen deutschen Rentner betreut – und klagt nun auf die Bezahlung von Überstunden. Andere Altenpfleger aus Osteuropa trauen sich das nicht. Dabei haben viele Probleme.
Für Wahlkämpfer ist es ein gefundenes Fressen: Die Deutschen überschätzen massiv, wie ungerecht es zugeht. Aber warum sind wir eigentlich so pessimistisch?
Mundgeblasenes Flachglas ist eine Kunst für Kirche und Kultur. Und eine geheimnisumwitterte Rarität. In Deutschland glüht der Ofen nur noch in einer Hütte.
Was ist eigentlich ein gutes Gehalt? Was genau gehört in den Lebenslauf? Die Deutschen googeln viele Fragen zur Karriere. Wir beantworten die wichtigsten in einer Serie. Hier kommt Folge 3 zum Thema Bewerbung.
Für den früheren deutschen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard war wirtschaftliche Freiheit wichtiger als staatliche Versorgung. Leider ist genau das eingetreten, was er befürchtet hat.
Deutschlands größte Behörde hat einen neuen Kapitän: Detlef Scheele sitzt nun auf dem Chefsessel der Arbeitsagentur. Seine inhaltlichen Schwerpunkte hat er schon definiert.
Wenige Jahre nach seiner Veröffentlichung wirkte der Song „Walls Come Tumbling Down“ plötzlich prophetisch. Eine Mauer stürzte 1989 tatsächlich ein. Was hat der Britpop-Klassiker jetzt dem Brexit entgegenzusetzen?
Vom deutschen Arbeitsmarkt gibt es weiterhin erfreuliche Nachrichten: Die Zahl der Arbeitslosen ist auch im März gesunken. Das liegt vor allem an mehr sozialversicherungspflichtigen Stellen.
Während Deutschland die Agenda 2010 entschärft, gehen die Franzosen in die andere Richtung. Ältere Arbeitslose sollen kürzer Geld erhalten als bislang.
Detlef Scheele rückt an die Spitze der Arbeitsagentur, und Valerie Holsboer ist die erste Frau im Vorstand. Wie haben sie es auf diese Posten geschafft? Und was erwartet das neue Duo?
Jörg Schüttauf spielt alles: Kommissare, Dichter, Stasi-Offiziere. Sein Gesicht kennt jeder. Und doch kann auch er davon erzählen, wie es ist, keine Angebote mehr zu bekommen.
Wieso das Ergebnis für die SPD keine Klatsche war, wie sehr AfD-Anhänger mit der eigenen Partei hadern – und wie die CDU von der Angst vor Rot-Rot bei älteren Wählern profitieren konnte. Die Wahlanalyse.
Immer mehr Menschen zieht es in Deutschland in die Ballungsgebiete. Stadt und Land driften weiter auseinander. Auf dem Land wird die Versorgung dünner. Ein Teufelskreis.
Ein Sieg von SPD und Linken bei der Landtagswahl im Saarland wäre ein Schritt hin zu einer rot-rot-grünen Bundesregierung. Der Weg dorthin hat allerdings das Zeug zum politischen Krimi – vor allem für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Seit Wochen protestieren in Weißrussland Bürger gegen die Politik des Staatschefs Lukaschenko. Nun hat die Polizei zahlreiche Menschen festgenommen – darunter offenbar ausländische Journalisten.
Während Martin Schulz mit dem Thema soziale Gerechtigkeit punktet, schweigt Kanzlerin Merkel – und wirkt geradezu ideenlos. Womit könnte sie auch Wahlkampf machen?
Die Lebenserwartung der Weißen in den Vereinigten Staaten, die höchstens einen Schulabschluss haben, ist dramatisch gesunken. Das Phänomen hat einen Namen: „Tod aus Hoffnungslosigkeit.“
Am Samstag wird sich in Schwetzingen ein „Freiheitlich-konservativer Aufbruch in der Union“ formieren. Der bekannteste Vertreter ist der ehemalige hessische Kultus- und Justizminister Christean Wagner (CDU).
Der ehemalige Geldpolitiker Stefan Gerlach beklagt in einem Zeitungsbetrag, „die wenigsten Journalisten und Marktteilnehmer wissen, wie Notenbanker in der Praxis eigentlich ihre Politik festlegen“. Er verweist auf sechs verbreitete Missverständnisse.
Die politischen Gegner werfen Martin Schulz vor, seine Bewerbungsrede als Kanzlerkandidat der SPD sei „100 Prozent unkonkret“ gewesen. Das stimmt nicht. Drei seiner Forderungen sind ziemlich konkret – und höchst umstritten.
Die Europäer verlangen sechzig Milliarden Euro für den Brexit. Doch die meisten Briten ahnen davon nichts. Wie kommt die Kostenforderung zustande?
Nach der Wahl von Martin Schulz vermissen Linke und Union konkrete inhaltliche Details seiner Politik. Die CDU kündigt derweil einen fairen Wahlkampf ohne persönliche Angriffe auf Schulz an.
Der Parteichef der AfD in Kiel hält Multikulti für gescheitert. Kein ungewöhnlicher Standpunkt in der Partei. Doch Herr Demagbo stammt aus Westafrika. Wie passt das zusammen?
Smoothies aus heimischem Laub oder 60.000 Euro für Börsengeschäfte: Hartz-IV-Empfänger haben kuriose Geschäftsideen. Das Jobcenter muss sie alle ernst nehmen und eine abgelehnte Förderung gut begründen.
Eine Horrorvorstellung ist für eine Familie aus Baden-Württemberg zur Realität geworden: In der Dunkelheit prallt ihr Auto auf der A7 gegen einen Stein und überschlägt sich. Vier Menschen werden schwer verletzt. Jetzt werden sie bedroht.
Die Kürzungen des amerikanischen Präsidenten für die Umweltbehörde und das Außenministerium sind dramatisch. Sie sollen den Bau der Mauer an der Grenze zu Mexiko finanzieren.
Heinrich Alt, ehemaliger Vorstand der Arbeitsagentur, schaltet sich in die Agenda-2010-Debatte ein: Statt länger Arbeitslosengeld zu zahlen, solle der Bund sich auf die Arbeitsvermittlung fokussieren.
François Fillon stellt in Paris sein Präsidentenprogramm vor. Doch wieder fallen ihm neue Enthüllungen auf die Füße. Der Kandidat spricht von einer „Menschenjagd“.
Schau, wie ich schau: Der österreichische Kabarettist Josef Hader debütiert in „Wilde Maus“ als Filmregisseur – in der Rolle eines arbeitslosen Musikkritikers.
Sandra Maischberger diskutiert mit ihren Gästen über die Arbeitsmarktpläne von Martin Schulz. Dabei steht die Vergangenheitsbewältigung der SPD im Vordergrund. Wichtige Zukunftsfragen bleiben unbeantwortet.