Ein Urteil im Namen der Würde
Das Landgericht Frankfurt ist überzeugt, dass Alexander M. allein gehandelt hat, als er in mehr als 80 Fällen bekannte Personen bedrohte. Das Urteil: fast sechs Jahre Haft.
Das Landgericht Frankfurt ist überzeugt, dass Alexander M. allein gehandelt hat, als er in mehr als 80 Fällen bekannte Personen bedrohte. Das Urteil: fast sechs Jahre Haft.
Im „NSU 2.0“-Prozess gibt es ein Urteil. Im öffentlichen Personenverkehr müssen in Hessen weiterhin Masken getragen werden. Und einige Bewerber haben doch noch Aussicht auf einen Medizinstudienplatz. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Im „NSU 2.0“-Prozess verhängt das Frankfurter Landgericht gegen den Angeklagten fünf Jahre und zehn Monate Haft. Die Kammer bekommt Lob von den Betroffenen.
Nach dem Tsunami von 2004 schuf Karl Eyerkaufer eine einzigartige Hilfsaktion, die vielen Menschen in Sri Lanka Chancen auf ein besseres Leben verschafft.
ZDFinfo zeigt eine vierteilige Doku zum monströsen Kindesmissbrauchsfall Lügde. Zwei Täter vergewaltigten Kinder über Jahre hinweg. Die Behörden versagten. Das darf nie wieder geschehen.
Hessen hat als erstes Flächenland schon vor Jahren Flatrate-Tarife für Bus und Bahn eingeführt. Sie sollen mit der deutschlandweiten Lösung in Einklang gebracht werden.
Nach höchstrichterlichen Urteilen sind die Bezüge der Staatsdiener auch in Hessen zu niedrig. Bis zum nächsten Frühjahr sollen sie angepasst werden.
Sabine Werth hat vor fast 30 Jahren die erste Tafel mitgegründet. Im Interview erklärt sie, warum die Vereine immer weniger Essen für immer mehr Bedürftige haben und was sie sich vom Bürgergeld erhofft.
Neun Monate lang hat das Landgericht Frankfurt über die Drohserie des „NSU 2.0“ verhandelt. War Alexander M. der alleinige Täter? Und welche Rolle spielte die Polizei? Nun soll am Donnerstag das Urteil gefällt werden.
Bis vor Kurzem stritten Ampel und Union wütend über das Bürgergeld. Jetzt hat die Union ein Mehrheit im Bundesrat verhindert – dennoch stehen die Zeichen auf Verständigung.
Das Bürgergeld soll das 2005 eingeführte Arbeitslosengeld II (Hartz IV) ersetzen. Die Reform soll eine Vermittlung der Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt erleichtern, unter anderem durch mehr Qualifizierung und Weiterbildung.
Nachdem Arbeitsminister Hubertus Heil vor dem Bundesrat für das Bürgergeldgesetz noch einmal geworben hatte, fand die Reform der Grundsicherung keine Mehrheit. Beschlossen wurden zuvor jedoch Entlastungen für Gaskunden.
Im Streit über das Bürgergeld ist jetzt der Bundesrat am Zug: Die Länderkammer stimmt an diesem Montag über die zentrale Sozialreform der Ampelkoalition ab.
Der bayerische Ministerpräsident lehnt die von der Ampel geplante Reform der Grundsicherung ab. Die Regierung stellt sich schon auf weitere Verhandlungen ein.
Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz sieht im Bürgergeld den „Weg in ein bedingungsloses Grundeinkommen aus Steuermitteln.“ Bundesfinanzminister Christian Lindner ist dagegen zu Änderungen bereit.
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Auf die wichtigen Punkte der zum Teil vernichtenden Kritik hat die Koalition nicht reagiert. Es ist gut, dass das „Bürgergeld“ im Vermittlungsausschuss landet.
Eine Mehrheit im Bundestag hat die Einführung des Bürgergelds und die Erhöhung der monatlichen Zahlungen beschlossen. Wann die Reform in Kraft tritt ist offen: Der Bundesrat muss noch zustimmen.
Viel weniger Frauen als Männer gründen Unternehmen, aber in Ostdeutschland ist ihr Anteil auffällig höher als im Westen. Warum? Fünf persönliche Geschichten aus Postdam, Chemnitz, Jena, Rostock und Zörbig.
Erdogan ruft das „Jahrhundert der Türkei“ aus. Er verspricht eine Zeit der Wunder. Dabei sorgt er seit 20 Jahren für unser Elend.
Die jüdische Gemeinschaft Frankfurt überlässt die Holocaustüberlebenden in der Ukraine nicht ihrem Schicksal. Hilfe zur Selbsthilfe hat im Judentum Tradition. Das war auch nach den Pogromen 1938 nicht anders.
Tag zwei auf der Weltklimakonferenz. In den Vereinigten Staaten stehen die Midterms an. Die Union stört sich an den Plänen zum Bürgergeld. Und werden Europa und Afrika per Tunnel verbunden? Alles Wichtige im F.A.Z. Frühdenker.
Das geplante Bürgergeld sorgt für erbitterten Streit zwischen Ampel und Unionsparteien. Im Zentrum steht das „Lohnabstandsgebot“. Die Antwort hängt vom Blickwinkel ab.
„Gewisse Gemütskälte“ und „Selbstüberschätzung“: Am Landgericht Kaiserslautern stellt ein Psychiater sein Gutachten über Andreas S. vor. Eine Sicherungsverwahrung empfiehlt er im Fall einer Verurteilung jedoch nicht.
Wie tief sind die Vereinigten Staaten gespalten? Woher kommt die Wut? Gibt es Hoffnung? Und was ist von den Midterm-Wahlen zu erwarten? Der amerikanische Reporter und Buchautor Evan Osnos im Gespräch.
Was für eine Art Schriftsteller ist der Schriftsteller Serhij Zhadan? Laudatio auf den ukrainischen Dichter und Musiker anlässlich der Verleihung des Freiheitspreises der Frank-Schirrmacher-Stiftung.
Die neue Krisenunübersichtlichkeit verunsichert viele. Manche erhoffen, dass wir gestärkt in ein neues sozialistisches Zeitalter schwenken. Dabei haben uns Krisen der Vergangenheit zum Fortschritt angeregt.
Seine ersten Zeitungsartikel erscheinen vor dem Ersten Weltkrieg, und noch in der jungen Bundesrepublik führte er eine markante Feder: Eine Erinnerung an F.A.Z.-Herausgeber Erich Dombrowski
Die deutsche Wirtschaft steht vor harten Monaten. Es könnte zwar weniger schlimm kommen als befürchtet, doch das ist nur ein schwacher Trost.
Die Sorgen um Fachkräfte und Nachwuchs prägen die Lage am Arbeitsmarkt stärker als die Arbeitslosigkeit. Die nimmt weiter ab.
Der Ukrainekrieg und die hohen Energiekosten hinterlassen ihre Spuren. Arbeitsagentur-Chefin Andrea Nahles spricht von einer „Trendwende“.
Der deutsche Arbeitsmarkt präsentiert sich trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage robust. In den Unternehmen kehrt allerdings Vorsicht ein.
In Frankreich dominiert das Motto Schnelligkeit vor Gründlichkeit. Mehrere Hundert Euro in Form von Energieschecks gibt es dort für Geringverdiener. In Berlin verfolgt man einen anderen Kurs.
Seit zehn Jahren nimmt die Zahl von Vertretungslehrern zu. Baden-Württemberg hat bei ihnen bislang gespart, doch das ändert sich. Denn jeder wird gebraucht.