Für eine Handvoll Euro
Jeder Mensch soll mindestens 8,50 Euro je Stunde verdienen, fordern Gewerkschaften und fast alle Parteien. Putzfrauen, Schlachter und Friseure erhalten weniger. Wie lebt es sich mit einem Niedriglohn? Fünf Geschichten.
Jeder Mensch soll mindestens 8,50 Euro je Stunde verdienen, fordern Gewerkschaften und fast alle Parteien. Putzfrauen, Schlachter und Friseure erhalten weniger. Wie lebt es sich mit einem Niedriglohn? Fünf Geschichten.
Politiker entdecken zunehmend die Gerechtigkeit als Betätigungsfeld. Sie fordern mehr Umverteilung und versprechen „gerechtere“ Regeln. Häufig fehlt es freilich für die angestrebte Gerechtigkeit an Maßstäben, und die in Aussicht genommenen Regelungen führen zu mehr Unfreiheit.
Seit bald zwei Jahren tobt der Bürgerkrieg in Syrien, und ein Ende der Tragödie ist nicht abzusehen. Zu glauben, eine frühe Intervention durch den Westen hätte daran etwas geändert, ist aber falsch. Jede Revolution durchläuft den Zyklus der Radikalisierung. Erst danach kann die Stabilisierung beginnen.
Zehn Jahre sind die Arbeitsmarktreformen alt. Nie waren sie beliebt. Aber sie wirken.
Mehr als 300 Leser haben sich an der Diskussion der Faktencheck-Ergebnisse zum Thema „Sitzenbleiben“ beteiligt. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Resultate.
Ein Jahr nach der Insolvenz der Drogerimarktkette Schlecker hat knapp die Hälfte der früheren Beschäftigten wieder einen neuen Job. Knapp 10.000 sind aber noch arbeitslos gemeldet.
In Brüssel beraten die Staats- und Regierungschefs der EU über die sozialen Folgen der Krise. EU-Ratspräsident van Rompuy deutet finanzpolitische Lockerungen an und unterstützte damit Frankreichs Präsident Hollande, der sich abermals gegen eine „strikte“ Sparpolitik aussprach.
Seit beinahe zwanzig Jahren versucht die EU, die italienische Region Kalabrien aufzupäppeln. Etwa drei Milliarden Euro sind dorthin geflossen - und versandet.
BUENOS AIRES, 14. März. Glockengeläut zu ungewöhnlicher Zeit. Die einen schrecken aus der Siesta auf, andere haben gerade ihren Nachtisch vor sich oder den ...
wmu. BRÜSSEL, 14. März. Die EU-Staaten wollen generell an der Konsolidierung der öffentlichen Finanzen festhalten, zugleich aber versuchen, für mehr Wachstum ...
Während die Troika Griechenland Fortschritte bei seinen Reformen bescheinigt, bleibt die Lage am Arbeitsmarkt angespannt. Die Arbeitslosenquote kletterte auf 26 Prozent, Experten rechnen mit einem weiteren Anstieg.
Heute vor zehn Jahren hielt der damalige Kanzler Schröder seine Agenda-Rede. Mittlerweile sind in Deutschland so viele Menschen erwerbstätig wie noch nie. Doch das Land kann noch mehr. Eine Analyse.
Stolz sind sie alle: In Buenos Aires, der Heimatstadt von Papst Franziskus, wurde seine Wahl mit großem Jubel aufgenommen. Jorge Mario Bergoglio wuchs dort in einem Arbeiter- und Mittelklasseviertel auf - bis ihn die Erleuchtung überkam.
Peer Steinbrück bekam bei „Anne Will“ die Chance, endlich über Themen zu reden und nicht über Fettnäpfchen. Aber der SPD-Kanzlerkandidat nutzt die Chance nicht und kneift, als es konkret wird.
Mit einem Mega-Transparent hat die IG Metall gestern in Frankfurt auf die Arbeitslosigkeit junger Menschen in der EU aufmerksam gemacht.
„Auf den Straßen Frankfurts handeln die Migranten aus den Nachbarländern mit Obst, Derivaten und Heroin.“ Dieser Satz taugt zum Skandal.
Der Komiker Beppe Grillo ist der Überraschungssieger der italienischen Parlamentswahl. In einem bemerkenswerten Interview verrät er, was er vorhat: das korrupte politische System umbauen, mehr tun für Arbeitslose. Deutschland ist Vorbild für ihn.
Vor zehn Jahren kündigte Kanzler Gerhard Schröder im Bundestag weitreichende Reformen an: Die „Agenda 2010“ war geboren. Das hat die deutsche Arbeitswelt umgebaut.
Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder stattet zum ersten Mal seit November 2005 der SPD-Fraktion im Bundestag einen Besuch ab. Und wird kurz vor dem zehnten Jahrestag seiner Agenda-2010-Rede mit Applaus bedacht.
So kreativ wie möglich präsentieren sie sich in Videos, auf Plakatwänden und sogar auf Schokoladenverpackungen: Personal Branding ist vor allem unter Kreativen in - hat allerdings auch einige Tücken.
Die Jagd nach hohen Sparzinsen bringt viele Berufseinsteiger auf Abwege. Banksparpläne und Bausparverträge sind solide Alternativen - vermietete Immobilien unter Umständen nicht.
Die Lage an Amerikas Arbeitsmarkt hellt sich deutlich auf. Im Februar stieg die Zahl der neuen Stellen um 236.000. Die unerwartet gute Entwicklung am Arbeitsmarkt nährt nun Spekulationen auf eine Änderung der Geldpolitik.
Von der Bahn zum verspäteten Flughafen: Hartmut Mehdorns Wechsel an die Spitze des Hauptstadtflughafens inspiriert die FAZ.NET-Nutzer zu Witzen.
Der Angeklagte im Prozess um den Neusser Jobcenter-Mord beteuert, er habe die Frau nicht töten wollen. Beim Verhör durch die Polizei soll er dagegen noch herzlos gewirkt haben.
Pierluigi Bersani will nach seinem knappen Wahlsieg jetzt die Protestpartei des Komikers Beppe Grillo umwerben. Die jüngsten Äußerungen lassen sich als Wende nach links interpretieren.
Das Mannheimer Arbeitsamt darf Armutsflüchtlingen aus Bulgarien keine Sprachkurse anbieten. Dabei sind ein Fünftel von ihnen Akademiker.
Die Tat sorgte bundesweit für Entsetzen: Ein Mann stürmt mit zwei Messern ins Jobcenter Neuss und ersticht eine Mitarbeiterin. An diesem Mittwoch hat in Düsseldorf der Prozess begonnen.
Bei der Aufnahme Rumäniens haben die Kontrollmechanismen der EU versagt. Dem Buchstaben des Schengen-Vertrags nach ist das Land seit drei Jahren beitrittsreif. Ein Kommentar.
Die Agenda 2010 betrachtete man 2003 als „alternativlos“. Das kommt einem heute ja bekannt vor. Bei Frank Plasberg diskutierte darüber eine Runde mit Verursachern und Betroffenen der Reform.
Von den 27 EU-Staaten weist nur Griechenland eine ähnlich schlechte Arbeitsmarktbilanz aus. In Spanien steigt die Zahl der Arbeitslosen erstmals über 5 Millionen.
In der Debatte über die Einführung eines Mindestlohns will sich die FDP der systematischen Schaffung von „Lohnuntergrenzen“ künftig nicht mehr verschließen. Parteichef Rösler sieht darin aber keine ordnungspolitische Kehrtwende.
Die Rettung Griechenlands ist zum Experiment darüber geworden, was eine Gesellschaft alles aushalten kann, bevor sie zerbricht. Die Ergebnisse bisher: In der Stadt regt sich Solidarität, auf dem Land zeigt sich Egoismus.
Lettlands Regierung wird am Montag einen Antrag an die Europäische Union auf den Weg bringen, um am 1. Januar 2014 den Euro einzuführen. EU-Kommission und Europäische Zentralbank müssen dann prüfen, ob Lettland die fünf Maastricht-Kriterien erfüllt.
Mehr als 350 Milliarden Euro haben Bund und Kommunen seit Einführung der Hartz-Gesetze ausgegeben. Die Bundesagentur für Arbeit fordert Reformen.
Wie ein Virus hat die Finanzkrise die Welt erfasst. Einige Länder haben sich von der Rezession erholt, halb Europa liegt unter dem Vorkrisenniveau. Das „Endspiel“ der Krise trifft die Staaten.
Deutschlands Arbeitsmarkt trotzt der Konjunkturflaute, Frankreich dagegen hat viele Arbeitslose: Am Arbeitsmarkt zeigt sich, wie gut die Wirtschaftspolitik eines Landes ist.