Janet Yellens riskanter Einstand
In den Tücken der geldpolitischen Kommunikation ging die neue Botschaft der Fed-Chefin Janet Yellen fast unter – dabei gibt sie Anlass zur Sorge.
In den Tücken der geldpolitischen Kommunikation ging die neue Botschaft der Fed-Chefin Janet Yellen fast unter – dabei gibt sie Anlass zur Sorge.
Das ZDF produziert neue Serien. Eine soll nach dem Vorbild von „Breaking Bad“ mit allen bisherigen Vorstellungen brechen. Das scheint in jeder Hinsicht gewagt. Vor allem, was die Hauptrolle angeht.
Die Deutschen konsumieren viel, bei den Exporten läuft es rund und auch anderen Euro-Ländern geht es wieder besser. Grund genug für die Wirtschaftsweisen, ihre Wachstumsprognose anzuheben.
Drei Jahre haben nicht gereicht, um den Untreuevorwurf gegen den früheren Präsidenten der European Business School, Christopher Jahns, zu belegen. Die Ermittler machten peinliche Fehler.
Die Federal Reserve verringert ihre Anleihekäufe weiter und verfeinert ihre verbalen Leitlinien. Die neue Vorsitzende Janet Yellen signalisiert, dass Zinserhöhungen erst langsamer als üblich zu erwarten seien.
Charaktersache Abstiegskampf: In neun noch ausstehenden Spielen muss die Eintracht zeigen, dass sie erstklassigen Ansprüchen genügt. Formschwankungen, persönliche Eigenheiten und Verletzungen machen die Situation kompliziert.
Nach deutschem Recht haben Ausländer auf Arbeitssuche kein Anspruch auf Hartz IV. Eine arbeitslose Rumänin klagt dagegen vor dem Europäischen Gerichtshof. Heute wurde erstmals mündlich verhandelt.
Kiew wirbt Freiwillige für die Nationalgarde an. Ihr Training gleiche eher einem Ausflug als einer Truppenübung, sagen Spötter. Moskau sieht in ihnen illegitime Kämpfer. Doch sie haben ihre eigenen Motive.
Fairness am Arbeitsmarkt bemisst sich auch an den Chancen für die Schwächsten. Um ihnen einen Berufseinstieg zu sichern, muss der Mindestlohn vom politischen Tagesgeschäft fernbleiben.
Während die Öffentlichkeit auf Uli Hoeneß und die Krim schaut, murkst die Bundesregierung ungeniert im Halbdunkel: Mindestlohn, Frühpensionierung und Ökostromsubventionen drehen all die Reformen zurück, die Deutschland aus der Dauermisere gehievt haben.
Sie standen mitten im Beruf und waren gefragt. Von einem Tag auf den anderen war alles anders. Drei Gespräche darüber, wie die Arbeitslosigkeit Menschen verändert.
Wenn Arbeitnehmer nach dem Erreichen des Rentenalters weiterarbeiten wollen, standen dem bisher erhebliche wirtschaftliche und rechtliche Probleme im Weg. Jetzt soll eine befristete Beschäftigung möglich werden. Beiträge in Renten- und Arbeitslosenversicherung sollen entfallen.
Bundeswirtschaftsminister Gabriel geht nach dem Urteil gegen Uli Hoeneß die Schweizer Banken an. Die Bankvorstände will Gabriel gleich mit vor Gericht stellen.
An einem Großstadtbahnhof fallen die Züge aus, Kunden warten wochenlang auf ein Hörgerät, alte Menschen wünschen sich mehr Zeit von ihren Pflegern. Der Fachkräftemangel ist in unserem Alltag angekommen. Und es könnte noch schlimmer werden.
Im ostukrainischen Donbass wächst die Wut auf die alten Eliten. Der Versuch der neuen Regierung, sich mit den Oligarchen zu verbünden, droht zu scheitern.
Touristen suchen in Rom nach „La Grande Bellezza“, dem mit einem Oscar gekrönten Film. Die Römer selbst sind nicht begeistert. Für viele Krisengeplagte zeigt er die Ära Berlusconi.
Muslimische Rebellen massakrieren Christen, christliche Rebellen massakrieren Muslime. So versank die Zentralafrikanische Republik im Chaos. Französische Soldaten sind in die Hauptstadt Bangui eingerückt. Ganze Stadtviertel liegen dort in Trümmern.
Die amerikanischen Beschäftigungszahlen sind gut - trotz des dort kalten Wetters. Ökonomen rätseln, wie stark der Winter die Wirtschaft wirklich gebremst hat.
Unter drei Wochen Urlaub solle man gar nicht anfangen, lautete früher eine Weisheit: Eine Woche zum Abschalten, eine zum Ankommen, eine zum Urlaubmachen. Solche Regeln sind Humbug, sagen nun Psychologen. Auch Kurztrips helfen gegen Stress.
Die Journalistin Julia Angwin hat mit „Dragnet Nation“ ein Buch darüber geschrieben, wer was über sie weiß, und wer sie wie überwacht. Eine Reise in den puren Horror.
Eine neue Studie fordert mehr Umverteilung. Für Deutschland aber gilt das nicht unbedingt. Denn Deutschland geht es besser als vielen anderen Ländern.
Eine vor über 10 Jahren eingeführte Zusatz-Steuer auf Kraftstoffe in Spanien ist nicht mit EU-Recht vereinbar. Nun muss das klamme Land seinen Bürgern voraussichtlich Milliarden erstatten.
Die Arbeitslosigkeit in Deutschland legt im Februar nur geringfügig zu. Die Bundesagentur sieht eine „günstige Entwicklung“: Wenn der Winter nicht wäre, gäbe es jetzt weniger Erwerbslose als noch im Januar.
192.994 Männer und Frauen sind im Februar in Hessen arbeitslos gemeldet gewesen - kaum mehr als vor Jahresfrist. Derweil verlangsamt sich der Preisauftrieb.
Arbeitsministerin Andrea Nahles verspricht auch denen eine Rente mit 63, die länger als fünf Jahre arbeitslos waren. Das wird aber teuer – und sorgt für heftigen Gegenwind.
Andrea Nahles will tausende Arbeitnehmer früher abschlagsfrei in den Ruhestand entlassen - und dass, obwohl sie mehr als fünf Jahre arbeitslos waren. Die CDU sträubt sich.
Mehr Schulen, mehr Abiturienten, mehr Lehrer und mehr Akademiker. Die Bildungsexpansion ist beispiellos. Fachleute streiten, wie lang sie weitergeht. Und wozu.
Eine abenteuerliche Satire zum Streit zwischen analoger und digitaler Kultur: Am 3. März erscheint der Roman „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ von Robin Sloan. Lesen Sie den Beginn des Romans als FAZ.NET-Lesezeichen.
Italiens neuer Regierungschef Matteo Renzi kündigt in seiner ersten Regierungserklärung eine Reihe von raschen Reformen an: Arbeitgeber sollen entlastet werden, Arbeitslose mehr Unterstützung erhalten.
Der Roman „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ von Robin Sloan in der Übersetzung von Ruth Keen erscheint am 3. März im Blessing Verlag. Das gebundene Buch mit 352 Seiten kostet 19,99 Euro.
Richtiges Schuheputzen will gekonnt sein. Viel Geduld und Liebe zum Detail sind dabei ein Muss. Erlernen kann man das Geschick in Seminaren beim professionelle Schuhputzer Thomas Ganick.
Ludwig Dexheimer schrieb vor 85 Jahren eine Fiktion über die Zukunft anno 2500. Das Internet und der Solarstrom sollten jedoch viel früher Wirklichkeit werden.
Ludwig Dexheimer schrieb vor 85 Jahren eine Fiktion über die Zukunft anno 2500. Das Internet und der Solarstrom sollten jedoch viel früher Wirklichkeit werden.
Die Bundesregierung will langjährig Beschäftigten eine abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren ermöglichen. Die Wirtschaft kritisiert das scharf. Auch EU-Kommissar Rehn geht mit dem Vorhaben hart ins Gericht.
Die Bundesagentur für Arbeit ist besorgt: Die Rente mit 63 verursache immense Zusatzkosten. Und nicht nur für die Beitragszahler, auch für die Rentner selbst könnte das Paket teuer werden.
Jeder vierte Neu-Rentner könnte mit 63 Jahren ohne Abschläge in den Ruhestand gehen. Dies bestätigte das Arbeitsministerium auf eine Anfrage der Grünen.