Amerikas Arbeitslosenquote fällt überraschend
Noch vor wenigen Monaten schrumpfte die Wirtschaft in Amerika. Jetzt läuft es besser. Die Arbeitslosenquote ist im Juni überraschend gefallen. Das erhöht auch den Erklärungsbedarf für die Notenbank.
Noch vor wenigen Monaten schrumpfte die Wirtschaft in Amerika. Jetzt läuft es besser. Die Arbeitslosenquote ist im Juni überraschend gefallen. Das erhöht auch den Erklärungsbedarf für die Notenbank.
Der Mindestlohn kommt, ein Großversuch beginnt. Sicher ist: Es wird in Zukunft weniger Niedriglöhne geben – vielleicht aber nur, weil die Arbeitsplätze verschwinden. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Arm und Reich gehen sich aus dem Weg. Der Bau neuer Stadtteile verstärkt den Trend, dass sich die Quartiere unterschiedlich entwickeln. Die Politik hat wichtige Instrumente aus der Hand gegeben, dies zu verhindern.
Der Winter war kurz und warm. Deswegen wurde in vielen Branchen wie etwa dem Bau die Arbeit früher als üblich wieder aufgenommen. Das wirkt sich nun dämpfend auf den Arbeitsmarkt aus.
Sonst fühlen sich die Armen als Verlierer, und die soziale Ungleichheit schmerzt noch mehr, sagt Harvard-Soziologin Michèle Lamont.
In Deutschland sind immer weniger Leute arbeitslos. Deshalb machen sich auch immer weniger Leute selbständig. Experten warnen schon: Es entstehen nicht genügend innovative Unternehmen.
Gibt es eine soziale Kluft in Deutschland? Davon ist nichts zu sehen. Die Deutschen sind so zufrieden wie lange nicht.
Das Gesetz zur Rente mit 63 Jahren enthält noch immer ein Schlupfloch, das einen weitgehenden Berufsaustieg schon mit 61 möglich macht. CDU-Politiker Jens Spahn fordert jetzt eine Nachbesserung.
Eigentlich hatte die Regierung nach wochenlangem Streit versprochen, eine neue Frühverrentungswelle unbedingt zu verhindern. Doch nun zeigt sich abermals eine Gesetzeslücke.
Was macht eigentlich der Namensgeber von Deutschlands größter Arbeitsmarktreform? Er kümmert sich im Rentenalter um die Zukunft des Kontinents und sammelt dafür Milliarden ein.
Schlimme Wahrheiten, böse Gleichnisse: Das Horrorgenre erlebt in Film, Fernsehen und Literatur eine dunkle Blüte. Nicht nur das neue Buch von Stephen King zeigt, wie lebendig die Gattung ist.
Politiker streiten darüber, ob es in der Landwirtschaft Ausnahmen beim gesetzlichen Mindestlohn geben sollte. Ein Spargelbauer aus Südhessen erklärt, warum Peru der lachende Dritte wäre, wenn es keine gibt.
Er trägt nie ein Jackett. Dafür kurze Hemden und Schlips - doch er ist weder Beamter noch Bankkaufmann. Durch die Technikrevolution könnte er arbeitslos werden. Bitte nicht - man würde ihn vermissen.
Eine Kurdin flieht vor einer Zwangsheirat aus ihrer Familie. Sie ruft die Polizei an und bittet sie, nichts zu verraten, wenn sie als vermisst gemeldet wird. „Ah, der Klassiker“, sagt der Polizist. Deutsche Behörden wissen noch immer nicht, wie oft dieser „Klassiker“ vorkommt.
Gebildet sein hieß einmal nicht, nur Kenntnisse zu besitzen und Praktiken zu beherrschen, sondern durch sein Wissen und Können teilzuhaben am geistigen Leben. Heute qualifizieren wir unsere Bildung zu Tode.
Ein Café in der Altstadt von Edinburgh ist zur Pilgerstätte für Harry-Potter-Fans aus aller Welt geworden: Im „Elephant House“ schrieb Joanne K. Rowling ihre erfolgreichen Romane über den Zauberlehrling.
Mit 63 Jahren in den Ruhestand gehen zu können, ist aus Sicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes nicht genug: Der DGB macht sich deshalb für ein neues Frühverrentungsprogramm stark. Arbeitnehmer ab 60 Jahren sollen darauf Anspruch haben.
Mit der Vereidigung von Felipe VI. bricht für das krisengeplagte Spanien eine neue Epoche an. Bei seiner Proklamation verzichtet der Monarch bewusst auf religiöse Symbole – ob das seine Kritiker überzeugt?
Die Wirtschaftskraft der Briten hat sich in dreißig Jahren verdoppelt, doch gleichzeitig sind breite Schichten verarmt. Eine neue Studie zeigt, wie stark Arme vom Rest der Gesellschaft abgekoppelt werden.
Die Erfolgsquote von Klagen gegen Jobcenter ist hoch. Für manche Anwälte ein Geschäftsmodell: Ob sie gewinnen oder verlieren -- der Staat bezahlt sie immer.
Viele Arbeitslose eignen sich nur für Hilfsarbeiten - zu niedrigem Gehalt. Jetzt aber kommt der Mindestlohn. Das wird gefährlich.
Die amerikanische Notenbank verringert ihren Konjunkturimpuls. Sie kauft weniger Anleihen, will den Leitzins aber noch länger nahe Null halten. Mit vier Nein treibt die Fed-Vorsitzende Yellen die Aktienkurse auf Rekordhochs.
Bei zwei Weltmeisterschaften saß Guillermo Ochoa nur auf der Bank. Einen Verein hat er noch nicht. Doch nach seinen Glanztaten beim 0:0 gegen Brasilien loben den Lockenkopf alle in den Himmel - auch Oliver Kahn.
Manager mit 60 Arbeitsstunden und mehr pro Woche sind dem Burn-out immer nahe. Das wird seit Jahren propagiert. Laut einer aktuellen Studie sind es in Wahrheit ganz andere Gruppen, die chronisch gestresst sind.
Bund und Länder haben sich laut einem Medienbericht auf schnellere Strafen für Hartz-IV-Sünder geeinigt. Schon bei einem ersten Pflichtverstoß soll es Sanktionen geben.
Die deutsche Sozialversicherung könnte erstmals seit Jahren wieder in die roten Zahlen rutschen. Das liegt vor allem an der Rentenreform der Großen Koalition.
Haben Sie von der „Health App“ auf dem iPhone gehört? Apple sagt, das sei ein tolles Ding und helfe uns, besser zu leben. Die Wahrheit ist: Wer krank ist, wird stigmatisiert und aus der Solidargemeinschaft ausgeschlossen.
Die Probleme am deutschen Arbeitsmarkt treten immer drastischer zu Tage. Fast die Hälfte aller Arbeitssuchenden kommt nur für Hilfsarbeiten in Frage. Doch die sind immer weniger gefragt.
Die Wirtschaftskrise in Europa und Nordamerika hat einer britischen Studie zufolge zu 10.000 zusätzlichen Selbstmorden geführt. Die Forscher geben der Politik eine Mitschuld.
17 Jahre lang hangelte sich eine Briefträgerin von Zeitvertrag zu Zeitvertrag und wurde dann einfach entlassen. Das wollte sie sich nicht gefallen lassen und zog in Schwerin vor Gericht. Nun ging der Prozess zu Ende.
Der Vormarsch der Islamisten im Irak beweist abermals: Die irakische Armee ist in einem schlechten Zustand. Das hat seine Gründe.
Die romantische Komödie über zwei krebskranke Teenager riskiert zwar heikle Vergleiche. Doch Josh Boone gelingt eine einfühlsame Inszenierung von John Greens erfolgreichem Jugendbuch.
Thorstein Veblen verachtete Menschen, die nur nach Prestige streben. Vom räuberischen Gebaren der Kapitalisten seiner Zeit hielt er ebenso wenig. Sein Herz schlug für die Erfinder. Aus unserer Serie „Die Weltverbesserer“.
Die große Koalition hat ihr Mindestlohngesetz in den Bundestag eingebracht. Die Ministerin freut sich. Auch die Grünen sind dafür. Die Linkspartei verlangt, ihn sofort von 8,50 Euro auf 10 Euro anzuheben.
Surrealisten und Melancholiker, Freudenmädchen und Weltverbesserer, saufende Philosophen und philosophierende Säufer: Sie alle finden in den Brüsseler Bistros ein Zuhause, in dem bis heute eine ganz eigene Subkultur blüht.
Was fehlt Studierenden, die schon nach zwölf Schuljahren an die Universitäten kommen? Der Erziehungswissenschaftler Volker Ladenthin hat Arbeiten junger Studenten untersucht. In der F.A.Z. fasst er seine Ergebnisse zusammen – und trifft erstaunliche Prognosen.