Schulz und die Fehler
Schulz möchte die Agenda-Reformen noch weiter zurückdrehen. Doch will die SPD glaubhaft Armut bekämpfen, braucht sie einen Plan für Arbeitsplätze. Schröders Agenda ist nicht entbehrlich.
Schulz möchte die Agenda-Reformen noch weiter zurückdrehen. Doch will die SPD glaubhaft Armut bekämpfen, braucht sie einen Plan für Arbeitsplätze. Schröders Agenda ist nicht entbehrlich.
Die Agenda 2010 ist für viele Sozialdemokraten der Sündenfall ihrer Partei. Jetzt nimmt sich der designierte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz die Reformen vor. Darum geht es.
Hannelore Kraft will bei der nordrhein-westfälischen Landtagswahl vom Hype um Martin Schulz profitieren. In ihrem Wahlprogramm setzt sie allerdings auf Bewährtes.
Der designierte SPD-Kanzlerkandidat verlangt Korrekturen an der Agenda 2010, unter anderem eine längere Bezugsdauer des Arbeitslosengeld I. „Wenn Fehler erkannt werden, müssen sie korrigiert werden“, sagte Schulz.
Der Neid hat keinen guten Ruf. Dabei ist er eigentlich normal, sehr menschlich – und richtig genommen, kann er uns sogar anfeuern.
Politiker lieben die Umverteilung. Obwohl sie großen Schaden anrichtet. Der Staat und die Abgabepflichtigen sind schon jetzt überfordert. Warum es so verführerisch ist, mehr zu verteilen als zu produzieren.
Nach einer denkwürdigen Pressekonferenz fallen die Reaktionen sehr unterschiedlich aus. Trumps Basis jubelt, andere Beobachter sind geschockt. Der Präsident dürfte es genau so gewollt haben.
Vier Frauen verlieren ihre Jobs und scheinbar jede Perspektive. Um zu überleben, steigen sie in den Ring: Die neue Arte-Serie schildert, dass in Frankreichs Gesellschaft jeder auf sich allein gestellt ist.
Frankreich sehnt sich nach einer heilen Welt und hat ihre Protagonisten in Emmanuel Macron und dessen Frau gefunden. Das Volk liebt dieses Paar – gerade wegen seines ungewöhnlichen Altersabstandes.
Eine Studie zeigt: Wird jungen Hartz-IV-Empfängern das Geld gekürzt, finden sie schneller eine Anstellung. Doch die Forscher warnen auch vor negativen Auswirkungen der Gesetze.
Die brummende Wirtschaft bescherte der Arbeitsagentur 2016 einen satten Überschuss. 2017 dürfte das nicht anders aussehen. Sinkt jetzt doch der Beitragssatz für Beschäftigte und Betriebe?
Computer überragen Menschen immer häufiger. Der Unternehmer und Wissenschaftler Jerry Kaplan hat äußerst lehrreich aufgeschrieben, warum das so ist. Ein Lesetipp.
„Die Einwanderungsfrage ist vor allem eine soziale Frage“: Der frühere Vorsitzende der Linkspartei Oskar Lafontaine widerspricht dem Parteiprogramm – und schielt vor allem auf AfD-Wähler.
In Deutschland hat es im Januar etwas mehr Arbeitslose gegeben als im Dezember. Saisonal bereinigt war der Start ins neue Jahr aber sehr gut, sagt der Arbeitsagentur-Chef.
In Deutschland hat es im Januar etwas mehr Arbeitslose gegeben als im Dezember. Saisonal bereinigt war der Start ins neue Jahr aber sehr gut, sagt der Arbeitsagentur-Chef.
Arbeitslosenquoten bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen in Prozent
Anscheinend lügt Donald Trump, und er findet gar nichts dabei. Wer „alternative Fakten“ verbreitet, macht es sich zugleich leicht und schwer. Und will bei seinen Gegner etwas Bestimmtes erreichen.
Hartz, aber herzlich: Das Erste setzt die feinsinnig komische und hinreißend optimistische „Schnitzel“-Reihe mit Ludger Pistor und Armin Rohde fort. Eine Komödie zum Wohlfühlen.
Weil es sich ein Haus in Spanien kaufen wollten, soll ein Paar versucht haben, die Supermarkt-Kette Lidl zu erpressen. Zwischen 2012 und 2016 ließen sie laut Anklage Sprengsätze an drei Filialen des Discounters explodieren.
Die Debatte um ein bedingungsloses Grundeinkommen erreicht die Kunst: Eine Ausstellung von Josh Kline in Turin bietet Blicke durch Plastik Richtung Zukunft. Ein Ort voll von totem Abfall.
Der künftige amerikanische Präsident Trump droht mit neuen Zöllen und Steuern und stellt bestehende Handelsabkommen infrage. Nicht nur er äußert sich skeptisch zur Globalisierung. Ökonomen haben Erklärungen für Protektionismus. Eine Übersicht.
Afrika muss ein Viertel seiner Nahrungsmittel importieren. Viele Menschen leiden Hunger. Dabei werden große Teile Afrikas bislang agrarisch nicht genutzt. Es geht um die gewaltige Fläche. Könnten daraus Äcker werden?
Die Zahl der Scheinselbständigen wächst. Fachleute haben nun untersucht, wer besonders betroffen ist. Und auch, wie sich das im Einkommen niederschlägt.
Früher galt es als Schwäche, einen Berater zu nehmen. Heute ist es schick, ins Coaching zu gehen. Längst nicht nur im Top-Management.
Zum Jahresende hat sich in Hessen die Zahl der Arbeitslosen leicht erhöht. Dennoch liegt die Arbeitslosigkeit auf dem niedrigsten Stand seit 24 Jahren.
Wegen des Winters hat es zum Jahresende etwas mehr Arbeitslose in Deutschland gegeben. An robusten Arbeitsmarkt ändert das jedoch nichts.
Arbeitslosenquoten bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen in Prozent
Angesichts hohe Überschüsse bei der Bundesagentur für Arbeit plädieren Politiker von SPD und Union für eine Entlastung der Beschäftigten. Die Rücklagen sind beachtlich.
Die Sozialabgaben steigen weiter, die Arbeitslosenkasse häuft Reserven an. Warum gibt sie das Geld nicht an die zurück, die es erarbeitet haben?
Mit Blick auf Asylsuchende in Hessen dürfte 2017 mehr Arbeit auf die Sozialgerichte zukommen. Dabei sind 2016 weit weniger Flüchtlinge in dieses Bundesland gekommen als prognostiziert.
Wer kennt sie nicht – Schlagworte, Zeitdiebe und Leerformeln, die den Berufsalltag verwässern. Die Redaktion hat ihre Favoriten des vergangenen Jahres zusammengestellt.
Das christliche Hilfswerk „Die Arche“ bietet Kindern und Jugendlichen in Griesheim und in der Nordweststadt eine Perspektive - und diese wird dankend angenommen.
Früher konnte die Bundesagentur für Arbeit nur mit staatlichen Zuschüssen überleben. Das ist lange her. In diesem Jahr hat die Behörde einen besonders hohen Überschuss erwirtschaftet. Das liegt vor allem an zwei Gründen.
Der russische Bertolt Brecht: Nikolai Nekrassows Poem „Wer lebt gut in Russland“ wurde in Moskau von Kirill Serebrennikow grandios inszeniert.
Die Bundesagentur für Arbeit testet die „lebensbegleitende Berufsberatung“ - und verkauft sie mit dem Argument, die Menschen müssten sich auf die Digitalisierung vorbereiten. Ein PR-Trick?
Als unsere Autorin zum ersten Mal in London stand, wusste sie gleich: Hier will ich leben! Das ist lange her. Seit dem Brexit erkennt Lena Schipper ihre geliebten Briten nicht mehr wieder.