Hessen baut Kampf gegen Internetkriminalität aus
Unlängst haben sie den mutmaßlichen Verkäufer der beim Münchener Amoklauf verwendeten Waffe überführt - nun sollen die Gießener Internet-Ermittler weiteren Zuwachs bekommen.
Unlängst haben sie den mutmaßlichen Verkäufer der beim Münchener Amoklauf verwendeten Waffe überführt - nun sollen die Gießener Internet-Ermittler weiteren Zuwachs bekommen.
Nach Amokläufen wollen Medien Namen und Gesichter der Täter zurückhalten. Die Frage ist, ob das reicht.
Bei dem mutmaßlichen Marburger Waffenhändler haben die Ermittler weitere Waffen gefunden. Der Mann soll dem Amokschützen von München eine Pistole und Munition verkauft haben.
1966 erschoss der Architekturstudent Charles Whitman an der Universität von Texas 14 Menschen. Zum 50. Jahrestag des Amoklaufs tritt ein umstrittenes Waffengesetz in Kraft: Studenten dürfen nun Waffen auf dem Campus tragen.
Der Schock weicht langsam, doch die Trauer ist noch immer da. Etwas mehr als eine Woche nach dem Amoklauf von München gedenkt die Stadt bei einem ökumenischen Gottesdienst den Opfern. Ein Appell bewegt besonders.
Bevor Amokläufer zur Waffe greifen, schauen sie sich immer wieder die Taten anderer an. Im Netz ist das ganz einfach. Wenn Konsum nach Gewaltbildern zur Sucht wird.
Nach dem Amoklauf arbeitet die Stadt München an einem neuen Sicherheitskonzept für das Oktoberfest. Doch wie soll man eine solche Massenveranstaltung wirksam absichern?
Einer der Hinweise ist das von Ali David S. hinterlassene Schriftstück. Darin lässt er sich vor allem über Mitschüler und seine Psyche aus. Womöglich wurde er jahrelang gemobbt.
Mehrmals haben Menschen in sozialen Medien nach dem Amoklauf vergangenen Freitag in München Straftaten angedroht. Eine Provokation, die teuer werden kann.
Auch nach Angaben des bayerischen Innenministers gibt es Hinweise darauf, dass der Amokschütze von München ein rechtsextremistisches Weltbild hatte. Damit bestätigt Herrmann entsprechende Recherchen der F.A.Z.
Die Hintergründe des Münchner Amoklaufs zeigen: Es sollten keine Zusammenhänge hergestellt werden, wo keine sind. Das hat mit vernünftiger Politik nichts zu tun. Ein Kommentar.
An der Berliner Charité sind viele Mitarbeiter aufgewühlt. Warum musste ein beliebter Arzt sterben, mitten im Dienst, erschossen von einem Patienten? Es sind viele Fragen offen. Auch Kritik an der Polizei wird inzwischen laut.
„Vorschnelle Schlüsse verbieten sich“ - das ist zum Konsens in der Koalition nach den Bluttaten in Bayern geworden. Trotzdem schwang der Ruf nach der Kanzlerin bei Seehofer mit. Angela Merkel hat verstanden, dass jetzt Präsenz gefragt ist..
Im Gegensatz zum Vater des 17 Jahre alten Amokläufers hat die Mutter ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt, so ein Gericht. Damit endet der Schadenersatzprozess einer Unfallkasse gegen die Mutter.
Während des Amoklaufs in München stand sie schon bereit, im Herbst will die Armee zum ersten Mal üben, was sie gegen Terroranschläge im Inland unternehmen kann. Ideen für den Ernstfall gibt es schon.
Amoklauf im Kirmeszelt? Ein Mann hat solch eine Tat per Facebook angekündigt und nun eine Bewährungsstrafe im Schnellverfahren erhalten. Sein Motiv hat der Verdächtige gestanden.
Der Amoklauf von München und der Anschlag in Ansbach haben Horst Seehofer erschüttert. Doch statt in politischen Aktionismus zu verfallen, vermeidet Bayerns Ministerpräsident schnelle Schuldzuweisungen.
Orte wie Ansbach, Reutlingen und Würzburg sind nun im Ausland ein Begriff. Die europäische Presse blickt mit Anteilnahme auf Deutschland, kritisiert aber auch übertriebene Reaktionen.
Mit dem Selbstmordanschlag eines abgewiesenen Flüchtlings ist der internationale Terrorismus nach Ansbach gekommen. Wie gehen die Bewohner des mittelfränkischen Städtchens damit um?
Amokläufer sind empathielos und selbstverliebt – und kommen oft aus guten Elternhäusern. Die Kriminologin Britta Bannenberg über die psychopathologischen Züge der Täter.
München steht immer noch unter Schock. Münchens OB überlegt jetzt, welche Konsequenzen sich für das Oktoberfest ergeben – und erwägt ein Rucksackverbot.
Auch die Waffe des Münchner Amokläufers war zunächst einmal legal. Fünf Jahre nach dem Utøya-Massaker werden private Schusswaffen in Europa noch immer zu Mordwaffen.
Das wusste niemand, über Stunden noch nicht einmal die Polizei. Erwartet wird Gewissheit, die niemand bieten kann. Das bietet erst den Raum für Gerüchte und haltlose Spekulationen.
Nach der Tat von Freitagabend hatte sich ein Freund des Amokläufers bei der Polizei gemeldet. Nachdem er sich bei seiner Vernehmung in Widersprüche verstrickt hatte, wird nun gegen ihn ermittelt.
Kriminologen warnen, dass Berichte über Amokläufer Nachahmungstätern als Vorlage dienen können – und tatsächlich finden sich bei Winnenden, Utøya und München Gemeinsamkeiten.
Wer war der Amokläufer von München? Über den 18-jährigen Deutsch-Iraner, der am vergangenen Freitag neun Menschen tötete, kommen nun immer genauere Informationen ans Licht.
Der Amokläufer von München soll Computerspiele mit Gewaltdarstellungen gespielt haben. Schon äußern sich Politiker und Experten – und eine alte Diskussion beginnt von Neuem.
Einer meiner Klassenkameraden beging selbst einen Amoklauf, nachdem wir im Unterricht über Winnenden sprachen. Unsere Gier nach Informationen fordert Nachahmer geradezu heraus – warum wollen wir trotzdem alles über die Täter wissen?
Der Amok-Schütze von München hat nach Erkenntnissen der Ermittler wahllos auf seine Opfer geschossen. Er war wegen einer psychiatrischen Erkrankung in Behandlung – und besuchte den Schauplatz des Amoklaufs in Winnenden.
Beim Einsatz nach dem Amoklauf wurde die Münchner Polizei von österreichischen Kollegen unterstützt. Nicht zuletzt bei großen Lagen wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Behörden immer wichtiger.
Ein labiler 18-Jähriger dürfe nicht an Schusswaffen gelangen, sagt Vizekanzler Sigmar Gabriel. Bundesinnenminister de Maizière will die Einsatzkonzepte der Polizei überprüfen. Bayerns Innenminister Herrmann fordert Unterstützung durch die Bundeswehr.
Am Tag nach dem Amoklauf von München haben die Behörden viele Fragen beantworten können. Doch Vieles an der Tat bleibt unbegreifbar.
Der Täter von München hat an Depressionen gelitten. Ein Fachmann warnt davor, die falschen Schlüsse daraus zu ziehen.
Die freie Gesellschaft darf sich vom Wahnsinn der Mörder nicht anstecken lassen. Der wichtigste Erfolg für Terroristen ist jedoch, dass dies zum Teil schon geschehen ist.
In der Wohnung des Amokläufers von München hat die Polizei einschlägige Literatur gefunden. Vor allem ein Buch sticht heraus. Auch eine Verbindung zu den Taten von Winnenden und in Norwegen liege auf der Hand.
Gegenüber der F.A.S. erklärt Verteidigungsministerin von der Leyen, dass sich nach dem Amoklauf in München eine Feldjäger-Einheit der Bundeswehr in Bereitschaft befunden habe. Kanzlerin und Innenminister loben derweil das Vorgehen der Sicherheitskräfte.