Die Wirtschaft hält G8 immer noch für eine gute Idee
Vier von fünf Eltern sind gegen die achtjährige Gymnasialzeit, nicht wenige Schulen kehren zu neun Jahren bis zum Abitur zurück. Die Wirtschaft warnt vor einem solchen Schritt.
Vier von fünf Eltern sind gegen die achtjährige Gymnasialzeit, nicht wenige Schulen kehren zu neun Jahren bis zum Abitur zurück. Die Wirtschaft warnt vor einem solchen Schritt.
Nachdem an einer Privatschule in Schweinfurt alle 27 Schüler eines Jahrgangs durch das Fachabitur gefallen sind, prüfen die Eltern rechtliche Schritte. In der Kritik steht das bayerische Kultusministerium.
Die Kultusminister wollen das Abitur in Deutschland vereinheitlichen - und sprechen vom „Kulturwandel“. Doch auch wenn dieses ehrgeizige Projekt gelingt: Unterschiede werden bleiben.
Zu den großen Ungerechtigkeiten des Abiturs gehören unterschiedliche Bewertungen selbst in ein und demselben Bundesland. Zweitkorrektoren einer Deutschklausur können über ein Medizinstudium entscheiden.
Das Abitur soll bundesländerübergreifend vergleichbarer werden. Ein echtes Zentralabitur mit gleichen Aufgaben zur selben Zeit wird es aber auch in Zukunft nicht geben.
Ein identisches Abitur für ganz Deutschland soll es zwar nicht geben, doch haben sich die Kultusminister auf eine stärkere Vereinheitlichung geeinigt. Für die Kernfächer gibt es künftig einen bundesweit gleichen Aufgabenpool, aus dem die Länder Prüfungsfragen auswählen.
Ein Schüler will seinem Sportverein helfen – und tauscht sich in vielen Schritten hoch. Was im Januar 2012 als Schulprojekt begann, ist inzwischen zur Hauptbeschäftigung des Achtzehnjährigen geworden.
Zum Schuljahr 2013/2014 können auch Gymnasien wieder eine dreizehnjährige Schulzeit bis zum Abitur anbieten. Nicht alle können oder wollen da mitmachen. Nach Meinung des Kultusministeriums reichen die Plätze für die Nachfrage. Die Opposition sieht das anders.
hmk. BRÜSSEL, 23. Januar. Die Ausbildung zur Krankenschwester oder Hebamme bleibt wohl weiter auch für Menschen ohne Abitur offen.
Die Einführung des achtjährigen Gymnasiums in Hessen hat reichlich Unfrieden gestiftet. Die schwarz-gelbe Koalition rudert nun zurück und lässt den neunjährigen Weg als Alternative zu. Auch die Grünen-Opposition stimmt zu.
Das Bundesland Hessen hält sich in der Debatte um einheitliche Abiturstandards zurück. Erst 2017 sollen die Leistungsanforderungen vereinheitlicht werden.
Nach Lloret de Mar oder in die Arbeitswelt eines russischen Museums? Was erlebt eine deutsche Schülerin, wenn sie sich nach dem Abitur für die Eremitage in St. Petersburg entscheidet?
Hessische Gymnasien sollen künftig wieder das Abitur nach 13 Schuljahren anbieten können. Dies hat Kultusministerin Beer (FDP) angekündigt. Sie plant auch Schulversuche mit Turbo-Abitur und G9.
Krankenschwestern studieren Medizin, Techniker Informatik: Mit etwas Berufserfahrung ist das möglich. Doch der Übergang ist schwierig.
Wer sein Studium schneller beendet als es die Regelstudienzeit vorsieht, muss keine Studiengebühren mehr bezahlen. Das jedenfalls gilt für öffentliche Hochschulen. Ein Schnell-Student einer privaten Hochschule wollte nun ebenfalls vorzeitig seine Zahlungen einstellen. Zu Unrecht, entschied ein Gericht.
Acht oder neun Jahre Gymnasium bis zum Abitur? Ministerpräsident Bouffier hat die Debatte in Hessen neu entfacht. Auch die Schüler mischen sich jetzt ein.
Gerade stecken Hunderttausende Schüler im Abitur. Woran die wenigsten denken: Auch für ihre Lehrer steht einiges auf dem Spiel. Wie fühlt es sich an, zum letzten Mal mit einer Klasse ins Abitur zu gehen? Ein Abschlussbericht.
Hebammen mit Bachelor- und Erzieherinnen mit Master-Titel: Einige Ausbildungsberufe werden akademisiert. Ob sich das später auch auszahlen wird, ist noch ungewiss.
Vielen Studenten fällt es schwer, wissenschaftliche Texte zu verfassen. Helfen können Schreibzentren, wie sie an Amerikas Hochschulen längst üblich sind. In Deutschland gibt es davon aber erst wenige.
Als die Mieterin in unserer 23. Geschichte aus ihrer Wohnung ausziehen wollte, erlebte sie ihr blaues Wunder und stolperte geradewegs von einem Problem ins nächste.