Augenblick der Wahrheit am Anleihemarkt
Während Anleger einerseits davon ausgehen müssen, dass die Fed ihre Anleihekäufe strafft, hält die EZB weiter an ihrem Kurs fest. Doch eine Abkehr ist nur eine Frage der Zeit.
Während Anleger einerseits davon ausgehen müssen, dass die Fed ihre Anleihekäufe strafft, hält die EZB weiter an ihrem Kurs fest. Doch eine Abkehr ist nur eine Frage der Zeit.
In der aktuellen Phase können wir aber nicht ausschließlich auf erneuerbare Energie setzen, schreibt EZB-Präsidentin Christine Lagarde in einem Gastbeitrag.
FDP-Chef Christian Lindner warnt vor politischer Abhängigkeit der EZB. Im Gespräch mit der F.A.Z. schiebt er noch höheren Schulden einen Riegel vor und kontert den Angriff eines Nobelpreisträgers.
Christine Lagarde geht davon aus, dass die Zinsen auch im kommenden Jahr nicht steigen werden. Sie sieht wichtige Bedingungen dafür nicht als erfüllt an.
Die Schuldengrenzen in Deutschland wie in Europa sind den Befürwortern hoher Staatsausgaben ein großes Ärgernis. Doch ihre Argumente taugen nichts.
Die Staats- und Regierungschefs betonen zum Abschluss des G-20-Gipfels in Rom die gute Stimmung. Doch das kann nicht über große Differenzen insbesondere in der Klimapolitik täuschen.
Das politische Umfeld hat für den Finanzplatz Frankfurt immer eine bedeutende Rolle gespielt. In jüngerer Zeit wird er zunehmend durch Geldpolitik, Aufsicht und Regulierung geprägt.
Lieferengpässe, Inflation und Wachstumssorgen sprechen gegen eine Aufwärtsdynamik. Doch es gibt auf absehbare Zeit keine Alternativen zu Aktien.
Nicht nur in Deutschland klettern die Preise weiter. Von der EZB befragte Fachleute heben ihre Inflationsprognosen an. Die Bundesbank rechnet jetzt damit, dass in Deutschland im November die 5 Prozent überschritten werden.
Auch wenn andere Notenbanken die Zügel schon wieder anziehen, will Europas Zentralbank weiterhin für Milliarden Anleihen kaufen. Auch die Zinsen lässt sie ganz unten.
Die Europäische Zentralbank ist für die Währungspolitik in der Eurozone zuständig. Sie setzt vor allem auf Preisstabilität und versucht über die Anhebung oder Senkung der Zinsen die Inflationsrate bei rund zwei Prozent zu halten.
Europäische Souveränität +++ Sowjetische Armee +++ Kragujevac +++ Erziehung in China +++ Rücktritt Jens Weidmann +++ Taiwan
In Wolfsburg zeigen die VW-Geschäftszahlen, wie sehr die Chip-Krise dem Konzern zusetzt. Die Finanzwelt horcht auf die Signale der EZB. Und in London hat die Verteidigung von Julian Assange das Wort. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Inflationspolitik der europäischen Zentralbank wird vielseitig scharf kritisiert. Besonders Sorgen um die Stabilität des Euros und die Konsequenzen für den Einzelnen prägen den Tenor. Ein Gastbeitrag.
Die Kläger gegen das Krisenprogramm PEPP der Europäischen Zentralbank legen in Karlsruhe nach: Wofür braucht man Anleihekäufe bei fast 5 Prozent Inflation?
Gerade hat Bundesbank-Präsident Jens Weidmann seinen vorzeitigen Rücktritt eingereicht. Was folgt daraus für das Machtgefüge im mächtigen EZB-Rat?
Die Arbeiten an einem Digital-Euro sind noch in einem frühen Stadium. Viele Deutsche sehen die Pläne kritisch.
Jens Weidmann verlässt die Deutsche Bundesbank. Das ist verheerend in einer Situation, in der die EZB die Inflationsgefahr unterschätzt.
Rücktritt Jens Weidmann (I) +++ Rücktritt Jens Weidmann (II) +++ Wahldebakel CDU +++ Olav Hackstein +++ Kids
Die Ampel-Koalitionsgespräche beginnen mit der Frage: wo sparen? In Deutschland wird es stürmisch. Beim EU-Gipfel gibt es Zoff mit Polen. Und ein neuer Asterix-Band erscheint. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Jens Weidmann war nicht die Stimme des Finanzplatzes Frankfurt. Aber als vehementer Verfechter einer stabilen Geldpolitik hat er sich um den wichtigsten Standort der Branche im Euroraum verdient gemacht.
Mit dem Abschied Jens Weidmanns findet die Tradition der Bundesbank in der europäischen Geldpolitik sichtbar einen Abschluss. Künftig dürfte sich die EZB noch mehr der amerikanischen Vorstellung auf diesem Feld annähern.
„Jens ist ein guter persönlicher Freund, auf dessen Loyalität ich immer zählen konnte.“ EZB-Chefin Lagarde sagt, sie werde Weidmann vermissen. Auch FDP-Chef Lindner und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz äußern sich.
Wer Weidmann kennt, weiß, dass seine Entscheidung nicht als Fahnenflucht zu interpretieren ist. Sondern als ein Signal der Frustration über die Entwicklung der Geldpolitik.
Jens Weidmann möchte seinen Vertrag vorzeitig zum Jahresende auflösen. Er führt dafür persönliche Gründe an.
Ministerpräsident Morawiecki stellt Polen als Opfer finsterer Machenschaften dar. Eine Annäherung im Streit mit der EU rückt damit in weite Ferne. Die meisten sind sich einig: Polen ist an den Rand Europas gerückt.
Die Entwicklung beim Digitalgeld kommt voran. In Frankreich ging nun ein zehnmonatiges Experiment zu Ende. Doch einige Fragen sind immer noch unbeantwortet.
Bitcoin ist das Gold des 21. Jahrhunderts. Vertreter der Zentralbanken stehen ihm jedoch ängstlich gegenüber – sie befürchten den Verlust der Währungssouveränität. Deutschland sollte diese Chance aber nicht verpassen. Ein Gastbeitrag.
Anfang des Jahres warf die Europäische Zentralbank der Bankenbranche vor, zu langsam auf die Risiken des Klimawandels zu reagieren. Im Frühjahr 2022 strengt sie einen ersten Klimastresstest für Banken an.
Immer mehr Notenbanken widmen sich den Inflationssorgen. Nur die EZB nicht, weil sie Rücksicht auf die Lage in Südeuropa nehmen muss.
Die Preisentwicklung an den Tankstellen heizt die Ängste vor der Geldentwertung an. Noch hält die EZB dagegen und schätzt die Teuerung als vorübergehend ein.
Auslöser der Verkaufswelle sind die Inflationssorgen und der sich in den Vereinigten Staaten sowie in anderen Ländern abzeichnende Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik.
In den USA mehren sich die Zeichen, dass die Notenbank ihr Anleihekaufprogramm beendet. Auch in Großbritannien und Singapur gibt es fiskalpolitische Veränderungen. Ein Überblick über die Lage an den internationalen Notenbanken.
Die Europäische Schule Frankfurt muss umziehen. Das liegt nicht nur an der hohen Schülerzahl. Der Direktor will die Schule außerdem für mehr Frankfurter öffnen.
Zweigstellen von Nicht-EU-Banken müssen in der EU viel geringere Eigenkapitalanforderungen erfüllen als andere Banken. Brüssel erwägt deshalb neue Auflagen.