Trügerische Zinspause
Wenn die Notenbanken den Zinsanstieg drosseln, ist das gut für die Aktienmärkte, heißt es immer. Das muss aber keineswegs so sein.
Wenn die Notenbanken den Zinsanstieg drosseln, ist das gut für die Aktienmärkte, heißt es immer. Das muss aber keineswegs so sein.
EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel diskutiert mit Managern, Unternehmern, Politikern und Freiberuflern über die Geldpolitik – und die nervende Inflation. Was sagt sie zu kritischen Worten?
Es ist ein herber Vorwurf: Die EZB-Bankenaufsicht behandle Banken umso nachsichtiger, je höher deren Kreditrisiken seien, monieren die EU-Rechnungsprüfer. Die EZB wehrt sich.
Führungswechsel bei der Post +++ Frank Appel geht, Tobias Meyer übernimmt +++ Kampf gegen Inflation +++ EZB erhöht ihre Leitzinsen
Die Inflation in Deutschland hält sich hartnäckig: Bundesbankpräsident Joachim Nagel spricht im Interview über die neue Gefahr eines enorm schnellen Bankruns – und seine persönlichen Erfahrungen mit den Preisen für Lebensmittel.
Andreas von der Gathen berät Unternehmen bei Preiserhöhungen. Hier spricht er über die hohe Inflation, die Tricks der Unternehmen und die Grenzen des Erträglichen.
Steigen die Preise, fordern Arbeitnehmer mehr Geld. Steigen die Löhne, geben Unternehmen die Kosten in Form höherer Preise an ihre Kunden weiter. Das befürchten deutsche Mittelständler einer Studie der DZ Bank zufolge.
Die Schulden im Euroraum wachsen, und bisher gibt es keine Handhabe dagegen.
Welches Wort in dieser Woche besonders im Blick der Finanzmärkte stand - und was die Notenbanken der Welt damit zu tun haben.
Die Aussichten für die Wirtschaftsaktivitäten seien aus Sicht der Firmen weiterhin von erhöhter Unsicherheit geprägt, hat die EZB in einer Umfrage herausgefunden.
Höhere Zinsen und andere Entwicklungen waren vorhersehbar. Investoren achten auf sichere Häfen und Nachhaltigkeit. Ein Gastbeitrag.
Die Notenbank hebt die Zinsen um 0,25 Prozent an. Auch die Bestände an Anleihen sollen schneller schrumpfen als geplant. Das hat Auswirkungen auf das „Greening“ der EZB.
Die europäische Notenbank folgt Amerikas Fed mit einem kleinen Zinsschritt. Präsidentin Lagarde mahnt, die Inflation sei schon „zu lange zu hoch“.
Das Edelmetall wird doch noch zum Rettungsanker. Spekuliert wird auf eine lange Phase hoher Inflation.
Die Europäische Zentralbbank hebt die Zinssätze wie erwartet um 25 Basispunkte an. Es gibt keine Hinweise auf eine Pause oder ein Ende der Zinserhöhungen.
Die EZB hat ihre Leitzinsen weitaus kräftiger erhöht als von ihren Kritikern in Deutschland erwartet. Allerdings lässt sich schwer bestimmen, wie weit der Zins noch steigen muss.
Die Europäische Zentralbank nimmt in ihrem Kampf gegen die Inflation den Fuß vom Gas. Robert Halver von der Baader Bank spekuliert, für die EZB sei die Stabilität der Eurozone wichtiger als Preisstabilität.
Mit der Welle von Zinserhöhungen der EZB steigen bei manchen Banken auch die Zinsen auf dem Sparbuch. Der Ausgangspunkt ist allerdings oft maximal niedrig. Was Interessierte beachten sollten.
Die Zinsen im Euroraum steigen weiter. Allerdings geht die Notenbank jetzt etwas langsamer vor als bislang. Was heißt das für Sparer?
Die von der amerikanischen Notenbank Fed erhoffte Ankündigung, die Zinserhöhungen zu stoppen, ist ausgeblieben. Der deutsche Leitindex erobert die 15.700-Punkte-Markte aber zurück.
In Zeiten der Inflation können Firmen leichter ihre Preise erhöhen. Das ist blöd für Verbraucher – aber gut für Aktionäre.
Grüne Transformation +++ Bundesbank-Studie +++ 300. Geburtstag von Adam Smith +++ Endgültiger Ausstieg aus der Kernenergie +++ Arbeitszeiterfassung
Gerhard Schröder fordert sein Altkanzlerbüro zurück. Die EZB kämpft weiter gegen die hohe Inflation. Und in London wird kurz vor der Krönung am Flughafen gestreikt.
Vor den Zinsentscheidungen der Fed am Abend und der EZB am Donnerstag hält sich der Leitindex leicht im Plus. Wie er dann ausschlägt, hängt nicht zuletzt von der US-Notenbank ab.
Die Inflationsrate bleibt hartnäckig hoch. Die EZB muss ihre Leitzinsen weiter erhöhen. Aber sie braucht Unterstützung aus anderen Bereichen der Politik.
Kunden können ihr Geld in Windeseile von Banken abziehen. Nun wird die Frage diskutiert, ob die Vorgaben für die Liquidität noch zeitgemäß sind.
Der Rückgang aus den Vormonaten setzt sich nicht fort. Allerdings sinkt jetzt die Kerninflation. Was heißt das für die EZB?
Europas Börsen notieren am Montag leicht im Minus. Die Anleger warten vor allem auf den Fed-Entscheid am Mittwoch.
Der Chef der EZB-Bankenaufsicht glaubt nicht, dass eine höhere Einlagensicherung einen Ansturm auf Banken verhindern würde.
Seit Jahresbeginn legte das deutsche Börsenbarometer um rund 1000 Punkte zu. Der Sprung über die 16.000-Punkte-Marke war aber nur von kurzer Dauer.
Die Inflation erweist sich als sehr hartnäckig. Der kräftige Rückgang aus dem März hat sich im April so nicht fortgesetzt. Was heißt das für die Entscheidung der EZB am Donnerstag über die künftigen Zinsen?
Feiertagsbedingt sind am Montag viele Börsen auf der Welt geschlossen geblieben – anders dagegen etwa in Japan und Amerika.
Es mehren sich die Zeichen, dass die Notenbank am Donnerstag das nächste Mal die Zinsen anhebt. Und zwar wohl um 0,25 Prozentpunkte. Die Inflation erweist sich als ausgesprochen hartnäckig.
Die Bauzinsen steigen. Das Immobiliengeschäft pausiert an manchen Stellen. Ein Trost für diejenigen, die nun kein Haus kaufen.
Die Teuerung bei Nahrungsmitteln lässt etwas nach, bleibt aber hoch. Gurken beispielsweise wurden billiger. Dafür wurde Energie wieder teurer – dank OPEC-Ölförderkürzung.
Deutschland entgeht der Rezession nur knapp. Die Inflation bleibt hoch. Und auch der Arbeitsmarkt enttäuscht. Die Zahl der freien Stellen sinkt – wenn auch auf hohem Niveau.