Moody’s stuft 15 Großbanken herab
BMW streitet mit Peugeot über ihre Hybrid-Partnerschaft und die E-Plus-Mutter KPN will ihr Belgien-Geschäft verkaufen. RWE begibt eine Hybridanleihe und der Rettungsfonds ESM kann nicht zum 1. Juli starten.
BMW streitet mit Peugeot über ihre Hybrid-Partnerschaft und die E-Plus-Mutter KPN will ihr Belgien-Geschäft verkaufen. RWE begibt eine Hybridanleihe und der Rettungsfonds ESM kann nicht zum 1. Juli starten.
Banken haben derzeit viele Schwierigkeiten: die Schuldenkrise, eine lahme Wirtschaft in Amerika und neue Regulierungen. Jetzt stuft die Ratingagentur Moody’s 15 Banken herab - auch die Deutsche Bank.
Vor allem die Sparkassengruppen und mittelgroßen Geldinstitute belasten den spanischen Staat: Der Kapitalbedarf soll höher ein als der aktuelle Börsenwert.
Durch die Finanzkrise rücken nun auch Kreditinstitute aus Asien und Lateinamerika in den Fokus der großen internationalen Investoren. Der addierte Aktienwert ist ähnlich groß wie in Europa.
Fred Irwin hört man gerne zu. Denn Irwin ist nicht nur selbst ein guter Zuhörer, er hat auch viel zu sagen. Niemand kennt sich in den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten besser aus als er. Niemand hat einen besseren Zugang zu deutschen Politikern bis hinauf zur Bundeskanzlerin und amerikanischen Politikern gleichermaßen. Niemand kennt so viele Unternehmer und Vorstandsvorsitzende auf beiden Seiten des Atlantiks. Kein anderer schafft es, seinen Charme so sehr zum Wohle der deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen einzusetzen, dabei so herzlich zu bleiben und so unterhaltsam wie „Fred", wie ihn viele seiner Bekannten ganz amerikanisch-jovial nennen dürfen.
Am Donnerstag endet die Ära Ackermann. Der Schweizer hat die Deutsche Bank zehn Jahre geführt und entscheidend geprägt. Aber sie bot nicht genügend Ressourcen für seine Ambitionen.
Ausgerechnet ein so winziges Land wie Griechenland könnte dem Riesenreich China ein Bein stellen. Während die Weltbank vorerst nur ihre Prognose senkt, warnt Chinas größte Investmentbank vor einem Exporteinbruch und vor dem schwächsten Wachstum seit 20 Jahren.
Jamie Dimon, der Chef von JP Morgan, war der Star unter Amerikas Bankern. Er galt zeitweise als „Lieblingsbanker Obamas“, hat den Status aber wieder verspielt. Jetzt hat er sich ausgerechnet auch noch verzockt.
Obwohl die neuen Anleiheauktionen gelingen, fürchten viele Anleger eine größere Krise Spaniens. Das lässt den Aktienmarkt auf rekordnahe Tiefstände sinken.
Die Mehrheit der Citigroup-Aktionäre hat gegen das 15-Millionen-Dollar-Gehalt von Vorstandschef Vikram Pandit gestimmt. Das Votum ist zwar nicht bindend, hat aber hohen Symbolwert.
Die Aktionäre votieren gegen zweistellige Millionen-Dollar-Boni für die Manager der Citigroup. Die Revolte könnte stärkere Auswirkungen auf die Praktiken an der Wall Street haben als alle Occupy-Protestmärsche.
Fester haben sich die deutschen Aktien am Montag präsentiert. Händler sprachen von einem Versuch der Stabilisierung in einem nervösen Markt.
Von den harten Vorgaben der Europäischen Aufsicht profitieren die amerikanischen und japanischen Banken. Sie sind in der Bewältigung der Krise weiter und müssen anders als die Europäer nicht weiter schrumpfen. In den chinesischen Banken hingegen schlummern hohe Risiken.
Yahoo stoppt seinen Abwärtstrend, die Allianz sperrt einen Immobiliendachfonds, der Gewinn von Intel fällt und IBM profitiert von Dienstleistungen und Servern. Der milde Winter belastet den Internet-Reifenhändler Delticom, Accor startet mit einem Umsatzplus ins Jahr und Coca-Cola macht Gewinn. Die Bank of America will ihre Vermögensverwaltung im Ausland verkaufen, der Agrarboom beschert Syngenta einen guten Jahresauftakt, Pfizer steht vor dem Verkauf von seiner Kindernahrungssparte an Nestlé. Der IWF verbessert seine Wachstumsprognose für Deutschland und die chinesischen Häuserpreise gehen weiter zurück.
Pfeiffer Vaccum verzeichnet einen Rekordüberschuss, Roche verlängert abermals die Angebotsfrist für Illumina, die Börse BATS schmiedet nach dem Fiasko um ihren Börsengang keine weiteren Börsenpläne. Japan unternimmt einen neuen Anlauf zur Privatisierung seiner Post und Carsten Maschmeyer steigt bei Biofrontera ein. Die Bundesregierung braucht angeblich eine Zweidrittelmehrheit für den ESM und führende Notenbanker warnen vor den Folgen ihrer eigenen Geldpolitik.
Die Notenbank Fed hat überraschend die Ergebnisse ihrer Stresstests für Banken veröffentlicht - früher als geplant. 15 von 19 Instituten bestanden die Prüfung. Die Citigroup hingegen patzte.
Wacker Chemie und Hannover Rück kürzen nach einem Gewinnrückgang die Dividende, der operative Gewinn von Symrise fällt. Hugo Boss will nach einem Rekordjahr Vorzugsaktien in Stammaktien tauschen, Adidas eine Wandelanleihe begeben. Die Citigroup strauchelt beim Banken-Stresstest, American Express JPMorgan wollen die Dividende erhöhen und Aktien zurückkaufen. Fitch hebt die Bonitätsnote Griechenlands an. Die Fed setzt ihren expansiven Kurs fort, China lockert die Auflagen für seine Großbanken.
Die Vorstandsvorsitzenden von zwei internationalen Großbanken haben trotz einer schwierigen Geschäftsphase für die Finanzbranche im vergangenen Jahr eine Vergütung in zweistelliger Millionenhöhe erhalten.
Die deutschen Aktienmärkte starten am Montag leichter in den Handel. Konjunkturdaten aus China belasten den Dax.
Europas Schuldenkrise ist nach Griechenlands Umschuldung nicht beendet. Neue Hilfsrunden und eine weitere Geldschwemme der EZB stehen bevor.
Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, sieht Zeichen für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der Eurozone. Und das deutsche Staatsdefizit hat sich 2011 deutlich verringert. Auf Unternehmensebene hat Volkswagen seinen Gewinn im vergangenen Jahr einem Zeitungsbericht zufolge mehr als verdoppelt und ein Rekordergebnis eingefahren. BASF hat im Schlussquartal dagegen operativ etwas weniger verdient. Zudem will SAP die Dividende kräftig erhöhen und der künftige RWE-Chef Terium treibt die Verkäufe voran.
Die Ratingagentur Moody’s erwägt die Herabstufung der Bonitätsnote von 17 internationalen Großbanken, darunter auch der Deutschen Bank. Bei mehr als 100 Instituten will die Ratingagentur vor dem Hintergrund der Schuldenkrise die Kreditwürdigkeit überprüfen.
Der Milliardenvergleich wegen fragwürdiger Zwangsvollstreckungen hat die amerikanischen Bankaktien kaum belastet. Die Klagewelle gegen die fünf Großbanken geht aber weiter.
Auf der ganzen Welt wird gegen Banken wegen Manipulationen von Interbankenzinsen ermittelt. Sie sollen geringere Zinsen gemeldet haben, um ihre Situation entspannter darzustellen.
Griechenlands Zahlungsunfähigkeit dürfte ein weiteres Mal aufgeschoben werden. Dennoch ist das Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroraum wahrscheinlicher geworden.
Angesichts der Hinweise auf eine Stabilisierung der Wirtschaft dürfte die Europäische Zentralbank den Leitzins am Donnerstag unverändert lassen. Zugleich wird allerdings erwartet, dass die EZB die Anforderungen für Einzelkredite reduzieren wird.
Der deutsche Aktienmarkt hat seine Aufwärtsbewegung beschleunigt. Dank positiver Konjunkturerwartungen des ZEW und einer relativ gute Prognose für China schloss der Dax auf dem höchsten Stand seit Ende Oktober 2011.
„Wir erwarten, dass 2012 ein besseres Aktienjahr wird als 2011“: Hasan Tevfik, Aktienstratege bei Citi Investment Research, ist derzeit optimistisch gestimmt.
Erstmals in seiner Amtszeit könnte EZB-Präsident Draghi am Donnerstag den Leitzins unverändert lassen. Doch viele Banken erwarten, dass es nach einer kurzen Pause weiter nach unten geht.
Vorschriften nach Basel III sollen gegen Widerstand der Wall Street eingeführt werden. Der Vorstandschef von J.P. Morgan attackierte die Regeln als „antiamerikanisch“.
Der Stellenabbau an der Wall Street geht weiter. Nach Bank of America und JP Morgan hat nun auch die Citigroup angekündigt, weltweit 4500 Arbeitsplätze zu streichen.
Gute Vorgaben haben den deutschen Aktien am Donnerstag vor dem mit Spannung erwarteten EU-Gipfel wieder über die Marke von 6000 Punkten verholfen.
Australiens Wirtschaft profitiert vom Bergbauboom, Brasiliens Wirtschaft stagniert und Irland senkt die Wachstumsprognose. Das Parlament in Athen billigt den Sparhaushalt 2012 und die europäische Bankenaufsicht EBA setzt Banken mit einer Änderung der Stichtag für die Kapitalschritte unter Druck. Ekkehard Schulz will sich aus dem Aufsichtsrat von Thyssen-Krupp zurückziehen, bei SMA Solar scheidet Vorstand Hertel aus. Die Citigroup streicht 4500 Stellen.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit von 15 der weltweit größten Finanzinstitute herabgestuft. Vor allem Banken aus den Vereinigten Staaten waren betroffen.
Fitch droht den Vereinigten Staaten mit dem Verlust der Topbonität, Moody’s warnt vor einer Herabstufung nachrangiger Bank-Schulden in der EU. Deutschland und Frankreich kämpfen um die Besetzung des Posten des Chef-Volkswirts bei der EZB. Qiagen will weltweit bis zu 380 Arbeitsplätze streichen, Facebook nun angeblich zwischen April und Juni 2012 an die Börse gehen. Ein amerikanisches Gericht hat den Vergleich zwischen Citigroup und Börsenaufsicht in einem Hypothekenskandal gekippt.
Was die Verbraucher finanziell belastet, führt bei den Besitzern von Inflationszertifikaten zu Kursgewinnen: Die Citigroup zahlte einen Kupon von 8,3 Prozent, die Centrobank mindestens 4,4.