Deutschland profitiert weiter von niedrigen Zinsen
Eine Bundesanleihe mit 30 Jahren Laufzeit rentiert mit nur 2,62 Prozent. Die niedrigen Zinsen sorgten laut einer IW-Studie für 45 Milliarden Euro Ersparnis seit dem Jahr 2009.
Eine Bundesanleihe mit 30 Jahren Laufzeit rentiert mit nur 2,62 Prozent. Die niedrigen Zinsen sorgten laut einer IW-Studie für 45 Milliarden Euro Ersparnis seit dem Jahr 2009.
Eine Umfrage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zeigt: Banken erwarten in diesem Jahr eine höhere Risikoneigung der Anleger. Dies dürfte Bundesanleihen belasten.
Für Charttechniker schrillen beim Blick auf den Bund-Future die Alarmglocken. Denn dem Terminmarktkontrakt auf deutsche Anleihen droht eine Wendeformation. Kommt es dazu, drohen deutlich steigende Renditen.
Zuletzt schaffte es nicht einmal mehr Deutschland, seine Anleihen problemlos am Markt unterzubringen. Ist die Angst der Anleger berechtigt?
Die neue zehnjährige Bundesanleihe stößt auf unerwartet wenig Nachfrage. Die dadurch entstandene Verunsicherung lässt die Renditen fast in ganz Europa steigen.
Deutschland gerät weiter in den Strudel der Schuldenkrise: Hatten sich in den vergangenen Wochen die Anleger um deutsche Staatsanleihen gerissen, wollten die neue Bundesanleihe nur wenige Anleger zeichnen.
Die Staatsschuldenkrise hat Italien erfasst. Die damit verbundene Sorge treibt Anleger in deutsche Bundesanleihen. Selbst neue Rekordtiefs bei den Renditen scheinen jetzt wieder erreichbar.
Die Renditen für Staatsanleihen sind zuletzt gestiegen. Die Unsicherheit über die Konjunktur und die Schuldenkrise lasten auf dem Markt.
Der Bundestag hat mit großer Mehrheit die Erweiterung des EFSF beschlossen. Die Entscheidung ändert nichts am Umfeld für Bundesanleihen. Die hohe Liquidität und die gute Bonität sprechen weiterhin für sie.
Spekulationen auf einen mit Krediten im Volumen vergrößerten Euro-Rettungsfonds EFSF haben dem Euro am Dienstag Auftrieb gegeben. Die Gemeinschaftswährung übersprang am Mittag zeitweise den Kurs von 1,36 Dollar und kostete am Abend 1,3590 Dollar.
Die FAZ-Rentenrendite berechnete seit 1964 Renditen für öffentliche Papiere und Pfandbriefe des deutschen Anleihemarktes.
Am Freitag kann der deutsche Anleihemarkt zwar nicht erneut von der Schwäche am Aktienmarkt profitieren. In nächster Zeit können sich Beobachter aber noch einen Fall der Renditen bei den zehnjährigen Bundesanleihen auf unter 2 Prozent vorstellen.
Die Rentenmärkte zeigten sich am Donnerstag mit teils hohen Kursverlusten. Der richtungsweisende Terminkontrakt auf Bundesanleihen mit längeren Laufzeiten (Bund Future) fiel am Abend um 78 Basispunkte auf 133,05 Prozent.
Die Kreditrisikoprämien für deutsche Staatsanleihen steigen deutlich. Inzwischen liegen sie sogar über jenen, die für britische Papiere gezahlt werden müssen. Die Folgen einer Transferunion führen zur inversen Konvergenz.
Deutsche Bundesanleihen haben am Freitag den sechsten Handelstag in Folge an Wert gewonnen. Die Renditen fielen kräftig, da immer mehr Anleger auf die Sicherheit der Papiere setzen und sich die Inflation im Euroraum im Juli unerwartet abgeschwächt hat.