Der Bund bleibt auf angebotenen Schuldpapieren sitzen
Angeboten wurden Bundesanleihen im Volumen von fünf Milliarden Euro - nachgefragt jedoch nur 4,5 Milliarden Euro. Ex-Staatssekretär Toncar: „Das ist ein Alarmzeichen.“
Die Deutsche Finanzagentur hat grüne Anleihen aufgestockt. Doch sinkende Nachfrage und steigende Renditen bei der 2050er-Anleihe werfen Fragen auf.
Angeboten wurden Bundesanleihen im Volumen von fünf Milliarden Euro - nachgefragt jedoch nur 4,5 Milliarden Euro. Ex-Staatssekretär Toncar: „Das ist ein Alarmzeichen.“
Staatsanleihen mit sehr langer Laufzeit sind auf den höchsten Stand seit Jahren gestiegen. Dahinter verbergen sich ernste Sorgen.
Anders als die USA, die ihre Gläubiger wie Japan und China für niedrigere Zölle zur Umschuldung in 100 Jahre laufende Staatsanleihen bewegen will, setzt Deutschland rein auf Freiwilligkeit. Dafür sollte es auch mehr lang laufende Bundesanleihen geben.
Tammo Diemer hat für die Bundesregierung das Ohr am Markt: Der Verkauf von Bundesanleihen soll den wachsenden Finanzierungsbedarf decken. Auch zu US-Staatsanleihen hat Diemer eine klare Meinung.
Der Bundestag hat das Infrastruktursondervermögen gebilligt, der Bundesrat soll folgen. Die Aktienmärkte reagieren darauf bisher verhalten. Bleibt das so? Welche Chancen Fondsmanager nun sehen.
Unternehmensanleihen haben je nach Branche unterschiedlich auf die Bundestagswahl reagiert. Auto- und Energiewerte könnten profitieren. Auch dem Tiefbau werden offenbar gewisse Chancen zugeschrieben.
Deutsche Bundesanleihen sind am Montag nach der ersten Runde der Parlamentswahl in Frankreich deutlich unter Druck geraten. Der Bundesfinanzminister warnt derweil die EZB vor einem Eingriff in Frankreichs Anleiherenditen.
Der Bund stellt die Neuausgabe inflationsgeschützter Anleihen ein. Grund ist der explosionsartige Anstieg des Schuldendienstes.
Die Rendite der Bundesanleihe mit zehn Jahren Laufzeit klettert erstmals seit zwölf Jahren auf mehr als 3 Prozent. Welche Auswirkungen hat der weitere Zinsanstieg für Aktienanleger, Goldkäufer und Hausbauer?
Selten war die Zinskurve so invers wie derzeit. Das hat einen Grund: Die Anleger erwarten einen Abschwung.
Angesichts der Turbulenzen im amerikanischen Bankensektor ist die Sicherheit von Anleihen gefragt. Auch der Euro trifft auf Interesse.
Die VW-Finanzsparte, die Münchner Hyp und die SaarLB machen mit Vorstandswechseln auf sich aufmerksam. Wells Fargo muss eine Milliardenstrafe zahlen, und die Landwirtschaftliche Rentenbank plant vorsichtig. Schon gehört, dass ...?
Doppelwumms am Anleihemarkt: Der deutsche Staat leiht sich 2023 die Rekordsumme von 539 Milliarden Euro, dabei ist der alte Emissionsrekord noch jung. Und die Menge an neuen Bundesanleihen drückte auf die Kurse.
Aus dem knappen Gut der Bundesanleihe wird ein reichlich verfügbares. Für den Kurs kann das ein Belastungsfaktor sein.
In China steht die erste grüne Anleihe eines internationalen Unternehmens an. Die dreißigjährige Bundesanleihe findet indes wenig Interesse.
Die Bundesanleihe ist die Fieberkurve der Marktsorgen: Der Titel weist so heftige Kursschwankungen auf wie selten zuvor.
Die Zinsausgaben im Bundeshaushalt steigen deutlich. Die neue zehnjährige Bundesanleihe wird mit dem höchsten Zinskupon seit dem Jahr 2014 ausgestattet.
Die Alpenrepublik ist mit einem solchen Papier vergleichsweise spät dran, doch es ist ein boomender Markt. Die Emission ist noch im ersten Halbjahr geplant.
Die neue grüne Bundesanleihe stößt auf ein nur verhaltenes Interesse. Dafür die erste grüne Staatsanleihe Spaniens umso mehr.
In der Pandemie erhöht die Bundesbank ihren Anteil. Und auch der Eigenbestand wächst deutlich.
Trotz der Verkaufswelle am Anleihemarkt bleiben ökologische Schuldtitel des deutschen Staats sehr begehrt. Sie ermöglichen auch günstigere Zinskonditionen. Investoren fragen den neuen Titel mit 38,9 Milliarden Euro nach.
Der deutsche Staat findet mit seinem zweiten, ökologischen Zielen dienenden Schuldtitel ausreichend Käufer. Nur die Nachfrage fällt diesmal geringer aus.
In Amerika ist nicht klar, ob der neue Präsident Trump oder Biden heißt. Ein juristisches Nachspiel droht. Anleger schieben ihr Geld in „sichere Häfen“. Davon profitieren deutsche Bundesanleihen.
Das Emissionsvolumen der Bundesanleihen steigt auf 407 Milliarden Euro. Doch im vierten Quartal werden weniger Titel begeben als getilgt.
Die erste grüne Anleihe des Bundes ist ein großer Erfolg geworden. Der Geschäftsführer der Finanzagentur, Tammo Diemer, hat ehrgeizige Pläne.
Mit der ersten grünen Bundesanleihe ist Olaf Scholz und seinen Leuten ein echter Kracher auf dem Kapitalmarkt gelungen. Doch eine Frage haben die Anleger noch nicht beantwortet.
Der Bund hat recht daran getan, sich mit seiner ersten grünen Anleihe Zeit zu lassen. Das Konzept ist ein voller Erfolg.
Das Debüt des deutschen Staats am Markt für nachhaltige Finanzprodukte ist ein großer Erfolg gewesen. Das Volumen musste deutlich aufgestockt werden.
Im September kommt die erste grüne Bundesanleihe. Der deutsche Staat wird als wichtigster Euro-Emittent Maßstäbe für den schnell wachsenden Markt setzen.
Der Bund steht vor einem Debüt am Anleihemarkt: Im September soll der erste Titel für umwelt- und klimafreundliche Haushaltsausgaben begeben werden.
Fallen die Aktienkurse in den Keller, steigt die Nachfrage nach fest verzinslichen Anlagen. Doch Privatanleger müssen nach dem Zinsverfall erst recht vorsichtig sein.
Deutschland wird seine erste grüne Bundesanleihe emittieren. Dabei helfen soll jedoch keine deutsche Bank, sondern ein großes französisches Kreditinstitut. Frankreich ist Vorreiter in diesem Segment.
Die erste 30-jährige Bundesanleihe mit einem Zinskupon von null Prozent ist auf wenig Nachfrage gestoßen. Statt zwei Milliarden Euro kann der Bund nur 869 Millionen Euro plazieren.
Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Freitag gestiegen. Im Gegenzug fiel die Umlaufrendite auf ein neues Rekordtief.
Nach der Ankündigung neuer Strafzölle gegen China durch Präsident Trump erreicht der Handelskrieg eine neue Eskalationsstufe. Die Investoren reagieren mit Verunsicherung, die Rendite der dreißigjährigen Bundesanleihe fällt erstmals unter null Prozent.
Die zehnjährige Bundesanleihe kostet Banken mittlerweile mehr, als wenn sie das Geld bei der Zentralbank parken. Den Trend wird das indes derzeit nicht stoppen.