Schwarzromantische Pornographie
Der Schweizer Maler Johann Heinrich Füssli war so viel mehr als nur schräg. Eine Schau in Zürich zeigt es: Er hatte, auch erotisch, Sinn für Fetisch und Fantasie.
Der Schweizer Maler Johann Heinrich Füssli war so viel mehr als nur schräg. Eine Schau in Zürich zeigt es: Er hatte, auch erotisch, Sinn für Fetisch und Fantasie.
„Warten auf Godot“ wird abgesagt, weil im Stück nur Rollen für Männer vorgesehen sind. Das Publikum buht, wenn jemand nicht gendert. Was bedeuten identitätspolitische Debatten für Schauspieler? Die F.A.Z.-Reihe „Junge Köpfe“ mit Schauspieler Dimitrij Schaad jetzt im Livestream.
Wieder ein großes Fußball-Event am Persischen Golf: Saudi-Arabien richtet im Dezember die FIFA-Klub-WM aus. Sofort gibt es Kritik. Derweil verzeichnet der Weltverband Rekordeinnahmen.
MeToo kommt in die Schweizer Medien. Die Journalistin Anuschka Roshani sorgt dafür. Und der beschuldigte Ex-Chefredakteur des Magazins des „Tages-Anzeigers“, Finn Canonica, sieht sich als Opfer.
Die Debatte um das Schauspielhaus Zürich und seine nicht verlängerten Intendanten offenbart die Gefahr eines nur noch aufs Politische eingeschränkten Wortschatzes.
Ziemlich schlüssig bringt der Regisseur David Alden Gaetano Donizettis Tudor-Trilogie mit „Roberto Devereux“ zu Ende. Die Sopranistin Inga Kalna ist dabei umwerfend.
Paukenschlag in Zürich. Die heftig in die Kritik geratenen Schauspielhaus-Intendanten Nicolas Stemann und Benjamin von Blomberg werden nicht verlängert.
Die Besetzung des Ruhrgebiets hat eine weitere schlimme Abwertung der Mark zur Folge. Aber auch der Französische Franc wertet trotz Goldverkäufen ab. Aus der Frankfurter Zeitung vom 31. Januar 1923.
Meditation über Nähe und Distanz: Leonie Böhm verwandelt Tschechows „Drei Schwestern“ am Schauspielhaus Zürich in einen Männermonolog und fördert Erstaunliches über die Einsamkeit im digitalen Raum zutage.
Christian Spuck lässt Tänzer vom Bedeutungslosen zum Uninteressanten huschen, Louis Stiens zeigt seine Begabung und Hans van Manen seine Meisterschaft: Drei sehr unterschiedliche Choreographien in Zürich.
Die Isländerin Sara Björk Gunnarsdóttir bekam während ihrer Schwangerschaft kein Geld mehr von ihrem damaligen Klub Olympique Lyon. Zu Unrecht, wie nun das FIFA-Tribunal entscheidet.
Selbst bei bedrückenden Fällen dürfen ihnen nicht die Worte fehlen. Und sie brauchen Konzentration: Gerichtsdolmetscher.
Wenig intelligente, dafür antisemitische „Kritik der deutschen Intelligenz“: Wie die Künstlerin Hito Steyerl die Schmähschrift des Dadaisten Hugo Ball genau gelesen, die Verleihung des nach ihm benannten Preises abgelehnt und stattdessen lieber eine kritische Konferenz zu ihm initiiert hat.
Weit mehr als nur Kontrolleur - mit einem jungen Kondukteur durch den Schweizer Zug
Der Italiener Mario Greco hat die Zurich-Versicherung auf Kurs gebracht. Für die Mitarbeiter ist das kein Zuckerschlecken. Doch die Aktionäre freut’s.
Beunruhigende Einschätzung des Zurich-Chefs Mario Greco: Ihm zufolge sind Cyberangriffe nicht versicherbar. Das Risiko sollen die Regierungen selbst tragen.
Ein Zeckenstich kann zu Krankheiten wie Lyme-Borreliose oder FSME führen. Nun wurde in Schweizer Zecken ein weiterer Erreger entdeckt. Unklar ist, ob dieser auch Menschen krank machen kann.
Die Schweiz plant ein Endlager ganz in der Nähe zur deutschen Grenze. Die Schweizer gehen damit ganz anders um als die Deutschen.
Jacob Taubes faszinierte die Umdeutung des Christentums und mit der Wahrheit stand er in lockerem Kontakt: Jerry Z. Muller hat eine Biographie über den schillernden Religionsphilosophen geschrieben.
In der „Neuen Zürcher Zeitung“ sollen die Journalisten keine Glossen mehr schreiben. Es stellt sich die Frage, ob dort nun Leichtsinn oder Doppeldeutigkeit unerwünscht sind, oder ob dort nicht vielmehr literarischer Notstand herrscht.
Banksys „Flower Thrower“ sollte nach dem Willen des Künstlers in London Ladendiebe beflügeln. Ganz legal geht es in Zürich zu: Dort zählt eine Version des Werks zum Angebot moderner und zeitgenössischer Kunst im Auktionshaus Koller.
Gianni Infantino darf sich kurz vor WM-Beginn in Qatar über gute Nachrichten für ihn freuen. Der FIFA-Präsident geht ohne Gegenkandidat in seine dritte Wahl. Aus Deutschland gibt es keine Nominierung.
Christa Dürscheid arbeitet als deutsche Linguistikprofessorin an der Universität Zürich. Ihr Beruf schärft ihre Beobachtung für Unterschiede der Länder.
Läuft es für Credit Suisse, UBS und Co. schlecht, dürfen sie im Ausland nicht mehr um reiche Anleger buhlen – das betrifft auch Deutschland.
Viele Deutsche lassen einen Teil ihres Vermögens in der Schweiz verwalten. Pläne der EU könnten dem bald ein Ende setzen. Es geht um Hunderte Milliarden Franken.
Der ukrainische Präsident zweifelt an einem angeblichen Ende der Teilmobilmachung in Russland. Die USA wollen in Kürze neue Luftverteidigungssysteme liefern. Der Überblick.
Schlecht geführt und außer Kontrolle: Die einst ehrwürdige Credit Suisse ist zur größten Skandalnudel der europäischen Finanzbranche geworden. Ein harter Umbau tut not. Doch das wird teuer.
Die Gletscher in den Schweizer Alpen haben in diesem Hitzesommer so viel Eis verloren wie noch nie. Das erschreckt die Forscher – und macht ihre Arbeit noch gefährlicher. Unterwegs auf dem Glacier de la Plaine Morte.
Neue Nachtzüge, schnellere Verbindungen in den Süden und zusätzliche Fahrten nach Osteuropa: Der Fahrplan der Deutschen Bahn soll von Dezember an zahlreiche Verbesserungen bringen. Dafür müssen Kunden tiefer in die Tasche greifen.
Hervorragende Drinks und tolle Bars gibt es laut Mixology-Awards in Berlin, genauer gesagt in Neukölln. Preise gehen auch nach München, Frankfurt, Wien und Zürich. Und eine Französin räumt ebenfalls ab.
Die angeschlagene Großbank will das Savoy Baur en Ville in Zürich meistbietend verkaufen. Der Griff zum Tafelsilber gehorcht der Not.
Mehr Wagner geht gar nicht: Denn da ist zuerst der Respekt vor der Musik und dann geht es zurück zum Text mitsamt seinen Regieanweisungen. „Die Walküre“ am Zürcher Opernhaus schlägt die nötigen gewaltigen Wellen.
Mit dem Schlusspfiff des Finales am 18. Dezember wird nichts enden. Die Qatar-Ära fängt erst richtig an. Wie Mächtige am Persischen Golf die WM und den ganzen Fußball kontrollieren.
Ein Caravaggio-Nachfolger aus den Niederländerin und Angelika Kauffmann setzen Glanzlichter bei Kollers kommenden Auktionen mit Alter Kunst und Werken des 19. Jahrhunderts.
Bevor Lebensversicherer an eine Abwicklungsplattform veräußert werden, verteilen sie die Mitgift unter ihren Aktionären.
Produktive Zumutung: Nicolas Stemann überrascht das Publikum mit einem schauspielerisch glänzenden „Ödipus Tyrann“.