Die österreichische Zelle von Marsaleks Spionagering
Österreichische Beamte, inzwischen vom Dienst suspendiert, sollen dem Ex-Wirecard-Manager und mutmaßlichen Spion Jan Marsalek zugearbeitet haben. War auch ein FPÖ-Mann involviert?
Österreichische Beamte, inzwischen vom Dienst suspendiert, sollen dem Ex-Wirecard-Manager und mutmaßlichen Spion Jan Marsalek zugearbeitet haben. War auch ein FPÖ-Mann involviert?
Sogar der Imperialismus förderte den Gedanken, dass Vielfalt etwas Schönes ist: Lorraine Daston untersucht in drei Wiener Vorträgen den welthistorischen Siegeszug der Idee der Diversität.
Die Schriftstellerin Friedl Benedikt schrieb über ihren Alltag und schickte die Texte an ihren Geliebten Elias Canetti. Der Band „Warte im Schnee vor deiner Tür“ zeichnet ein eindrückliches Porträt der Londoner Kriegsjahre.
Fressnapf-Gründer Torsten Toeller fordert Geld von Benko zurück. Der Prozess geht in die nächste Runde.
In Mainz wird ein erster Einblick in die Tagebücher von Elias Canetti gewährt, die der Literaturnobelpreisträger für dreißig Jahre hatte sperren lassen. Das ist literarisch spektakulär und moralisch zum Teil ernüchternd.
La Ola für Österreich: Deutschlands Handballer schenken in der EM-Qualifikation in Wien eine Vier-Tore-Führung her. Wiedergutmachung ist noch für diese Woche angekündigt.
1850 ist die mit so viel Optimismus ins Leben gerufene Nationalversammlung in der Paulskirche zwei Jahre zuvor schon Geschichte. Doch noch immer wird darum gekämpft, wie Deutschland politisch aussehen soll.
Welches Museum bekommt heute noch 26 Leonardos zusammen? Die Wiener Albertina mit der Einstandsausstellung des neuen Direktors Ralph Gleis.
Was mit den Grünen nicht möglich war, will die ÖVP nun in der Koalition mit SPÖ und Neos erreichen. Wie der Stopp des Familiennachzugs im Einklang mit dem EU-Recht funktionieren soll, ist allerdings noch offen.
Österreich und Polen begrüßen ein härteres deutsches Vorgehen gegen illegale Migration. Die geplanten Zurückweisungen an ihren Grenzen wollen sie aber nicht hinnehmen.
Frankfurt trifft Vorbereitungen für einen heißen Sommer: In Wien und Paris gibt es sie bereits, nun will auch die Stadt Frankfurt Duschen aufstellen, deren feiner Sprühnebel an Hitzetagen für Erfrischung sorgen kann.
Das Bemühen um die jüdische Identität im Habsburger-Reich war eines um Anerkennung des Jiddischen als „landesübliche“ und als Literatursprache.
„Etwas aus dieser perversen Mischung aus Huaquero und Huaco fließt durch meine Adern“: Gabriela Wiener untersucht in ihrem Roman „Unentdeckt“ die Folgen des Raubzugs ihres Ururgroßvaters in Peru.
Vor zehn Jahren war Berlin noch ein Trendziel für Touristen, vor Paris und Barcelona. Inzwischen ist das nicht mehr so. Ein Problem der deutschen Hauptstadt ist dabei auch der Flughafen BER.
Ayad Akhtars „Der Fall McNeal“ feiert Premiere am Wiener Burgtheater. Jacob McNeal kämpft mit Alkoholproblemen und dunklen Geheimnissen. Ein Kammerspiel mit doppeltem Boden.
In Wien haben ÖVP und SPÖ der geplanten „Zuckerlkoalition“ zugestimmt – und auch schon ihr Personal präsentiert. Gebannt schaut Österreich nun auf eine Versammlung am Sonntag.
Der Wiener Opernball hat in diesem Jahr ohne den Unternehmer Richard Lugner auskommen müssen. Leni Klum und Bruce Darnell waren da, Stars aus Hollywood fehlten jedoch.
René Benko bleibt in Untersuchungshaft. Ehemalige Vertraute distanzieren sich von dem „Wunderwuzzi“, während neue Akteure die Kontrolle übernehmen.
Die „schwierigsten Regierungsverhandlungen in der Geschichte“ Österreichs sind beendet. So sieht es der ÖVP-Chef Christian Stocker, der nächster Kanzler in Wien werden soll.
FPÖ-Chef Kickl wütet gegen die ÖVP, die jetzt eine Regierung ohne ihn bildet. Aber in den eigenen Reihen gibt es Fragen: Hat er mit seinen Maximalforderungen eine einmalige Gelegenheit vertan?
Auf farbig leuchtendem Klangteppich und nicht notwendig mit forciertem Belcanto: Das Theater an der Wien und die benachbarte Staatsoper bringen Vincenzo Bellinis „Norma“ auf die Bühne .
Ein Jugendlicher ist in Wien festgenommen worden, der einen Anschlag am Westbahnhof geplant haben soll. Er ist wohl Sympathisant des „IS“. Die österreichischen Ermittlungen wurden von einem Hinweis deutscher Behörden angestoßen.
Österreich hat gewählt – aber auch fünf Monate später noch keine funktionierende Regierung. Wirtschaftsvertreter mahnen, dass das Land vorankommen muss. Für Deutschland wäre eine ähnliche Blockade verheerend.
Von Hicks und Deffarge & Troeller bis Rosso und Nerly: Diese fünf hochkarätigen Ausstellungen in London, Bottrop, Wien, Essen und Erfurt sollten Sie bis zum 23. Februar auf keinen Fall verpassen.
Die Angst der Minderheiten ist eine andere als die der Mehrheit: Das Jüdische Museum in Wien zeigt, wie dieses Gefühl die von ihm Befallenen sowohl schützen wie verführen kann.
Sein Adjektiv ist „konkret“: Gerade ist Gerhard Rühm 95 Jahre alt geworden. Bei seiner Dichtung greift er nach wie vor in die unterschiedlichsten ästhetischen Disziplinen aus.
Die FPÖ reitet in Umfragen und Wahlen in Österreich auf einer Erfolgswelle. Warum eigentlich? Es könnte am „Metathema Ausländer“ liegen – und am Versagen der anderen Parteien, der FPÖ glaubhaft Kontra zu geben.
Alles im Fluss: Eine Ausstellung im Unteren Belvedere zeigt Sloweniens Maltradition im Habsburgerreich und beleuchtet, wie Künstler europäische Einflüsse in ihre Werke integrierten, um die kulturelle Identität ihres Landes neu zu definieren.
Trump und Putin sprechen über Verhandlungen zur Beendigung des Ukrainekriegs. In Österreich sind nach dem Scheitern der Koalitionsgespräche vier Optionen möglich. Und: Die Berlinale beginnt mit neuer Leitung. Der F.A.Z. Newsletter.
Nach dem Scheitern der Koalitionsgespräche zwischen FPÖ und ÖVP will der Bundespräsident ausloten, wie es in Wien weitergehen soll. Er nennt vier Möglichkeiten.
Verhärtete Positionen, Ressortstreit, Durchstechereien: Die Koalitionsverhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP stehen auf Messers Schneide. Kann Herbert Kickl noch der erste „blaue“ Kanzler in Wien werden?
Was aus Klimts „Fräulein Lieser“ wurde: Tops und Flops österreichischer Auktionen
Die paneuropäische Partei Volt will in den Bundestag. Dafür besetzt sie eine ganz bestimmte Nische im politischen Spektrum.
Sie mag es zeitgenössisch, poetisch und surreal, inszeniert Sargnagel, Jelinek und Steinbuch. Nun hat die Wiener Regisseurin es zum ersten Mal mit Shakespeare zu tun.
Ein Riss in der Nüchternheit: Zwei Uraufführungen in Wien widmen sich sensiblen Themen und familiären Traumata. Eine überzeugt, die andere enttäuscht.
Auf der Biennale in Venedig bemalte sie in einem Palazzo die Wände einer Hofpassage mit Bibelfiguren. Jetzt zeigt sie im Kunstverein ihre Ausstellung „Animals“. Eine Begegnung mit der Künstlerin Kateryna Lysovenko.