Der Österreicher hat’s gern staatlich
In keinem anderen westlichen Land ist die private Altersvorsorge weniger beliebt als in Österreich. Man traut den Kapitalmärkten nicht.
In keinem anderen westlichen Land ist die private Altersvorsorge weniger beliebt als in Österreich. Man traut den Kapitalmärkten nicht.
Johanna Doderers Kinderoper „Fatima“ nach einer Geschichte von Rafik Schami ist ein wunderbares Musikmärchen, das es mitunter an Dramatik vermissen lässt.
Für die Zeit zwischen den Jahren kommt eine Terrorwarnung aus Wien: In europäischen Hauptstädten könne es Anschläge mit Sprengstoff oder Schusswaffen geben.
Wien streitet über Fragen religiöser Erziehung bei Kindern. Sind islamische Kindergärten zu religiös? Eine neue, umfassende Studie soll bald Klarheit schaffen.
Jakobsmuschel aus Ochsenmark und Heu-Bearnaise: Andreas Döllerers „Cuisine Alpine“ befreit die Regionalküche vom Geruch des Hinterwaldes.
Viktor Orbán wird von einer Dreiviertelmehrheit der Bürger in Ungarn getragen. Der konservative Ministerpräsident erfährt wegen seiner harten Haltung und dem Abschottungskurs in der Flüchtlingskrise eine überwältigende Zustimmung.
Die Wiener Polizei hat 130.000 Euro aus der Donau gefischt. Allem Anschein nach stammt das Geld nicht aus einer Straftat. Hat jemand das Geld etwa verloren?
München bekommt ein unsichtbares Konzerthaus.
Die niedrigen Ölpreise sind für Förderländer gefährlich, doch die Opec will trotz des Überangebots an Rohöl nicht an ihrer Förderpolitik rütteln. Die Gewinner sind die Verbraucher.
Am Samstag endet der „Energieaudit“. Größere Betriebe müssen künftig eine Bestandsaufnahme ihres Energieverbrauchs machen. Am Sonntag wählt Venezuela.
Die Opec hat den Ölpreis seit 2014 tief gedrückt. Sie steht kurz davor, die amerikanische Fracking-Konkurrenz in die Knie zu zwingen. Jetzt beginnt die Front immer stärker zu bröckeln. Der Ölpreis steigt vorsichtig.
Iran hat nach Feststellungen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mindestens bis 2003 Experimente angestellt und Technologien entwickelt, die für ein Atomwaffenprogramm notwendig sind. Für Washingrton ist das nicht überraschend.
Die Tradition der klassischen Reitkunst wird an der Spanischen Hofreitschule in Wien seit mehr als 450 Jahren gepflegt. Nun wurde sie in das Verzeichnis für das immaterielle Kulturerbe der Unesco aufgenommen.
Von den Sehnsüchten, den Begierden und den Gefühlen der Menschen verstand er mehr, als alle Bühnenlust sich träumen lässt: Zum Tod des großen Welttheater-Regisseurs Luc Bondy.
Der Nussberg oberhalb von Wien bietet nicht nur einen spektakulären Blick, er ist auch der Nährboden für einen zu Unrecht aus der Mode gekommenen Wein: den „Gemischten Satz“.
Alte Kunst, Moderne und Zeitgenössische Kunst kommen in Wien zum Aufruf. Das Dorotheum bietet Spitzenlose von Gerhard Richter und Paolo Scheggi an; das Kinsky von Angelika Kauffmann und Alfons Walde.
Österreich will in unsicheren Zeiten Stabilität erlangen, doch das Land steckt mittendrin im Spannungsfeld von Terrorangst, Flüchtlingskrise und der Syrienkonferenz.
Am Sonntag tritt Vitali Klitschko bei der Stichwahl um das Amt des Kiewer Bürgermeisters an. Die Wiederwahl gilt als sicher. Doch der frühere Boxer muss hart darum kämpfen, sich als großer Politiker zu behaupten.
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Die Vereinigten Staaten, Russland und 15 weitere Länder haben sich auf einen Fahrplan geeinigt, um den Syrien-Konflikt zu lösen. Er sieht eine Übergangsregierung und freie Wahlen vor.
Vertreter aus 17 Staaten haben in Wien über eine Lösung des Syrien-Konflikts beraten. Die Interessenlage ist höchst verworren. Doch der Schock der Anschläge in Paris könnte mehr Konstruktivität in die Gespräche bringen.
Wochenlang hat die große Koalition in Österreich über einen möglichen Zaun an der Grenze gestritten, um den Flüchtlingsstrom zu ordnen. Zusammen mit Slowenien präsentiert Wien nun ein Konzept.
Die Berliner Äußerungen zum Dublin-Verfahren werden im Ausland unterschiedlich wahrgenommen. Die Innenministerin Österreichs spricht von einer „Rückkehr zur Vernunft“, für den ungarischen Außenminister ist die neue Verfahrensweise „völlig unangemessen“.
Aller guten Dinge sind drei: Das Prinzip Comic Con will nun auch den deutschen Sprachraum erobern. Was dahintersteckt, sei am Pionier dieser Initiative erläutert: der Vienna Comic Con.
Kämpfer der syrischen Opposition haben nach eigenen Angaben eine weitere Militäroffensive gegen die Terrormiliz Islamischer Staat begonnen. Die Reaktionen auf die Wiener Syrien-Konferenz fallen indes unterschiedlich aus.
Die Amerikaner wollen Spezialeinheiten nach Syrien entsenden. Beobachter sehen darin einen deutlichen Kurswechsel. Russlands Außenminister Lawrow kritisiert die Entscheidung als Alleingang.
Es herrschte Einigkeit auf dem Syrien-Gipfel in Wien. Bis auf einen Punkt. Über die Zukunft des syrischen Machthabers Baschar al Assad bleiben die Außenminister Russlands und Amerikas uneinig.
Die Gespräche in Wien zur Beendigung des Krieges in Syrien haben begonnen. Für Bundesaußenminister Steinmeier könnte es „ein ganz wichtiger Tag für Syrien“ werden.
Showdown in Wien: Am Freitag treffen die Vertreter Irans und Russlands auf dem Syrien-Gipfel zum ersten Mal auf die Gegner Assads. Eine Annäherung zwischen den Konfliktparteien soll erreicht werden. Ob das gelingt?
Angesichts der andauernden Gewalt in Syrien tagen heute Außenminister und Vertreter der UN-Vetomächte sowie etlicher regionaler und internationaler Akteure in Wien.
Deutschland ist es gelungen, sein außenpolitisches Gewicht zu vergrößern. Beim Manama-Dialog kann Verteidigungsministerin von der Leyen darauf verweisen, dass die Bundesrepublik sich nicht mehr raushält. Ein Gastbeitrag.
Noch immer strömen Tausende Flüchtlinge von Slowenien nach Österreich – jetzt will Wien die Grenze zumindest in Teilabschnitten mit Zäunen absichern. Es gehe aber nicht darum, die Grenze „dicht zu machen“, sagt die Innenministerin.
In der Flüchtlingskrise wird der Ton zwischen Bayern und Österreich immer schärfer. Das Verhalten in Wien sei „unangemessen“, kritisiert man in München. Auch aus Salzburg kommt Kritik: Die Zentralregierung weise Flüchtlinge gezielt in Richtung grüne Grenze.
Horst Seehofer stellt der Kanzlerin wegen der Flüchtlingspolitik ein Ultimatum, Merkel hält dagegen: „Wir müssen Schritt für Schritt vorgehen.“ Sorgt ein Koalitionsgipfel am Wochenende für Frieden?
Seit Ungarn seine Grenzen geschlossen hat, staut sich der Flüchtlingsstrom zwischen Slowenien und Kroatien. In den überfüllten Lagern wächst die Verzweiflung.
Der russische Präsident hat ein Treffen angekündigt, auf dem über die Zukunft Syriens gesprochen werden soll. Westeuropäische Staaten oder die EU sind nicht eingeladen.