In vier Minuten zum Geschäftserfolg
In einem Wiener Paternoster versuchen junge Gründer etablierte Geldgeber zu gewinnen. Es ist wie beim Speed-Dating - der erste Eindruck zählt. Wer hat bei so etwas Erfolg?
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Eine Figur, vier Schauspieler: Oliver Reese bringt in Wien am Theater in der Josefstadt Thomas Bernhards letzten Roman zur Aufführung. Aus dem Textgebirge der „Auslöschung“ macht er ein Stück zum Mitnehmen.
Die Lage spitzt sich zu: Obwohl die Balkanroute dicht ist, machen sich Schätzungen zufolge 25.000 Flüchtlinge auf den Weg zur mazedonischen Grenze. Jetzt macht sich EU-Ratspräsident Tusk als Vermittler auf den Weg.
Die Ungarn sollen über die europäische Flüchtlingspolitik abstimmen. Aber es geht noch um viel mehr. Was will Viktor Orbán außenpolitisch damit bezwecken?
Die griechische Regierung legt keinen Wert auf einen Besuch der österreichischen Innenministerin Mikl-Leitner. Wien gibt inzwischen bekannt, dass die Flüchtlingskontingente aktuell nicht genutzt werden.
Der deutsche Regisseur Patrick Vollrath ist für den Kurzfilm-Oscar nominiert. Doch auch wenn er nicht gewinnt, hat er nicht verloren.
Immer wieder hat es Zweifel am Selbstmord des Entführers von Natascha Kampusch gegeben. Jetzt wird überprüft, ob er schon tot war, als ein Zug ihn überrollte.
Der diplomatische Konflikt zwischen Griechenland und Österreich hat sich weiter zugespitzt. Athen zieht seinen Botschafter aus Wien ab. Das Land fürchtet einen riesigen Rückstau, wenn die Flüchtlinge nicht mehr über die Balkanroute nach Nordeuropa gelangen können.
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) unterstützt Brasilien im Einsatz gegen Zika-Moskitos – mit einem Bestrahlungsgerät, dass die Fortpflanzung der Mücken verhindert. Brasilien will das Gerät zunächst in 15 Gemeinden einsetzen.
Die Balkanstaaten suchen in Wien nach Lösungen, um die Flüchtlingskrise zu entschärfen. Athen darf nicht dabei sein. Aus Gründen, die in Griechenland für Proteste sorgen.
In Ungarn soll in einer Volksabstimmung über das System der Flüchtlings-Kontingente entschieden werden. Auch Österreich und einige Balkan-Staaten erhöhen in der Flüchtlingskrise den Druck auf die EU.
Die österreichische Regierung spricht angesichts der Flüchtlingskrise mit Mazedonien über die Entsendung von Soldaten. Außenminister Kurz fordert von Deutschland eine klare Ansage.
Österreich wandelt sich in der Flüchtlingspolitik zum Hardliner. Das Land steht längst nicht mehr an der Seite der deutschen Kanzlerin Merkel. Die Abschottungspolitik ist populär – macht aber der Wirtschaft und dem Tourismus zu schaffen.
London besteht auf seinen Extrawürsten, Wien auf der Flüchtlings-Obergrenze. Zumindest in Sachen Türkei gibt es nach der Nachtsitzung beim EU-Gipfel Neues zu vermelden.
Sat.1 schickt eine Geburtshelferin durch die medizinische Hölle: Bei dem Film „Die Hebamme II“ weiß man gar nicht, wo man hingucken soll. Die Schauwerte sind nämlich von beträchtlicher Blutigkeit.
Die österreichische Regierung hat sich überlegt, wie viele Flüchtlinge sie bis 2019 aufnehmen will. Dabei kommt eine Zahl heraus, die überrascht. Wie kommt Wien darauf? Die Karriere einer Zahl.
Austropop, hoch wie nie: Der Nino aus Wien ist die bessere Alternative zu Wanda. Kaum dreißig Jahre alt, veröffentlicht er schon eine „Greatest Hits“-Kollektion.
In der Flüchtlingskrise verschärft die Regierung in Wien zunehmend den Ton. Beifall erhält sie dabei vor allem vom einst gescholtenen Nachbarn.
Ein pikanter Fall für Fellner und Eisner im neuen „Tatort“ aus Wien: Ein Mann stranguliert sich bei der Selbstbefriedigung und stirbt. Ist diese Sexualpraktik wirklich so stimulierend wie lebensgefährlich?
In der Wiener „Tatort“-Folge muss eine freundlich menschelnde Rahmenhandlung eine eher unambitionierte Kriminalgeschichte zusammenhalten. Und die Ermittler müssen einen flauen Erotik-Witz nach dem anderen reißen.
Österreich versucht durch Flüchtlingsobergrenzen Griechenland zur Kooperation zu zwingen – und fürchtet selbst Opfer von Migrations-Rückstaus zu werden. Gleichzeitig beginnen Diskussionen über nordafrikanische Migranten.
Die Internationalen Atomenergiebehörde in Wien bestrahlt in ihrem Labor männliche Mücken und macht sie damit zeugungsunfähig. Wieder ausgesetzt, können sie sich nicht vermehren – das hilft auch gegen Zika.
Wien drückt aufs Tempo bei der Rückführung von Asylbewerbern. Dafür soll ein Maßnahmebündel sorgen, das nicht nur die Liste der sicheren Herkunftsstaaten erweitert.
Grandiose Schauspieler unter Andrea Breths Regie machen aus John Hopkins’ Drama „Diese Geschichte von Ihnen“ ein großes Wiener Theaterereignis.
Ein Mann erfindet sich selbst: Die kritische Edition von „Mein Kampf“ widerlegt eindrucksvoll die Ansicht, dass über Hitlers Werdegang schon alles gesagt sei.
Die rot-schwarze Koalition in Wien lässt noch viele Fragen zu der „Richtwert“ genannten Obergrenze für Flüchtlinge offen. Vor allem die rechtlich ungeprüfte Umsetzung des Vorhabens wird länger dauern. Eine Analyse
Jeden Tag erreichen neue Flüchtlinge die Alpenrepublik. Da die europäische Lösung ausbleibt, beschließt Österreich eine Obergrenze – aber kann es die durchsetzen?
Wolfgang Schnur gehörte zu den ambitioniertesten DDR-Politikern der Wende-Zeit und war als Anwalt der DDR-Bürgerrechtler bekannt geworden. Später wurde er als Stasi-Spitzel enttarnt. Nun ist er im Alter von 71 Jahren gestorben.
Er war vor den Nationalsozialisten aus Wien geflohen, hatte die Bücher Haffners, Fests und Speers nach Großbritannien gebracht und den ersten Präsidenten Israels beraten: Der britische Verleger Lord Weidenfeld ist im Alter von 96 Jahren gestorben.
In der Ungarn-Krise 1956 ebenso wie später bei der Niederschlagung des Prager Frühlings stellte sich Österreich in Wort und Tat, nämlich durch die großzügige humanitäre Hilfe für viele Flüchtlinge, auf die Seite der freien Welt, ohne seine Neutralität in Frage zu stellen.
Die Beilegung des Streits um das iranische Atomprogramm und die damit verbundene Aufhebung der Sanktionen gegen Iran ist im Westen begrüßt worden. Nur Israel kritisiert das Abkommen weiter scharf.
Wien ist ein Fledermaus-Paradies. Der Hüter des Paradieses hat alle Hände voll zu tun, dass das auch so bleibt. Der Lebensraum der Tiere wird immer wieder ungewollt zerstört – da ist viel diplomatisches Geschick gefragt.
Der Wiener Schauspieler Max Mayer stellt hohe Ansprüche ans Theater. Derzeit ist er als Arturo Ui und Dorfrichter Adam am Schauspiel Frankfurt zu sehen.
Nichts ist von den süßen Leckereien in Wiener Kaffeehäusern übrig geblieben, sogar die Milch nahm der Krieg. Die Frankfurter Zeitung berichtet zur Jahreswende über die stückweise zerstörte Kultur in Wien.
Lange hat man auf eine umfassende Biographie des Schriftstellers Thomas Bernhard gewartet. Manfred Mittermayer hat sich getraut. Aber ist er auch weit genug gesprungen?
Und zum Schluss singen alle ein Lied: Das Erste erzählt in „Kleine große Stimme“, wie ein Junge mit dunkler Haut 1955 zum Wiener Sängerknaben wird. Es ist ein Rührstück aus einer anderen Zeit.