Weltumspannender Gesprächsbedarf
In Berlin redet John Kerry mit Benjamin Netanjahu über die Gewalt im Nahen Osten. Auch sein Treffen mit Sergej Lawrow zu Syrien in Wien wird bereits vorbereitet.
In Berlin redet John Kerry mit Benjamin Netanjahu über die Gewalt im Nahen Osten. Auch sein Treffen mit Sergej Lawrow zu Syrien in Wien wird bereits vorbereitet.
In Österreich und Osteuropa vernebelt die Flüchtlingskrise den Blick für dringend notwendige Reformen. Dabei kann nur eine robuste Wirtschaft der Herausforderung Herr werden.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich auf seine Iran-Reise gefreut – obwohl er keine Hoffnung haben konnte, die Konflikte der Region zu lösen.
Der Wahlausgang in Wien stärkt die etaistischen Kräfte. Während die Wirtschaft geringere Kosten fordert, will die Gewerkschaft eine sechste Urlaubswoche.
Das historisch beste Ergebnis der rechtspopulistischen Partei FPÖ ist unter anderem mit der Mobilisierung von Nichtwählern zu erklären. Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) will nun die einstigen roten Hochburgen zurückerobern.
Auch in Österreich lösen sich traditionelle Milieus auf – die Arbeiter wählen rechts. Klassische Arbeiterbezirke wie Simmering oder Floridsdorf wurden von „rot“ in „blau“ umgefärbt, die Farbe der FPÖ.
Es ist noch einmal gut gegangen: Michael Häupl, seit zwei Jahrzehnten Bürgermeister von Wien, hat die Landeswahl mit der SPÖ gewonnen. Gerettet hat er sich mit einem Kniff – und einem lauten Fanfarenstoß.
Die Mehrheit hat die FPÖ in Wien zwar nicht geholt. Doch ihr Stimmenzuwachs sollte aufhorchen lassen. In Österreich - und auch in Europa.
Bei der Landtagswahl in der österreichischen Hauptstadt erzielt die rechtspopulistische FPÖ ihr historisch bestes Ergebnis – scheitert aber am Projekt Machtwechsel. Den Bürgermeister wird trotz Verlusten eine andere Partei stellen.
Bei der Landtagswahl in Wien droht den Sozialdemokraten erstmals seit 70 Jahren der zweite Platz. Die Flüchtlingskrise spielt der FPÖ in die Hände.
Der Flüchtlingsstrom zwischen Griechenland und Österreich ist nicht abgeebbt, aber alles läuft ziemlich glatt. Doch schon droht neues Chaos: Ungarn will die Grenze zu Kroatien schließen – die Regierung denkt laut über „Reaktionen“ nach.
Baher stammt aus aus einer liberalen Familie in Syrien, wie viele andere ist der junge Mann vor Krieg und Zerstörung nach Deutschland geflohen. Frankfurt ist mittlerweile seine zweite Heimat - eines Tages will er in Deutschland Polizist sein. Und träumt davon, irgendwann wieder ganz selbstverständlich nach Syrien reisen zu können.
Von Anselm Kiefer stammt das Toplos zeitgenössischer Kunst bei dem Wiener Auktionshaus Im Kinsky. Außerdem werden Arbeiten der Künstler Franz West, Otto Muehl und Hundertwasser aufgerufen.
Vor den Wiener Landeswahlen sind die Flüchtlinge das alles bestimmende Thema. Österreichs Innenministerin Mikl-Leitner fordert eine „internationale Lösung“ – sonst drohe Gewalt an der Grenze.
Laut Österreichs Innenministerin könnte die hohe Zahl von Flüchtlingen den Einsatz staatlicher Gewalt an den Grenzen nötig werden lassen. Schuld daran sei auch die deutsche Politik.
Von Gesundheit über intelligente Städte bis zur Polizeiarbeit: Werden wir bald von vollautomatischen digitalen Steuerungssystemen regiert? Auf einer Konferenz in Wien wurde darüber nachgedacht.
Die erstarkte FPÖ bekommt das Duell mit dem sozialdemokratischen Bürgermeister Häupl, das sie sich gewünscht hat. Heinz-Christian Strache von der FPÖ könnte dabei wie einst Jörg Haider von der Empörung der etablierten Parteien profitieren.
Arthur Arbesser ist Österreicher und als neuer Chefdesigner der Marke Iceberg ein junger Star der italienischen Mode. Gerade hatte er zwei Premieren. Eine Begegnung.
Diese Wahl könnte im Zeichen der Flüchtlingskrise Signalwirkung haben: Im Bundesland Oberösterreich hat die FPÖ ihre Stimmenanteile mehr als verdoppeln können.
Sie stehen für Amore. Sie kommen aus Wien. Alle lieben sie, und jetzt kommt auch schon die nächste Platte. Ein Versuch, den ganzen Wahnsinn der österreichischen Popband Wanda im Interview zu erklären.
Beim Thema Flüchtlingspolitik ist der Ton zwischen Wien und Budapest in jüngster Zeit rau gewesen. Nun hat Ungarns Ministerpräsident die österreichische Hauptstadt besucht: Sind damit die Differenzen ausgeräumt?
Alexandra Uhlig spielt die zweite Flöte bei den Wiener Symphonikern. Die Professorin und Mutter hat trotz großer Konzerterfahrung immer noch Lampenfieber.
Bislang hat die Alpenrepublik die ankommenden Flüchtlinge nur verpflegt und durchgewinkt. Seit Deutschland seine Grenzen kontrolliert, ändert sich das. Und bald sind Wahlen.
Auch wenn Ungarn die Grenzen nach Österreich dicht gemacht hat, ziehen vorerst weiter Tausende Flüchtlinge Richtung Norden nach Deutschland – und damit durch das Nadelöhr Salzburg. Aber nur noch wenige Züge fahren nach Freilassing.
Am Wochenende zog die Bundesregierung die Konsequenzen aus der dramatischen Lage - nun gibt es wieder Grenzkontrollen. Doch wie kam es dazu?
Österreich hat zur Bewältigung der Flüchtlingskrise das Bundesheer mobilisiert. Die Armee soll vor allem bei Versorgung, Transport und Unterbringung helfen. In Wien denkt man aber auch schon weiter.
Ungarns Regierungschef Orban hat Österreich und Deutschland vor den Folgen ihrer Flüchtlingspolitik gewarnt. Der CSU-Vorsitzende Seehofer verlangt von Bundeskanzlerin Merkel eine klare Positionierung in der Flüchtlingsfrage.
Zwar hat Ungarn am Freitag mehreren tausend Flüchtlingen die Weiterreise in den Westen ermöglicht, doch entspannt hat sich die Situation kaum. Immer neue Flüchtlinge kommen am Budapester Ostbahnhof an oder machen sich zu Fuß auf gen Westen.
71 Flüchtlinge starben vor einer Woche in einem Lastwagen. Nach Erkenntnissen der österreichischen Polizei ist eine andere Gruppe von Flüchtlingen nur knapp mit dem Leben davongekommen.
Die Beamten haben den Flüchtlingen offenbar das Leben gerettet: In den zugeschweißten Kleinlaster sei keine Frischluft hineingekommen. Der Fahrer wurde gefasst.
Die Lage am Budapester Ostbahnhof ist chaotisch: Mal hält die Polizei die Flüchtlinge auf, dann wieder nicht. Tausende besteigen schließlich die Züge in Richtung Wien. Angespornt hatte sie ein Gerücht aus Deutschland.
Viele der Flüchtlinge, die in München aus dem Zug steigen, sind vor allem glücklich, es nach Deutschland geschafft zu haben. Noch am Bahnhof gibt es Verpflegung und auch ein freundliches Wort. Ein Augenzeugenbericht.
Am 1. September jährt sich der Todestag von Ludwig XIV. zum dreihundertsten Mal. Zu Lebzeiten konnte der Sonnenkönig das Elsass für Frankreich gewinnen. Dies brauchte ein Jahrhundert Vorbereitung.
Verzweifelte Migranten stürmen ungehindert von der ungarischen Polizei in Züge, die später von Beamten in Österreich und Deutschland kontrolliert werden müssen. Viele Flüchtlinge folgten einem Gerücht, Deutschland schicke Sonderzüge für sie.
In der Grenzregion zu Ungarn geht Österreich verstärkt gegen kriminelle Schleuser vor. Ein Sprecher der ungarischen Regierung wirft unterdessen Berlin vor, sie habe unter syrischen Flüchtlingen enorme Hoffnungen geweckt.
In Wien hat ein Hotel 4.0 eröffnet. Weil PC und Telefon den Check-in erledigen, bleibt mehr Zeit für die Arbeit – und einen Plausch mit den Barkeepern.