Auf den Spuren der Moldau
Vor 150 Jahren wurde Bedřich Smetanas sinfonisches Gedicht an Tschechiens großen Fluss uraufgeführt. Eine Reise in 675 Takten von der Quelle bis zur Mündung.
Vor 150 Jahren wurde Bedřich Smetanas sinfonisches Gedicht an Tschechiens großen Fluss uraufgeführt. Eine Reise in 675 Takten von der Quelle bis zur Mündung.
Preußen verweigert 1863 den Wiener Reformvorschlag, der eine Neugestaltung des Deutschen Bundes vorsieht. Die Einigung des Reiches bleibt auch 15 Jahre nach 1848 noch fern.
Der bayerische Ministerpräsident Söder und Österreichs Kanzler Stocker demonstrieren Einigkeit. Zumindest beim Thema Migration. Der Brenner sorgt für Spannungen.
René Benko sitzt seit Monaten in Untersuchungshaft. Eine Anklage gegen den Signa-Gründer ist nun offenbar auf dem Weg. Unterdessen geht die Verwertung exklusiver Vermögensteile weiter.
Er schuf nicht nur grandiose Bücher, sondern macht auch aus politischem Anspruch eine Praxis: Zum siebzigsten Geburtstag des österreichischen Schriftstellers Josef Haslinger.
Es ist ihre erste Einzelausstellung in Österreich: Die deutsche Künstlerin Hito Steyerl zeigt in Wien, wie die Technologie ihre Aufbauhelfer frisst.
Noch ist die Akzeptanz der österreichischen Bevölkerung für Reisende groß. Wenige Regionen ringen mit zu vielen Besuchern. Doch der Klimawandel wird das Problem des Overtourism auch in die Alpen bringen.
Ein Mann hat in einem ICE, der in Richtung Wien unterwegs war, mehrere Passagiere mit „gefährlichen Gegenständen“ angegriffen. Vier Menschen seien leicht verletzt worden.
Die Verordnung gilt zunächst für sechs Monate. Der rechten FPÖ reicht das nicht. Die Grünen sprechen von „Showpolitik auf dem Rücken von Kindern“.
Der österreichische Verfassungsgerichtshof bestätigt die Verfassungskonformität des Rundfunkbeitrags. Die Haushaltsabgabe verstoße nicht gegen das Gleichheitsgebot.
Flower Power oder Lass Pflanzen sprechen in der Landesgalerie in Krems, Maria Lassnig in Arles und gezeichnete Präzision von Vija Celmins in der Fondation Beyeler in Riehen. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Anne Sofie von Otter singt Walter Benjamins Engel: An der Oper Köln erlebt Philippe Manourys Musiktheaterwerk „Die letzten Tage der Menschheit“ nach Karl Kraus seine von Nicolas Stemann eingerichtete Uraufführung.
Die österreichische Autorin Natascha Gangl hat den Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. Sie setzte sich beim Klagenfurter Literatur-Wettlesen gegen 13 Mitbewerber durch und konnte auch den Publikumspreis für sich entscheiden.
Das Foto Festival, das La Gacilly in der Bretagne und Baden bei Wien nunmehr zum achten Mal gemeinsam ausrichten, rückt in diesem Sommer Australien in den Mittelpunkt – und verzichtet darauf, die Wildnis des Outback zu romantisieren. Wenigstens fast.
Im August 2024 mussten drei Konzerte der Popsängerin Taylor Swift in Wien abgesagt werden: wegen Terrorgefahr. Ein in Deutschland lebender Syrer ist nun angeklagt worden.
In der neuen, klicklosen Suchwelt der Chatbots liefern KI‑Systeme Antworten, bevor Nutzer Websites erreichen. Start-ups wie Profound oder Bluefish messen, wie Bots über Unternehmen sprechen und füttern die Modelle mit Fakten.
Teheran droht mit einem Ende für die IAEA-Inspektionen. Aber noch hat sich das Regime Spielraum gelassen. Es wäre nach Nordkorea erst das zweite Land, das das System der Nichtverbreitung verlässt.
Milo Rau macht die Festwochen zwar diverser, dünnt aber das Musikprogramm aus. Alles soll weiblicher werden und sich für den globalen Süden öffnen. Heraus ragt dabei nur „The Grief of Red Granny“.
Marie-Luise Wolff, Vorstandsvorsitzende des Darmstädter Energieversorgers Entega, hat präzise Vorstellungen davon, wie sich Städte und Gemeinden auf die Klimawende vorbereiten sollten.
Als Außenseiter kam er zum Zirkus. Mit Roncalli hat Bernhard Paul ein Gesamtkunstwerk erschaffen. Eine Traumwelt, wie sie Federico Fellini in seinen Filmen herbeizauberte.
Literarische Familienaufstellung: Das kollektive „Ostblockherz“ schlägt den Menschen in Didi Drobnas gleichnamigem Roman etwas zu sehr im Gleichtakt.
Was Reduktion alles ermöglicht: Das Wien-Museum zeigt, wie radikal ein neuer Baustoff die Stadt vor 130 Jahren verändert hat.
Taugt ein australischer Serienmörder als Opernstoff? In „Voice Killer“, am Theater an der Wien uraufgeführt, verrennen sich Miroslav Srnka und Tom Holloway jedenfalls völlig in der Faszination des Bösen.
Die Amoktat in Graz hat Österreich erschüttert. Jetzt schränkt die Regierung in Wien den Erwerb bestimmter Waffen ein. Jäger bleiben von Änderungen verschont.
Trump fordert die bedingungslose Kapitulation von Iran. Putin tritt in Sankt Petersburg auf. In Berlin geht es um das Entlastungspaket. Und dann ist da noch der Puma am Geiseltalsee, der vielleicht auch nur eine Katze ist.
Erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs besucht der ukrainische Präsident Wien. Dort wird er nicht von allen mit offenen Armen begrüßt. Nicht nur die rechte FPÖ schimpft heftig.
Von Maria Lassnig und Rudolf Wacker stammen die wichtigsten Werke der Sommerauktionen im Wiener Kinsky. Für Liebhaber idyllischer Landschaften ist aber auch einiges dabei.
Ob Wanda, Voodoo Jürgens oder Der Nino aus Wien: Der Musikmanager Stefan Redelsteiner hat ihnen zum Erfolg verholfen. Hier erklärt er, was österreichische Popmusik so erfolgreich macht und wieso sie in deutschen Feuilletons so beliebt ist.
Die UN-Atombehörde in Wien überprüft den Umgang mit radioaktivem Material – leistet aber noch viel mehr.
Beethoven, den Wiener Adel und den preußischen Prinzen Louis Ferdinand verband viel miteinander. Matthias Pape deckt jetzt auf, dass der Komponist im Zentrum einer gesamteuropäischen Konspiration gegen Napoleon stand.
Die Anlage ist einer der wichtigsten Touristenmagnete Österreichs. Stephan Hering-Hagenbeck leitet den Tiergarten in Schönbrunn – und sieht die Tierwelt bedroht.
Männlich konnotiert, das war gestern: Das Wiener Weltmuseum widmet sich der Frage, wer die Hosen anhat.
Zwei Tage nach dem Amoklauf von Graz werden mehr Details über den Täter bekannt: Er spielte Ego-Shooter-Spiele, bei der Musterung für das Bundesheer wurde er als psychisch untauglich eingestuft. Für die Tat gab es einen genauen Plan.
Die einen wollen die Meere als Biotope bewahren, andere die Rohstoffe in der Tiefsee nutzen. Bei der UN-Ozeankonferenz in Nizza kollidieren die Interessen.
Trauer, Tröstungen und die Frage nach dem Warum: Nach dem Amoklauf in Graz vereint das Gedenken die Menschen aus der ganzen Stadt – und darüber hinaus. Unterdessen werden neue Details zum Täter bekannt.
Die Atombehörde will eine diplomatische Lösung im Atomstreit. Drei europäische Staaten und die USA drohen Iran mit einer Befassung des UN-Sicherheitsrats.