Dorli Muhr und der Spitzerberg
Wie eine Winzerin gegen den Strom schwimmt – und so eine ganze Region aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt hat.
Wie eine Winzerin gegen den Strom schwimmt – und so eine ganze Region aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt hat.
Hans Swarowsky war einer der größten Dirigierlehrer Europas. In Wien versammelte sich jetzt eine Schar seiner Schüler, um eine Neuausgabe seiner Schriften vorzustellen.
Skurrilität alleine ist nicht abendfüllend: Das Burgtheater eröffnet mit einem schwachen Stück von Ferdinand Schmalz und an der Josefstadt wird Daniel Kehlmanns ziemlich altväterliches Pandemiestück „Ostern“ uraufgeführt
Das Schauspiel Frankfurt eröffnet mit „Sanatorium zur Gänsehaut“. Regisseur Jan Bosse über das Auftragswerk von Ferdinand Schmalz, politisches Theater und seinen Blick als Zuschauer.
Die Uhr im Atomstreit tickt, doch es gibt kaum Bewegung. Schon früher hatte Iran meist erst im letzten Moment und unter maximalem Druck eingelenkt – geschieht das diesmal auch?
Weltrang hält man nicht, wenn man sich ausruht, weil man glaubt zu wissen, wie die Musik geht. Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker zeigen zur Saisoneröffnung mit Schumann und Brahms, was orchestrale Spitzenklasse ist.
Caroline Peters und Frank Dehner haben einen Postkartenladen in Wien. Ein Gespräch darüber, wer heute noch handschriftliche Grüße verschickt – und warum Männer die Postkarte als Zeichen ihrer Zuneigung entdecken.
Freiburgs Augustinermuseum zeigt Impressionisten, die Kunstsammlungen in Chemnitz widmen sich Edvard Munchs „Angst“, und in Kaiserslautern feiert das Museum Pfalzgalerie sein 150. Jubiläum mit einer Neuhängung: der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Er ist ein Wildtier, und als solches darf er sich grundsätzlich frei bewegen: Ein junger Elch namens Emil streift durch Niederösterreich – und das ganze Land nimmt Anteil.
Drei Taylor-Swift-Konzerte in Wien wurden wegen Terrorgefahr abgesagt. Rund ein Jahr später steht in Berlin ein Jugendlicher vor Gericht. Hinter verschlossenen Türen gesteht er seine Unterstützung.
Marco Wanda hat über Aufstieg und Fall seiner berühmten Band ein Buch geschrieben: Es erzählt von den Schattenseiten des Erfolgs.
Der Neubau der deutschen Botschaft in Österreich besticht durch dezente Repräsentativität. Das Leipziger Büro Schulz und Schulz Architekten hat die Balance gefunden zwischen selbstbewusstem Auftreten und Ehrerweisung gegenüber dem Gastgeberland.
Das Militär trifft Vorbereitungen zur Einnahme der größten Stadt im Gazastreifen. Der Innenminister präsentiert ein Lagebild zum sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Und der deutsche Oscarbeitrag wird bekanntgegeben. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Österreichs Hauptstadt hatte schon 1967 und 2015 den Eurovision Song Contest ausgerichtet. Nun setzt sich die Metropole wieder gegen die Konkurrenz durch.
Marco Wanda, Sänger der gleichnamigen österreichischen Band, hat sich rechtzeitig gerettet und erzählt davon in seinem ersten Buch: „Dass es uns überhaupt gegeben hat“ ist eine Geschichte von Tod, Amore und Exzess.
Beschränkungen müssen nicht zwangsläufig Einschränkungen sein, denn sie bieten auch Chancen, Neues zu lernen: Was der Supermarkt in Pandemiezeiten bedeutet hat. Eine damalige Auszubildende berichtet.
Einst galt der Semmering als Idealtypus der Sommerfrische, dann fiel er der Melancholie anheim. Jetzt will man an die Glanzzeiten der Belle Époque anknüpfen.
Österreich hat als erster EU-Staat Rückführungen nach Syrien gestartet – doch ausgerechnet der erste abgeschobene Straftäter ist verschollen. Das kann zum Problem für weitere Rückführungen werden.
E-Zigaretten gelten als harmlose Alternative zum Glimmstängel – doch die Langzeitfolgen sind kaum erforscht. Studien zeigen: Schon einmaliges Vapen kann die Blutgefäße schädigen
Zum Weltlinkshändertag lohnt ein Blick auf das Leben mit links. Welche Unterschiede zwischen Links- und Rechtshändern sind wissenschaftlich belegt? Welche Vor- und Nachteile haben Linkshänder? Und wie steht es mit der Kreativität?
Seit Jahresanfang hat der österreichische Leitindex ein Drittel an Wert gewonnen. Die gute Entwicklung hängt auch mit seiner Zusammensetzung zusammen.
Im Südosten Deutschlands pflegen Bayern und Österreicher eine gute Nachbarschaft. Unterschiede gibt es – und sie liegen nicht nur in der gemeinsamen Sprache.
Der Ingenieur soll angeblich für Israel spioniert und sich in Wien mit Mossad-Agenten getroffen haben. Doch es gibt Zweifel an den Vorwürfen.
René Benko steht im Herbst wegen Vermögensentzug in seiner Heimatstadt vor Gericht. Der Prozess in Innsbruck verspricht brisante Details über die Signa-Pleite.
Eine wenig beachtete Seite Claus Peymanns: Als Intendant war er, ohne davon viel Aufhebens davon zu machen, ein kluger Kulturpolitiker.
Nachrichten aus der Unterwelt: Gregor Sailer setzt seine Bilder vom Bau des Brenner Basistunnels in Beziehung zu einem Großprojekt des 19. Jahrhunderts.
Wie und wann kam der römisch-deutsche Kaiser an das prächtigste Zeichen seiner Würde? Die Wiener Schatzkammer lässt die Reichskrone naturwissenschaftlich untersuchen.
Die Schauspielerin Fritzi Haberlandt spielt in dem Film „Wilma will mehr“ eine ostdeutsche Frau Ende der neunziger Jahre. Ein Gespräch über die Wende, Stullen an der Theaterbar und die letzte Staffel von „Babylon Berlin“.
Wenn Österreichs Kanzler Stocker dieses Wochenende Friedrich Merz nach Salzburg einlädt, geht es um mehr als Kunstgenuss. Die Geschichte eines Kulturereignisses.
Vergessene Pionierinnen des Stils im Jüdischen Museum Berlin, die Comiczeichnerin Allison Bechdel in Basel und Goldschätze aus China in Gotha: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons
Eine Sprache, die zu seinem Schicksal wurde – und zu unserem Vergnügen: Zum Beginn der kommentierten Gesamtausgabe von Elias Canetti erscheinen die beiden Bände mit „Die gerettete Zunge“ und „Der Ohrenzeuge“.
Claus Peymann ist gestorben. Seine langjährige Mitarbeiterin Christiane Schneider erinnert sich an einen ganz besonderen Moment an seiner Seite. Und an die Magie, die nur das Theater entwickeln kann.
Er musste sich anhören, er sei „ein hergelaufener Rumäne“ und stieg zum mächtigsten Mann in Europas Operngeschäft auf. Jetzt wird der Sänger und Agent Ioan Holender neunzig Jahre alt. Als Wiener Opernintendant hält er den Langzeitrekord.
Österreich trauert um einen Großen der Theaterwelt: Politik und Kollegenkreis verbeugen sich vor dem Regisseur Claus Peymann. Bekommt er ein Wiener Ehrengrab?
Er gehörte zu den rebellischen Regisseuren von 1968, leitete das Wiener Burgtheater ebenso wie das Berliner Ensemble und sorgte für zahlreiche Skandale: zum Tod des legendären Claus Peymann.
Trotz der absehbaren Konkurseröffnung soll Benko laut Staatsanwaltschaft Angehörigen noch 300.000 Euro geschenkt haben. Das Nachsehen hatten die Gläubiger. Die Anklage ist Teil eines Verfahrenskomplexes.