Ein Leben zwischen den Kulturen schärft den Blick
Wenn die Hautfarbe über gesellschaftliche Zugehörigkeiten entscheidet: Die Anthropologin und Historikerin Doris Byer blickt zurück auf ihr Leben und ihre Forschung.
Wenn die Hautfarbe über gesellschaftliche Zugehörigkeiten entscheidet: Die Anthropologin und Historikerin Doris Byer blickt zurück auf ihr Leben und ihre Forschung.
Sie tun es immer wieder: Boehringer Ingelheim, Takeda oder Novartis. Die globalen Player tätigen Großinvestitionen am Standort Österreich. Neben Konzernen profitieren Start-ups und Scale-ups wie Apeiron Biologics oder ViraTherapeutics von einem umfassenden Ökosystem – von der Grundlagenforschung bis zur Produktion und Distribution. Beim Schritt nach Österreich ist die Standortagentur ABA die erste Anlaufstelle.
Nach zwei Jahren Zwangspause soll im Februar 2023 in Wien wieder getanzt werden. Als exklusives gesellschaftliches Spektakel will der Opernball Kritik begegnen und Wohltäter sein.
Im Gedenken an die erste deutsche Nationalversammlung spiegelt sich die jeweilige politische Gegenwart. Ein Blick auf die Jubiläumsfeiern von 1898 und 1923, auf „Deutschland, Deutschland über alles“ und die bittere Niederlage Weimars.
Nach einer Razzia leidet das Signa-Imperium des Investors René Benko an den Märkten: Anleger reagieren nervös. Das kommt auch wegen der Schieflage von Galeria Karstadt Kaufhof ungelegen.
Der norwegische Regisseur Stefan Herheim ist neuer Opernintendant am Theater an der Wien. Er beginnt seine erste Saison mit einem Feuerwerk aus Premieren und inszeniert selbst „Das schlaue Füchslein“.
Der Dschihadist, der im November 2020 in Wien vier Passanten getötet und 23 verletzt hatte, wurde von der Polizei erschossen. Nun stehen seine sechs mutmaßlichen Unterstützer vor Gericht.
Zwei Kammerspiele, wie sie gegensätzlicher kaum sein könnten: Thomas Bernhards „ Am Ziel“ und „Nebenan“ von Daniel Kehlmann als Uraufführung am Burgtheater in Wien.
Faeser spricht nach verstärkten Grenzkontrollen von „sehr guter Kooperation“ mit Wien und Prag. Der Slowakei wirft sie hingegen Verantwortungslosigkeit vor.
In Wien begann der Prozess gegen sechs mutmaßliche Helfer des Attentäters, der vor zwei Jahren in der österreichischen Hauptstadt vier Menschen getötet und 23 weitere verletzt hat. Der Attentäter war von der Polizei erschossen worden.
Die genialen Sprachspielwelten des H.C. Artmann: „Um zu tauschen Vers für Kuss“ mit Erwin Steinhauer.
Jeder meint die Habsburger zu kennen, doch über ihre Anfänge weiß man wenig. Speyer ändert das mit der großen Landesausstellung Rheinland-Pfalz zu den ersten 250 Jahren der Dynastie.
Was als längeres Engagement angekündigt war, endet als Pop-up: Der Berliner Galerist Johann König zieht sich aus Wien zurück.
Ohne Elias Canetti und Karl Kraus ist diese Geschichte nicht zu erzählen: Ernst Strouhal zeichnet das Leben seiner Mutter und drei Tanten nach.
Russlands Krieg hinterlässt tiefe Spuren im Wiener Budget. Rekordausgaben und hohe Schulden schüren die Sorge vor steigenden Zinsen.
In manchen Skiorten sollen die Preise für Liftkarten um 10 Prozent steigen. Die Wintersportbranche will angesichts der hohen Inflation nicht der Verlierer sein. Was macht Sankt Anton?
Er weiß, wie man ein Spektakel veranstaltet: Der Wiener Baulöwe Richard Lugner, Spitzname „Mörtel“, wird an diesem Dienstag 90 Jahre alt.
Um eine Einstufung von Atomkraft und Gas als nachhaltig zu verhindern, zieht Österreich vor den EuGH – und warnt vor „unkalkulierbaren Risiken“ der Nuklearenergie.
Hervorragende Drinks und tolle Bars gibt es laut Mixology-Awards in Berlin, genauer gesagt in Neukölln. Preise gehen auch nach München, Frankfurt, Wien und Zürich. Und eine Französin räumt ebenfalls ab.
ÖVP und Grüne machen Werbung des Staates transparent, für die „Wiener Zeitung“ hat die österreichische Koalition einen besonderen Plan.
Ein Vorreiter für alle, die es schwer hatten: Zum siebzigsten Geburtstag des österreichischen Entertainers und Aktivisten Hermes Phettberg.
Österreichs Hauptstadt ist wie immer im Wandel: Wird nun aus dem roten Wien ein grünes – oder ein funkelndes? Unterwegs im Ersten Bezirk.
Weiche, Satan, dem „Tatort“-Statut: Unsere sonntägliche Blutmesse kommt diesmal aus Wien. Thomas Roth hat eine gruselig meschugge Episode gedreht.
Überall schwere Ausdrucksnot: Am Wiener Burgtheater vereinigt der belgische Regisseur Ivo van Hove zwei Seelennotdramen von Marieluise Fleißer.
Auf einem Workshop der Museumsakademie Joanneum in Wien zeichnet sich ein neuer, versachlichter Umgang mit Kunst der NS-Zeit ab
In Wien müssen sich drei junge Afghanen wegen Vergewaltigung mit Todesfolge vor Gericht verantworten. Nach der Tat sollen sie die leblose Dreizehnjährige auf der Straße abgelegt haben.
Mit Annette Mann am Steuer von Austrian Airlines hat es eine von wenigen Frauen auf einen Spitzenposten von Lufthansa geschafft.
Österreich muss nach einer 1:3-Niederlage vor 42.000 Zuschauern in Wien in die B-Liga zurückkehren. Damit ziehen die Kroaten als Tabellenführer in die Endrunde ein.
Eliud Kipchoge hat im Marathon alles gewonnen. Nun kehrt der zweimalige Olympiasieger an einen für ihn besonderen Ort zurück. Auch mit 37 Jahren sagt er: „Ich will immer noch schnell rennen.“
Seit 2019 wissen österreichische Behörden von einem Lehrer, der mehrere Jungen missbraucht haben soll. Die Taten fanden offenbar in und außerhalb der Schule statt.
Den Konsum sollen andere feiern: Das Wiener Designfestival „Vienna Design Week“ zeigt Gebrauchtes und Wiederverwendbares, erkundet Communities und urbane Nachbarschaften.
Schockierende Momentaufnahme eines historischen Moments und Hoffnung auf Besserung: Anna Kims Roman „Geschichte eines Kindes“ erzählt vom Alltagsrassismus.
. . . bist nicht Du, der entscheidet, wann der Tanz beendet ist, sondern der Bär.“ Dem russischen Sprichwort zum Trotz waren gute Beziehungen zu dem „lupenreinen Demokraten“ (Gerhard Schröder) Wladimir Putin auch nach der russischen Invasion der Krim im Jahr 2014 noch lange en vogue. Nicht nur in Deutschland, auch in Österreich hatten der Moskauer Autokrat und seine Entourage leichtes Spiel. Dabei hatte sich Wien während des Kalten Krieges gegenüber den Avancen der Kommunisten bis in die siebziger Jahre unversöhnlich gezeigt. Doch dann nahmen die wirtschaftlichen Interessen überhand.
Eine UN-Kommission untersucht Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverstöße im Ukrainekrieg – auf beiden Seiten. Aber Russland verweigert bislang Auskünfte.
Europäer und Amerikaner bezweifeln, dass Iran noch einen Erfolg der Verhandlungen über sein Atomprogramm will. Teheran spricht von einer „unkonstruktiven Erklärung“. Israel droht mit einem Luftschlag.
Gleich zwei Messen und ein Galerienfestival eröffnen Österreichs Kunstherbst. Was gibt es bei der Parallel, der viennacontemporary und bei curated by alles zu sehen?