Einer fehlt beim Wirecard-Prozess
Der berüchtigte Wirecard-Strippenzieher Jan Marsalek kokettierte mit Kontakten zur Halbwelt und zu Geheimdiensten. Seit der Insolvenz ist er verschwunden. Versteckt er sich in Russland?
Der berüchtigte Wirecard-Strippenzieher Jan Marsalek kokettierte mit Kontakten zur Halbwelt und zu Geheimdiensten. Seit der Insolvenz ist er verschwunden. Versteckt er sich in Russland?
Österreich übt schon mal: Kay Voges inszeniert „Apokalypse MIAU“ am Wiener Volkstheater als Preisverleihungsfarce mit Asteroideneinschlag.
In Wien wurde im Juni 2021 ein 13 Jahre altes Mädchen tot aufgefunden. Drei Männer sind angeklagt. Die Staatsanwaltschaft fordert die Höchststrafe.
Drei junge Afghanen sind in Wien zu hohen Haftstrafen verurteilt worden. Sie hatten eine Dreizehnjährige mit Ecstasy betäubt und dann vergewaltigt, das Mädchen starb an einer Überdosis.
Die österreichische Schauspielerin Christiane Hörbiger ist tot. Die Grimme-Preisträgerin spielte in über 130 Film- und Fernsehproduktionen.
Die ehemalige Familienministerin Sophie Karmasin soll zu Unrecht Bezüge von mehr als 78.000 Euro erhalten haben. Dafür wurde sie nun angeklagt. Weitere Ermittlungen in Zusammenhang mit Ex-Kanzler Kurz laufen ebenfalls.
Böses Gerede einer letzten Generation: Johan Simons adaptiert Dostojewskijs „Dämonen“ am Burgtheater als gewaltiges Konversationsstück mit einem hervorragenden Ensemble, aber vielen offenen Fragen.
Kunst aus sechs Sparten kommt bei den vorweihnachtlichen Auktionen im Wiener Kinsky unter den Hammer. Besondere Schwerpunkte liegen auf Werken von Hermann Nitsch, Martha Jungwirth und Hans Bischoffshausen.
In Österreich gibt es Rekordzahlen an Asylbewerbern. Die innenpolitisch angeschlagene ÖVP macht Brüssel verantwortlich – und verschweigt so manches.
Die OPEC hat ihren Sitz in Wien. Doch kaum einer weiß, dass dort eine von ihr finanzierte Entwicklungsbank residiert. Der OPEC-Fonds will das jetzt ändern.
Gepunktet, gestrichelt und eingepackt: Das Wiener Dorotheum bietet bei seinen Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst Werke von Yayoi Kusama, Alighiero Boetti und Christo auf.
Mit Werken von Georg Friedrich Haas, Olga Neuwirth und Helmut Lachenmann stellt sich das Festival Wien Modern der Komplexität Neuer Musik.
Das Wiener Sacher ist eine Hotel-Ikone. Berühmtheit schützt zwar nicht vor Krisen – eine eigene Torte schon. Wenigstens ein bisschen.
Österreichs Innenminister Karner hatte mit Aussagen gegen die Erweiterung der Schengenzone für Unruhe in Zagreb gesorgt. Doch Kanzler Nehammer gibt Entwarnung.
Die Zahl der Kandidaten für den Ort, der den Beginn eines neuen geologischen Zeitalters symbolisieren könnte, schrumpft auf neun. Der Wiener Karlsplatz ist nicht mehr dabei – ein Eisbohrkern schon.
Der Öde ein Ende: Die erstaunliche Villa Beer in Wien erzählt architektonisch von der Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Also Ninetta hat den Silberlöffel nicht geklaut: Tobias Kratzer debütiert als Regisseur im Musiktheater an der Wien mit „La gazza ladra“ von Gioachino Rossini.
Hilfe, die Sechziger kehren zurück und bescheren uns jede Menge Mozartkugeln: In der Weihnachtsromanze „Sachertorte“ findet ein schockverliebter Berliner eine Wiener Zuckerbäckerin.
Nachdem die EU und die USA neue Sanktionen gegen Iran verhängt haben, liegen die Verhandlungen über das Atomprogramm auf Eis. Auch die IAEA rügt die Blockadehaltung Teherans.
Das Gemälde „Tod und Leben“ im Leopold-Museum war hinter Glas und scheint nicht beschädigt zu sein. Der Protest richtete sich gegen den Energiekonzern OMV.
Schmerzlich gut gealtert: Daniel Kramer inszeniert Tony Kushners modernen Klassiker „Engel in Amerika“ am Wiener Akademietheater.
In der österreichischen Hauptstadt Wien hat der Weihnachtsmarkt am Stephansdom seine Pforten geöffnet. Trotz Energiekrise und Ukraine-Krieg ist der Ansturm am ersten Wochenende gewaltig.
Er wusste, wie man große Kunst durch Kunst noch größer macht: Dem Stimmschauspieler und heroisch Gefährdeten Oskar Werner zum hundertsten Geburtstag.
Schon sein Vater war vom Fach: Der Wiener Dirigent und Violinist Emmanuel Tjeknavorian spricht als „Artist in Residence“ des hr-Sinfonieorchesters über das Ringen um Leichtigkeit.
Der Immobilieninvestor René Benko und andere prominente Wirtschaftsvertreter müssen sich vor dem Strafgericht verantworten. Zum Beginn des Verfahrens betonen die Angeklagten ihre Unschuld.
Hertha Paulis Erinnerungen an ihre Flucht aus Wien nach dem „Anschluss“ liegen in einer neuen Ausgabe vor.
Eine Triumphzug vorneweg: Das Dorotheum bietet zur „Classic Week“ Werke von Apollonio di Giovanni, Bellini und Jan Brueghel dem Älteren auf.
In Wien verpflichten sich mehr als 50 Staaten, Journalisten besser vor Gewalt zu schützen. Doch was folgt daraus konkret?
Russlands Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur deutet Präsident Selenskyj als „Zeichen von Schwäche“. Er appelliert an das Durchhaltevermögen der Bevölkerung. Der Überblick.
Lediglich 14 der 27 EU-Länder verfügten über nationale Strategien gegen Antisemitismus, kritisiert die EU-Agentur für Grundrechte. In etlichen Ländern würden judenfeindliche Straftaten nur unzureichend dokumentiert.
Thomas Schmid hat den früheren Kanzler bereits schwer belastet. Aber das Justizministerium versucht, die Fragen der Abgeordneten im Kurz-Untersuchungsausschuss stark einzuschränken.
Eine Keimzelle zum Werk: Thomas Pynchons Erzählung „Sterblichkeit und Erbarmen in Wien“, nun erstmals auf Deutsch als eigenes Buch.
Zu viele Widerstände gemeistert, um das Bedrohliche ernst zu nehmen: Shelly Kupferberg rekonstruiert in ihrem Debüt „Isidor“ das Leben ihres jüdischen Urgroßonkels Isidor Geller.
Wie Mozarts „Zauberflöte“ ohne Arien: Martin Schläpfers „Dornröschen“ an der Wiener Staatsoper verzichtet auf die klassische Choreographie, hat aber außer biederen Albernheiten leider nicht viel zu bieten.
Verhängte Eingangstüren, vergilbte Reklametafeln: In vielen Innenstädten herrscht gähnende Leere – und das nicht erst seit Corona. Ein Unternehmen aus Wien will das ändern.
In konjunkturellen Tieflagen ist die Ausrichtung auf Osteuropa ein Nachteil.