Signa-Kollaps strahlt in Österreichs Wirtschaft aus
Weil die Immobilienholding Signa wankt, geraten in Österreich immer mehr Unternehmen unter Druck. Gläubigerschützer sind besorgt, aber noch nicht alarmiert.
Weil die Immobilienholding Signa wankt, geraten in Österreich immer mehr Unternehmen unter Druck. Gläubigerschützer sind besorgt, aber noch nicht alarmiert.
Der „Tatort“ ist immer noch das Vorzeigeformat der ARD. Die Reihe verliert aber Jahr für Jahr an Zuspruch. Nur der „Münster“-Tatort ist ein garantierter Quotenhit. Ulrich Tukur und der „Tatort“ aus Wien sind es nicht.
Im Sommer sind in Wien drei schlafende Obdachlose mit einem Messer angegriffen worden, zwei von ihnen starben. Nun hat ein 17 Jahre alter Jugendlicher die Taten gestanden. Im Leben war es vorher für ihn bergab gegangen.
In Wien blühen die unterschiedlichsten Musikstile - wie die junge Punkband Leftovers, die jetzt ihre erste Tournee spielt. Mit Erfolg, wie im Frankfurter Zoom.
Bauzeit und Kostenrahmen wurden hier eingehalten: Das neue Wien Museum zeigt die Geschichte der Stadt in 1700 Objekten. Es hat alle Anlagen, um ein dauerhafter Erfolg zu werden.
Ein Spiel der selbstgerechten Propheten: Martin Kušej, der scheidende Intendant des Wiener Burgtheaters, inszeniert zum Abschied Molières „Der Menschenfeind“.
In Wien wird eine gigantische Wärmepumpe künftig ein Achtel der Haushalte versorgen.
Durchaus als Warnung gedacht: Die Wiener Kammerspiele überzeugen mit Fritz Hochwälders rabenschwarzer Komödie „Der Himbeerpflücker“.
Bislang gab es im Nachbarland keine Verurteilungen von Klimaklebern wegen Nötigung. Jetzt hat die Letzte Generation neue Techniken angewendet und die Staatsanwaltschaft Wien auf den Plan gerufen.
Das Festival Wien Modern erobert mit Neuer Musik Kirchen, Konzertsäle und Einkaufsstraßen. Werke von Olga Neuwirth, Mark Andre und Georg Friedrich Haas ziehen zahlreiche Besucher an.
Österreich beschleunigt die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung und orientiert sich an Israel. Manches kommt dem deutschen Beobachter bekannt vor.
Abschied vom Musenberg: Franz Grillparzer hielt 1843 im Tagebuch seine Reise nach Osteuropa und Asien fest. Jetzt erscheint sie in einem bestens kommentierten Band.
Das Reich des schillernden René Benko neu zu ordnen ist eine Herkulesaufgabe. Weitere Pleiten sind absehbar – etwa für den Elbtower.
Vom einfachen Mahl österreichischer Bauern zum Nachtisch der feinen Wiener Küche: Die bescheidene Mehlspeise hat über die Jahrhunderte eine erstaunliche Karriere hingelegt.
Ichsucht, Selbstbezüglichkeit, Kunstverachtung und handwerkliche Stümperei – kann es mit der Opernregie so weitergehen? Darüber gab es in Wien eine heftige Diskussion mit prominenten Teilnehmern.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow will am Ministertreffen der OSZE teilnehmen. Die Ukrainer und Balten boykottieren es deshalb. Andere nehmen teil, versprechen aber, sich nicht mit Moskaus Delegation auszutauschen.
Ein etwas anderes Hotel: Im „magdas“ in Wien arbeiten Menschen mit Fluchthintergrund oder Beeinträchtigungen, und man übernachtet in umfunktionierten Schränken.
Zwei Briten haben Interpol-Präsident Ahmed Naser Al-Raisi angezeigt. Er soll verantwortlich für ihre willkürliche Festnahme und Folter gewesen sein. Es ist die fünfte Anzeige dieser Art für Al-Raisi.
Seit gut einem Jahr hat Russland die Kandidatur Estlands in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa blockiert. Anders als Estland ist Malta zwar Mitglied der Europäischen Union, nicht aber der NATO.
Klimt, Lassnig und Walde da wie dort: Die österreichischen Auktionshäuser Dorotheum und Kinsky sorgen mit ihren kommenden Versteigerungen moderner und zeitgenössischer Kunst für einen heißen Herbst.
Wir haben eine Erklärung dafür, warum die Nationalmannschaft so unterirdisch kickte, als wäre sie die Ampelkoalition.
Vier Monate bis zum nächsten Länderspiel, sechs bis zur EM. Und dann? Eine Bestandsaufnahme der Möglichkeiten, der Stimmung und der offenen Fragen nach einem miserablen Länderspieljahr.
Zitate eines früheren Justiz-Spitzenbeamten sollen belegen, dass ÖVP-Politiker Ermittlungen niederschlagen wollten. Oppositionspolitiker fordern den Rücktritt des Parlamentspräsidenten.
Weniger Selbstentfaltung, mehr Anpassung: Bundestrainer Julian Nagelsmann ist nach dem Trauerspiel von Wien auf der Suche nach der richtigen Work-Kick-Balance bei seiner Mannschaft.
Will Nagelsmann zu viel von seinen Spielern? Seine Idee bestand bisher darin, möglichst viel spielerische Exzellenz auf die Positionen zu verteilen. Eine Korrektur erscheint dringend nötig.
„Die EM kann kommen – für Österreich, nicht für Deutschland“. Pressestimmen aus der Alpenrepublik zum Länderspiel in Wien: „Tja, liebe Deutsche, wir waren besser – in allen Belangen!"
Auch im Erbgut gibt es Schmarotzer: kleine DNA-Stücke, die sich unkontrolliert vermehren. Forscher aus Mainz und Wien haben ein Enzym entdeckt, das dies verhindern kann.
Leroy Sané verliert die Nerven, Deutschland das EM-Testspiel in Österreich nach einer desaströsen Leistung. Die Probleme sind weit größer als die wohl lange Sperre für den Bayern-Spieler.
Nach der Niederlage gegen die Türkei und vor dem Spiel des DFB-Teams in Österreich beklagt der Bundestrainer den negativen Tenor der vergangenen Tage. Zudem lobt er noch einmal Kai Havertz.
Ein glänzendes Protagonistentrio, zu viel Orchesterwucht: Tobias Kratzer inszeniert Jaromír Weinbergers Oper „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ am Musiktheater an der Wien.
Missbrauchserinnerungen, Verschwörungstheorien und Prostatakrebs, verhandelt im Gasthaus: Was möchte Peter Turrini mit diesem seltsamen Stück sagen? Paul Kubelka inszeniert am Wiener Theater in der Josefstadt „Bis nächsten Freitag“.
Ein deftiges Spektakel, die volle Dröhnung an Deklamation: Philipp Hochmair liest Stifters „Hagestolz“ und wird dabei begleitet von der Elektrohand Gottes.
Marianne Philips entwirft mit „Hochzeit in Wien“ ein Zeitpanorama.
Der Stephansdom in Wien ziert mit seinen farbigen Schindeln Postkarten und Fotos. Wie aber sieht es darunter aus? Eine Dachstuhlbesteigung.
Der Papierarbeiter als Mitschöpfer: Ein exzellent komponierter Band zeigt Karl Kraus im Austausch mit seinem langjährigen Drucker und Verleger Georg Jahoda.
Jan Lauwers macht an der Wiener Staatsoper aus György Ligetis „Le Grand Macabre“ ein niedliches Musical. Aber der Dirigent Pablo Heras-Casado hat ein Ohr für das Grauen in der Musik.