Eine queere Loveparade aus der Mozart-Zeit
Einstmals verbotene zarenkritische Satire: Der Dirigent Christophe Rousset rettet die komisch-heroische Oper „Cublai, gran kan de' Tartari“ von Antonio Salieri im Theater an der Wien.
Einstmals verbotene zarenkritische Satire: Der Dirigent Christophe Rousset rettet die komisch-heroische Oper „Cublai, gran kan de' Tartari“ von Antonio Salieri im Theater an der Wien.
Seine Überlebensgeschichte diente als Vorlage für Bücher und Filme. Nicht alle waren historisch korrekt. Stefan Jerzy Zweig kämpfte darum, Herr seiner Biografie zu werden.
Sein Leben liest sich selbst wie ein Roman: Mit „Es muß nicht immer Kaviar sein“ publizierte Johannes Mario Simmel das bis heute erfolgreichste deutschsprachige Buch der Nachkriegsgeschichte.
René Benko bleibt der Öffentlichkeit fern und erscheint nicht vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Aufgrund der Vielzahl der Vorwürfe und der mangelnden Vorbereitungsmöglichkeiten sei ein Erscheinen unzumutbar.
Ein mutmaßlicher russischer Spion in Österreich ist teilweise geständig. Die Art und Weise, wie Geheimnisse nach Moskau gelangt sein sollen, ist abenteuerlich.
Die Kunstmesse Art & Antique lockt zur Festspielzeit wieder Kunstbegeisterte in die Residenz.
Blick ins Depot: Die deutsche Fotografie-Sammlerin Andra Spallart huldigt in ihrem Salzburger Schau-Depot dem Genre Baum.
Der afghanische IS-Ableger „Islamischer Staat Provinz Khorasan“ arbeitet auch in Westeuropa intensiv an Anschlägen. Die deutschen Behörden sind nicht optimal auf die Gefahrenabwehr vorbereitet.
Nicht nur Musikenthusiasten kommen derzeit in Salzburg auf ihre Kosten: Die Kunstmesse Art & Antique bietet in der Residenz wieder Kunst und Kunsthandwerk für Sammler mit großem und kleinerem Budget auf.
Kein Schuss zum Schluss: Martin Kušej inszeniert zum Ausstand „Orpheus steigt herab“ von Tennessee Williams an seinem Wiener Burgtheater. Ein ziemlich laues Unterfangen.
Der Getränkekonzern Ottakringer hat die Börse bereits Ende Dezember verlassen. Jetzt folgt die Einigung mit den Kleinaktionären: Ein paar Euro mehr je Aktie – und gegen den Frust gibt’s Bier.
Die Spanische Hofreitschule ist Weltkulturerbe und Wirtschaftsunternehmen. Alfred Hudler versucht beides zu vereinen und den Wiener Betrieb nach Skandalen in ruhigere Zeiten zu führen.
Wieder einmal war eine Frau vom Radar der Kunstgeschichte verschwunden. Nun entdeckt das Belvedere die um 1900 gefeierte Malerin Broncia Koller-Pinell neu.
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs brachten die Nationalsozialisten zahlreiche beschlagnahmte und geraubte Kunstwerke in die österreichischen Alpen. Eine Ausstellung in Linz erzählt von ihren Irrfahrten.
Wer glaubt, Südtirol sei einfach nur herrlich, sollte Claus Gatterers „Schöne Welt, böse Leut“ lesen. Ein Romanklassiker mit Tiefenwirkung.
Ein halbes Jahrhundert feministischer Avantgarde: Die großartige Retrospektive der österreichischen Künstlerin Valie Export bei C/O Berlin.
Einen Notverkauf oder Hilfskredit des Hamburger Milliardärs Kühne für die in Schieflage geratene Gruppe soll es nicht geben, sondern eine Treuhandlösung.
Der Leitindex der österreichischen Wiener Börse hinkt internationalen Märkten hinterher – auch wegen der Abhängigkeit von Osteuropa. Doch sehen Analysten die Talsohle erreicht.
Gerüchte über Verhandlungen weist ein Sprecher des Milliardärs zurück. Bei Signa Development hatte ein Massekredit eines Bauindustriellen geholfen. Die Gläubiger sollen 30 Prozent des Vermögens erhalten.
Wer bekommt nach dem Zusammenbruch wie viel von seinem Einsatz? Diese Frage ist unklar.
Thorleifur Örn Arnarsson inszeniert „Peer Gynt“ im Kasino des Burgtheaters als berührendes Drama um Identität und Sehnsuchtssuche.
Bierhefe eignet sich dazu, Metalle aus Elektroschrott zu extrahieren. Forscher aus Österreich haben das ausprobiert.
Der amerikanische Außenminister besucht Wien. Im Gepäck hat Antony Blinken viele Themen, auf Kritik an Österreichs Russlandgeschäften verzichtet er.
„Elisabeth“, das Erfolgsmusical von MIchael Kunze und Sylvester Levay, ist erstmals in der Schönbrunn-Version in der Alten Oper Frankfurt zu sehen.
Spartanisch, praktisch, gut: Die Stadt Marburg will Obdachlosen, für die es keine Perspektive gibt, ein kleines Zuhause schaffen. Sie sollen in einem „Vinzidorf“ unterkommen – in Österreich funktioniert das schon.
Die Wiener Albertina ehrt Roy Lichtenstein, den vielfältigen und komplexen Mastermind der Pop-Art – und feiert eine großzügige Schenkung seiner Werke.
Mit der Ausweisung russischer Spione setzt Wien eine neue, härtere Linie fort. Zugleich wird eine angebliche Verflechtung der rechten FPÖ mit russischen Geheimdienstleuten bekannt.
Ralf Rangnick verzichtet auf drei österreichische Nationalspieler. Grund dafür ist die Beteiligung an homophoben Gesängen. Er erwarte, dass sich die Profis mit dem Thema auseinandersetzten.
Wien als Touristenziel erholt sich langsam von der Pandemie, die Kapazitäten in der Luxushotellerie wachsen wieder. Im Gefolge der Signa-Insolvenz kommt eine Nobelunterkunft auf den Markt.
Ständig ist irgendwas, lenkt uns ab, reißt uns aus den Gedanken. Haben wir verlernt, uns zu konzentrieren? Forscher geben Entwarnung – und Tipps gegen die Zerstreutheit.
Gibt es weiblichen Witz? Was ist böser, Wiener oder Berliner Humor, und über wen muss man sich unbedingt lustig machen? Stefanie Sargnagel und Christiane Rösinger über Boomer, Millennials und Komik.
Österreichs Immobilienmarkt leidet wie der deutsche. Jetzt legt Wien ein Zwei-Milliarden-Euro-Programm auf. Ein Vorbild für Deutschland?
Tiere im Bild und Schatten der Vergangenheit: Das Angebot der Frühjahrsauktion moderner und zeitgenössischer Kunst im Wiener Kinsky hinterlässt einen gemischten Eindruck.
Die Polizei in Wien ermittelt gegen Jugendliche. Sie stehen im Verdacht, ein zwölf Jahre altes Mädchen immer wieder mit Drohungen zum Sex gedrängt zu haben.
Mit den Beratungen über die Reichsverfassung macht sich die Frankfurter Nationalversammlung 1848 an ihre schwierigste Aufgabe – und trifft eine folgenschwere Entscheidung.
Spielern und Funktionären des SK Rapid drohen wegen beleidigender und homophober Äußerungen Konsequenzen. Die Beschuldigten sind reumütig, doch die Österreichische Fußball-Liga hat bereits reagiert.