Tanz auf dem Treibsand
Der WDR-Rundfunkrat hat über mehrere Streitfälle debattiert. Intendant Tom Buhrow verteidigte Louis Klamroth und das Schweigen des Senders zu einem Radikalisierungsaufruf.
Der WDR-Rundfunkrat hat über mehrere Streitfälle debattiert. Intendant Tom Buhrow verteidigte Louis Klamroth und das Schweigen des Senders zu einem Radikalisierungsaufruf.
Stunksitzung in Köln: Auf der 646. Sitzung des WDR-Rundfunkrats wurde ungewöhnlich grundsätzlicher Unmut laut. Intendant Tom Buhrow sieht sich auf dem richtigen Weg.
WDR-Rundfunkrat tagt
Der Moderator Steffen Hallaschka verlängert seinen Vertrag mit RTL um mehrere Jahre. Er wird über „stern TV“ hinaus für die Gruppe tätig sein
Warum der Apokalypse so läppisch begegnen? Die Sprecherin der „Letzten Generation“ hat bei „Hart aber fair“ einen schweren Stand. Bürgerkunde ist nicht die Stärke des Klimaaktivismus.
CDU-Rundfunkräte schreiben Brandbrief an Buhrow
Die CDU fordert Konsequenzen nach dem Hass-Aufruf eines freien Mitarbeiters des WDR. Generalsekretär Czaja wendet sich in der Sache nun direkt an den Intendanten.
Ein freier Mitarbeiter des WDR hatte nach Silvester zur „Radikalisierung“ gegen die „Scheiß-Partei“ CDU aufgerufen. Nun fordert Generalsekretär Mario Czaja in einem Brief an den Intendanten Tom Buhrow Konsequenzen.
Beim WDR treten zwei Beiträger mit extremen Einlassungen hervor. Der eine ruft die CDU als „Feind“ aus, der andere reißt missglückte Witze über Pädophile und Sex mit Kleinwüchsigen. Der Sender reagiert mal so, mal so.
Das Südstaaten-Epos „Vom Winde verweht“ ist getränkt von rassistischen Stereotypen. Soll man deswegen aufhören, die Geschichte zu erzählen? Ein WDR-Hörspiel wagt die Neuinterpretation – und erzählt aus Sicht einer Sklavin.
Im Februar 1973 präsentierte ich erstmals die wichtigste deutsche Sportsendung. Bald leistete ich mir den Versprecher „Schalke 05“. Und das war nicht das einzige, wofür mir 1973 in Erinnerung bleibt.
Die Reform der Öffentlich-Rechtlichen steht auf der Agenda. Was daraus wird, fragen wir die Gremienchefs Claudia Schare und Rolf Zurbrüggen. Sie wollen deutlichen Wandel. Passt das zu der Revolution, die der WDR-Intendant Tom Buhrow in seiner Hamburger Rede ausrief?
RBB macht WDR in Warschau Platz
Für Eltern und Kinder ist die digitale Welt oft überfordernd. Die App Totoli will das ändern. Was kann sie leisten?
Im Berliner Abgeodnetenhaus erläutert der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow, was es mit seiner Grundsatzrede im Hamburger Übersee-Club auf sich hat. Er sieht die ARD auf einem guten Weg, sagt aber auch, was möglich sei und was nicht.
Der Druck durch russische Desinformationskampagnen wächst, und nicht nur die Corona-Protestszene nimmt die Propaganda bereitwillig auf. Wie konkret die Gefahren für die Demokratie durch Fake News tatsächlich sind, haben Experten nun diskutiert.
Der WDR-Intendant Tom Buhrow schlägt einen Neuanfang für die Öffentlich-Rechtlichen vor. Was er anregt, klingt nach Kahlschlag. Ein Gastbeitrag.
Der WDR-Intendant Tom Buhrow schlägt einen „runden Tisch“ für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor. Wer beruft ihn ein, wer nimmt dort Platz, was ist das Ergebnis? Wir haben Vorschläge. Ein Gastbeitrag.
Dass der WDR-Chef Tom Buhrow mit der Forderung nach einem radikalen Neubeginn im eigenen Sender aneckt, verwundert nicht. An seiner in der F.A.Z. gedruckten Rede indes fehlt nichts, bis auf die Anrede des Publikums im Saal.
Tom Buhrow könnte als WDR-Intendant ein schönes Leben haben. Doch er stößt eine Debatte an, mit der er sich im Sender und in der Branche unbeliebt macht. Warum?
Am Montag moderiert Frank Plasberg zum letzten Mal seine Talkshow „hart aber fair“. Damit tut sich im Ersten eine Lücke auf. Der Nachfolger Louis Klamroth muss sie füllen.
Der Deutsche Musikrat hält die Frage des WDR-Intendanten nach den vielen Klangkörpern der ARD für Populismus. NRW-Staatskanzleichef Liminski hingegen greift Buhrows Idee eines „runden Tisches“ auf. Kann daraus etwas werden?
WDR-Chef Tom Buhrow hat einen runden Tisch für den Rundfunk gefordert. Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue ist skeptisch. Und was macht er mit den Mehreinnahmen aus dem Rundfunkbeitrag? Ein Interview.
Staatssekretärin Heike Raab koordiniert die Arbeit der Rundfunkkommission der Länder. Die Visionen des WDR-Intendanten zur Reform der ARD sieht sie skeptisch. Sie plädiert für ein allmähliches Vorgehen.
Tom Buhrow stellt zur Reform von ARD und ZDF die richtigen Fragen. Antworten sollte er aber gefälligst selbst haben. Er spricht nicht privat, er ist ARD-Chef. Ein Gastbeitrag
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk braucht keine Sparrunden. Er braucht eine tabulose Richtungsdebatte und einen neuen Gesellschaftsvertrag. Wie sähe der aus? Ein Gastbeitrag
Nach dem Kompromiss zur Beteiligung des chinesischen Staatskonzerns Cosco am Containerterminal Tollerort verlässt dessen Geschäftsführer nun das Unternehmen. Der Hafenlogistiker bestreitet einen Zusammenhang.
Mehr als hundert Mitarbeiter des WDR-Newsrooms wenden sich gegen die Darstellung, sie arbeiteten in einem „Staat“, in dem es keine Gewaltenteilung gebe. Das Gegenteil sei der Fall.
Der WDR-Redakteur Jürgen Döschner verklagt den Sender wegen „Nichtbeschäftigung“. Gemutmaßt wird, er sei wegen Kritik am Kohlekonzern RWE ausgebootet worden. Der WDR hält dagegen: Döschner habe sich selbst ins Abseits gestellt.
Die Realityserie „Die Fussbroichs“ aus den Neunzigerjahren wurde für den WDR zum Kultklassiker. Jetzt ist der Vater der Familie, Fred Fussbroich, im Alter von 81 Jahren gestorben.
Wen hassen Spindoktoren wie die Pest? Benjamin Best. Die Recherchen des Journalisten korrigieren seit Jahren die Katalogversion der WM in Qatar, die die Herrscher von ihren Helferlein verbreiten lassen.
Wenn der Ball erst rollt, tritt die dunkle Vorgeschichte der Fußball-WM in Qatar bestimmt in den Hintergrund. Die Redaktion „Sport Inside“ des WDR hält beeindruckend dagegen.
Eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks muss jetzt her, bevor es zu spät ist. Ideen gibt es genug, dabei sind vor allem die Gremien gefragt. Ein Gastbeitrag.
Fritz Pleitgen hat uns als Korrespondent die Welt in Ost und West erklärt. Nun ist der Reporter und spätere WDR-Intendant im Alter von 84 Jahren gestorben. Ein Nachruf.
Die CDU-Fraktionen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind mit dem Zustand der Öffentlich-Rechtlichen unzufrieden. Die Sender änderten sich auch trotz der Skandale nicht. Stimmt die CDU dem neuen Medienstaatsvertrag zu? Das ist nicht sicher.
Er moderierte „Brennpunkte“ und den „ARD-Presseclub“ und stand mehr als zehn Jahre an der Spitze des Westdeutschen Rundfunks. Nun ist Fritz Pleitgen nach langer Krankheit gestorben. Er wurde 84 Jahre alt.