Lasst die Warhols da
Der geplante Verkauf von „Four Marlons“ und „Triple Elvis“ durch das Land NRW ist ein kulturpolitischer Skandal. Doch nicht nur das - die Veräußerung der Bilder könnte auch finanziell enttäuschen.
Der geplante Verkauf von „Four Marlons“ und „Triple Elvis“ durch das Land NRW ist ein kulturpolitischer Skandal. Doch nicht nur das - die Veräußerung der Bilder könnte auch finanziell enttäuschen.
Bis heute ist Anke Engelke ein Quotengarant, egal ob als Entertainerin und Komikerin, Moderatorin, Synchronsprecherin oder Schauspielerin. Antworten gibt sie im Stil-Fragebogen.
Friedrich Streich gab der Sendung mit der Maus ein Gesicht. Später erfand er noch den blauen Elefanten. Jetzt ist er im Alter von achtzig Jahren gestorben.
Helmut Kohls einstiger Ghostwriter Heribert Schwan veröffentlicht medienwirksam Zitate aus seinem 630-Stunden-Interview mit dem früheren Bundeskanzler. Gegen dessen Willen - und passend zum Beginn der Frankfurter Buchmesse.
Geheime Unterlagen zur Zusammenarbeit des BND mit amerikanischen Diensten sollen beweisen: Jahrelang wurden auch Daten deutscher Bürger an die NSA weitergeleitet - angeblich wegen technischer Probleme.
Wenn es stimmt, was sich in Burbach und Essen zugetragen haben soll, hat das Land Nordrhein-Westfalen eine seiner wichtigsten Aufgaben vernachlässigt: für die Sicherheit von Schutzbefohlenen zu sorgen.
Am Mittwoch soll in der ARD ein Spielfilm über den Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule gezeigt werden. Jetzt wollen ehemalige Schüler, die sich wiederzuerkennen meinen, den Film stoppen.
„Das sind Bilder, die man sonst nur aus Guantanamo kennt“: Das sagte der Hagener Polizeipräsident Richter über Vorwürfe gegen den Wachdienst in zwei nordrhein-westfälischen Asylbewerberheimen. Dort sollen Bewohner misshandelt worden sein.
Bundesinnenminister de Maizière hat „mit sofortiger Wirkung“ Aktivitäten der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ verboten. Der Dschihad gefährde Deutschlands Sicherheit und dürfe nicht „durch die Straßen“ getragen werden, sagte de Maizière.
Aus dem Folterkeller in den Sold der Geheimdienste im Kalten Krieg: Peter Hammerschmidt hat die Laufbahn Klaus Barbies, des „Schlächters von Lyon“, nach 1945 recherchiert.
Unter der Überschrift „Überwachung und Geheimdienste“ werden derzeit Dinge skandalisiert, die von vielen als völlig normal empfunden werden, nämlich dass ein Auslandsgeheimdienst im Ausland spioniert. Schwierig ist das deswegen, weil das Gesamtproblem Überwachung damit wieder ein bisschen normaler wird.
Das Kölner Domradio ist vielleicht die wichtigste Hinterlassenschaft des emeritierten Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner. Hier zeigen Katholiken, wie lebendig Kirche sein kann. Ein Redaktionsbesuch.
Peter Scholl-Latour kannte alle Schurken und viele Rebellen der Welt. Als Deutscher wie Franzose war er immer Europäer und ein journalistisches Vorbild. Ein Nachruf.
Der BND soll laut Medienberichten in mindestens einem Fall Hillary Clinton während ihrer Zeit als amerikanische Außenministerin abgehört haben. Der Nachrichtendienst sagt, es sei zufällig geschehen.
Der Hessische Rundfunk bedauert, in mehreren Sendungen Rankings manipuliert zu haben. Doch seien gewisse Manipulationen im Prinzip in Ordnung, solange es für die Zuschauer transparent gemacht werde.
Experimentieren in Zeiten des Sommerlochs: Sandra Maischberger will ein altes Fernsehformat neu aufleben lassen. „Ich stelle mich“ heißt die Show, die den jeweiligen Gast einem Persönlichkeitstest unterzieht.
Deutschland steckt in einer Comedy-Krise, und der junge Komiker Florentin Will möchte das ändern. Im Internet funktioniert das schon ganz gut, nun probiert er es auch im Fernsehen.
Mehr als 200 Tonbänder hat der Historiker Heribert Schwan mit Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl für eine Biographie aufgenommen. Dann zog Kohl seine Zusage zurück. Wem die Bänder nun zustehen, entscheidet an diesem Freitag das Oberlandesgericht Köln.
Bei einer Afghanistan-Offensive der Deutschen im Herbst 2010 sollen laut einem Fernsehbericht bis zu 27 Zivilisten getötet worden sein. Die Bundeswehr hatte stets beteuert, dass es bei der Operation keine zivilen Opfer gegeben habe.
Der Generalbundesanwalt ermittelt gegen einen weiteren Verdächtigen, der für einen amerikanischen Geheimdienst spioniert haben soll - offenbar im Verteidigungsministerium. Die Bundesregierung reagiert empört.
Der WDR hat einen Spielfilm über den Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule gedreht. Die Premiere auf dem Münchner Filmfest gerät zur beklemmenden Lektion.
Ein BND-Mitarbeiter steht unter Verdacht, ein Doppelagent zu sein. Er soll für einen „ausländischen Nachrichtendienst“ den NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages ausspioniert haben. Offenbar hatte er amerikanische Abnehmer für sein Material.
Politiker, Medienvertreter und Autoren haben sich erschüttert über den Tod des F.A.Z-Mitherausgebers Frank Schirrmacher geäußert und die Verdienste des Intellektuellen und Publizisten gewürdigt.
Kim Jong-un hat den Wetterdienst seines Landes scharf kritisiert. Bald fordert Kim womöglich, das Wetter von Grund auf besser zu machen – zumindest besser als im Süden. Klingt nach einer Aufgabe für Jörg Kachelmann.
Der Wetterexperte Jörg Kachelmann erhebt schwere Vorwürfe gegen den WDR: Der Sender habe zu spät vor den Unwettern gewarnt und sei deshalb mitverantwortlich für die Toten. Der WDR bestreitet die angeblichen Versäumnisse.
Beim „WDR-Check“ ist der neue Intendant Tom Buhrow ganz in seinem Element. Dabei geht es in dieser Sendung weniger darum, dass sich der WDR der Kritik stellt, sondern darum, dass er so tut, als täte er es.
Es ist eine verstörende Geschichte: Die Nazis träumten einst von einem vereinten Europa. Und wenn wir uns fragen, welches Europa wir wollen, steht auch wieder die Frage an: Müssen gute Europäer den Nationalstaat wirklich überwinden?
Im Ukraine-Konflikte zeigt sich Kiew hart: Man wolle zwar verhandeln, aber nicht mit bewaffneten Regierungsgegnern. Diese ignorieren Putin und halten an dem Unabhängigkeitsreferendum fest. Während Gregor Gysi der Bundeskanzlerin schwere Fehler vorwirft.
Vor dem Berlin-Besuch des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán ist die Vorfreude gedämpft. Die bestehenden Differenzen werden jedoch von der Ukraine-Krise überlagert. Für Kanzlerin Merkel käme neuer Streit zur Unzeit.
Nach den Querelen um Ritter Sport steht die Stiftung Warentest unter Rechtfertigungsdruck. Das war bei Maischberger nicht anders. Gelegentlich bot die Sendung gute Unterhaltung. Trotzdem gibt es nur die Note mangelhaft – ein Kriterium führt zur Abwertung.
Der Bayerische Rundfunk will seine Klassik-Welle nur noch digital bringen, dafür soll der Jugendkanal „Puls“ auf UKW senden. Ist das sinnvoll? Ein Gespräch mit BR-Hörfunkdirektor Martin Wagner.
Einzelne Rundfunkräte wollen Boxen aus dem ARD-Programm verbannen. Doch vor allem im Osten ist der Marktanteil hoch. Lassen sich allein mit guter Quote die Ausgaben in Millionenhöhe rechtfertigen?
Vor mehr als zwei Jahren wurde in der Wohnung von Cornelius Gurlitt ein riesiger Kunstschatz entdeckt. Nun hat sich der 81-Jährige offenbar entschieden, Werke aus jüdischem Besitz zurückzugeben - als erstes ein Bild von Henri Matisse. Seine Sammlung ist noch größer als bislang bekannt.
„Wie soll ein normaler Bürger das alles verstehen?“ Der WDR zeigt, wie Europa um Datenschutz kämpft. Leider lässt der Brüssel-Korrespondent Christian Feld dabei die entscheidende Frage offen.
Gleich acht von zwölf Auszeichnungen erhielt die ARD mit den Dritten Programmen und Arte bei den Grimme-Preisen 2014. Der Favorit „Unsere Mütter, unsere Väter“ ging leer aus. Besondere Ehrung wurde dem „Tatort“ zuteil.
Der Prozess gegen Uli Hoeneß begann mit einem Donnerschlag. Bei Frank Plasberg zündete daraufhin bloß ein Knallfrosch. Die Gäste waren für eine ganz andere Diskussion bestimmt.