Geld her oder wir werben!
Kaum hat der WDR etwas weniger Werbung im Radioprogramm, schreit die ARD auf und erweckt den Eindruck, sie werde verarmen. Das ist natürlich ein Witz, die neue ARD-Chefin Karola Wille meint es aber ernst.
Kaum hat der WDR etwas weniger Werbung im Radioprogramm, schreit die ARD auf und erweckt den Eindruck, sie werde verarmen. Das ist natürlich ein Witz, die neue ARD-Chefin Karola Wille meint es aber ernst.
Viel zu lange haben ARD und ZDF ihren Mitarbeitern üppige Renten versprochen. Nun ersticken die Sendeanstalten an den hohen Kosten – und schielen schon auf die Mehreinnahmen aus dem Rundfunkbeitrag.
Geht es um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, betonen Politiker dessen „Staatsferne“. Formal gibt es sie, doch in der Realität ist es damit nicht immer weit her. Aktuelle Beispiele gibt es aus Hessen, NRW und Rheinland-Pfalz.
Offenbar verkaufen manche Peschmerga im Nordirak Bundeswehr-Waffen illegal weiter. Ein Grund dafür ist die angespannte wirtschaftliche Lage im Land.
Dient Journalismus noch der politischen Meinungsbildung? Oder wollen die Öffentlich-Rechtlichen in der Flüchtlingskrise nur eine Meinung bilden? Aussagen einer WDR-Journalistin deuten darauf hin. Frank Plasberg ist dieser Vorwurf nicht zu machen.
In 22 Fällen, die von der Bundespolizei festgestellt wurden, sind Asylbewerber die Tatverdächtigen. Zwei Männer wurden in der Nacht festgenommen, inzwischen sind sie wieder auf freiem Fuß.
Niemand will Fremdenhassern und Rechtsextremen in die Hände spielen. Doch die Angst davor treibt ARD und ZDF zu Eiertänzen in der Berichterstattung über die Silvesternacht in Köln.
„Kommunikationsprobleme“ bekennt die Kölner Polizei beim Umgang mit den Übergriffen in der Silvesternacht. Auch ARD und ZDF haben solche – bei der Berichterstattung. Sie sollten es einmal mit Journalismus versuchen.
Mehr als ein dutzendmal läuft zu Weihnachten wieder „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Eine Ausstellung am Drehort Schloss Moritzburg zeigt, welch ein Politikum der Dreh war. Und warum der Film läuft und läuft und läuft.
Gibt es ein Leben nach mehr als siebenhundert Sendungen „Zimmer frei“? Und gibt es gute Fernsehunterhaltung wirklich nur in der Vergangenheit? Ein Treffen mit Götz Alsmann, natürlich in Münster.
Der NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags bekommt Einblick in die so genannte Selektorenliste des Bundesnachrichtendienstes. Der Vorsitzende und die Obleute des Ausschusses sollen sie ab kommendem Montag im Kanzleramt einsehen können.
Für Hans-Olaf Henkel ist die AfD mittlerweile zu einer „NPD light“ geworden. Es mache ihm Kummer, dass er mitgeholfen habe, „ein richtiges Monster zu erschaffen“.
Saudi-Arabien produziert G-36-Sturmgewehre, benötigt dafür aber Zulieferungen aus Deutschland. Weil Berlin diesen Export von Waffenteilen nicht mehr genehmigt hat, klagt Heckler & Koch nun gegen die Bundesregierung.
Die Senderchefs Tom Buhrow und Lutz Marmor stehen den Zuschauern Rede und Antwort: nichts als die nackte Wahrheit. Das war der Plan. Was wird daraus? Ein Schattenspiel, über das man sich amüsieren könnte, hätte man nicht einen so hohen Eintritt bezahlt.
Die Cologne Conference will stets das Beste aus den Medien bieten. Was sehen wir? Der WDR lobt sich selbst, Arte hat lustige Videos, im Netz wird überwacht, und die beste neue Serie kommt von einem Minisender und heißt: „Weinberg“.
Mit „Süchtig nach Jihad“ hat Hubertus Koch eine berührende Online-Dokumentation über ein Lager von Vertriebenen in Syrien gedreht. Ein Gespräch über die Lage in den Lagern, Empathie und die Gefahr der Emotion.
Der Westdeutsche Rundfunk muss sich von Grund auf ändern. Sein Intendant Tom Buhrow hat eine Reform angestoßen. Was bedeutet sie für das Programm und den Etat?
Die Landesregierung von NRW legt ein Gesetz vor, das die Macht im öffentlich-rechtlichen Sender neu verteilt. Es regelt die Aufgaben im Internet, die Zusammenarbeit mit Dritten und die Verteilung von Rundfunkgebühren.
Kommunen haben alle Hände voll zu tun, Geflüchtete unterzubringen. Der Beitragsservice des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hat ganz andere Sorgen – die er nun unbürokratisch lösen will.
Zwei junge Frauen aus Mönchengladbach sollen sich dem IS angeschlossen haben. In der Türkei wird nun offenbar nach ihnen als möglichen Selbstmordattentäterinnen gefahndet.
Zensur oder Schutz der Grundrechte? Der WDR wollte die Debatte um die aus der Mediathek entfernte März-Sendung beenden. Das hat trotz der Einladung zweier zusätzlicher Gäste leider nicht funktioniert.
Nach dem Lösch-Skandal führt Frank Plasberg zum zweiten Mal eine Geschlechterdebatte. Ob das jetzt besser wird? Ein Gast muss am Montag allen Mut zusammennehmen: Für ihn dürfte es Kritik nur so hageln.
„800.000 Flüchtlinge – schafft Deutschland das??“, so der Titel der Sendung. Danach war man sich sicher: Die beiden Fragezeichen waren berechtigt. Auch wegen sprachlicher Entgleisungen des bayerischen Innenministers.
Beim WDR geht es drunter und drüber: Zunächst wurde die Ausgabe der Talkshow von Frank Plasberg zur Geschlechterdebatte aus der Mediathek entfernt. Jetzt geht sie wieder online.
„Es ist viel los auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen“. Wer hätte gedacht, dass man diese Meldung auch in stolzer Siegerpose verlautbaren kann?
Das WDR-Fernsehen wird fünfzig und zeigt mal „wildes“ Programm. Wie sieht das aus? Zum Beispiel wie die Serie „Meuchelbeck“. Sie erzählt schaurig und witzig unglaubliche Geschichten vom Niederrhein.
Von Zensur will der Fernsehdirektor des WDR nichts hören. Gleichwohl hat Jörg Schönenborn eine Folge von „Hart aber fair“ aus der Mediathek entfernt. Nun soll Frank Plasberg nochmal eine Geschlechterdebatte führen.
Der WDR will etwa 50 Kunstwerke aus seinen Beständen bei Sotheby’s versteigern lassen. Doch zwei Bilder dürfen das Land vorerst nicht verlassen. Greift bei ihnen der Kulturgutschutz?
In den beiden letzten Sommerinterviews geht es vor allem um ein Thema: den Umgang mit den Flüchtlingen. Das Problem lässt sich leider nicht so einfach entfernen wie eine Folge von „hart aber fair“.
Die Sendung von Frank Plasberg zur Geschlechterdebatte ist aus der Mediathek gelöscht worden. Der Rundfunkrat sieht sich bestätigt, der Deutsche Frauenrat jubelt. Der Sender aber leistet mit seinem Verhalten einen Offenbarungseid. Ein Kommentar.
Der WDR hat eine Ausgabe der Talksendung „Hart aber fair“ zur Geschlechterdebatte aus der Mediathek entfernt. Mehrere Frauenverbände hatten dem Sender Sexismus vorgeworfen.
Mehr als 50 Gläubiger wollen Geld von Thomas Middelhoff. Seine 3,4-Millionen-Villa in Bielefeld soll deshalb so schnell wie möglich verkauft werden.
Wer gehört zu wem, und was bedeutet das? Der Medienökonom Harald Rau versucht, das Geflecht zwischen Fernsehsendern und Produktionsfirmen zu durchschauen: Auch bei den Öffentlich-Rechtlichen ist das ein Ding der Unmöglichkeit.
Das Onlineportal „Netzpolitik“ muss sich gegen den Vorwurf des Landesverrats verteidigen. Die Bundesanwaltschaft hat ein Strafverfahren eingeleitet, das den Betreibern die Veröffentlichung von Staatsgeheimnissen vorwirft.
Wolfgang Bosbach steht eigentlich loyal an der Seite von Bundeskanzlerin Merkel, nur in der Griechenland-Frage ist er es nicht – jetzt hat der CDU-Abgeordnete die Konsequenzen gezogen, zumindest ein wenig.
Welche Folgen könnte das geplante Kulturgutschutzgesetz haben? Eine Betrachtung vom juristischen Standpunkt aus zu allen Nuancen der Problematik.