Die Ziele der Studenten sind nicht die der Universität
Schon vor hundert Jahren wurde das Studium als mehr oder weniger willkommener Spielraum vor dem Beruf verstanden. Etwas hat sich aber doch geändert. Über das neue Leben der Studenten.
Schon vor hundert Jahren wurde das Studium als mehr oder weniger willkommener Spielraum vor dem Beruf verstanden. Etwas hat sich aber doch geändert. Über das neue Leben der Studenten.
Natural Born Langweiler: Die Kölner „Tatort“-Kommissare wirken bei ihrem neuen Fall wie frittiert. Dafür spielt ein junges Killerpaar im Stil von „Bonnie and Clyde“ groß auf. Sie schießen scharf.
Warum lässt es der sonst so kritisch reflektierende Walter Benjamin in diesem Gedicht an jeglicher Distanzierung fehlen? Die Erklärung liegt in einer persönlichen Beziehung.
Der erfahrene Finanzpraktiker Florens Christian Rang sah sehr genau, dass die bewusst betriebene Inflationierung der Währung darauf angelegt war, sich der am 11. November 1918 eingegangenen Verpflichtung zur Bezahlung der in Belgien und Frankreich angerichteten Schäden zu entziehen.
Kindern will das neue Kika-Medienmagazin „Timster“ Spaß am Selbermachen vermitteln. Ein Vorsatz, den die erste Ausgabe elegant umschifft hat. Auf der Gamescom scheut der Moderator Tim Gailus auch die Blamage nicht.
Dieses Gedicht beruht auf dem Fund eines Zettels. Ernest Wichner war elektrisiert, als er ihm in die Hände fiel. Er brach nur lyrisch die Zeilen – und barg eine anrührende Geschichte.
Was unterscheidet den Roman von mündlicher Erzählung? Und was die europäische von der indischen Literatur? Sehr viel. Eines aber ist gleich: je unmoralischer, desto interessanter.
Der hundertste Jahrestag der „Urkatastrophe“ des vergangenen Jahrhunderts bringt den Ersten Weltkrieg ins Bewusstsein zurück. Wir veröffentlichen eine Serie mit literarischen und künstlerischen Zeugnissen aus den Jahren zwischen 1914 und 1918.
Am Sonntag ist Rachel Salamander mit dem Marbacher Schillerpreis ausgezeichnet worden. Er ehrt eine Frau, die die jüdische Kultur in Deutschland wieder heimisch gemacht hat.
An diesem Dienstag erscheint der neue Roman von Thomas Pynchon in Amerika. „Bleeding Edge“ ist die Vision von einer Welt, die erst wieder ohne das Netz frei ist: ein paranoides, notwendiges Buch.
This Tuesday, a new novel by Thomas Pynchon is published in the United States. „Bleeding Edge“ presents the vision of a world which can be free again only without the internet: a paranoid, necessary book by one of America’s most important writers.
Das Jahr 1938 war für dienoch in Deutschland lebenden Juden katastrophal verlaufen. Der deutsch-jüdische Romanist Victor Klemperer notierte Silvester 1938: ...
Mehr als Antworten auf Walter Benjamin: Die Reflexionen und physiognomischen Vignetten von Botho Strauß stecken voller Wahrheiten und Geheimnisse.
Zürich, 10. 8. 1964Sehr verehrter und lieber Herr Blumenberg, obwohl ich am 26. Juni auf einen Sprung nach Berlin kam, um auf ein schwelendes Feuer etwas ...
Manchmal veranschaulichen Vortragsräumlichkeiten wissenschaftliche Probleme in überraschender Weise. So in der vergangenen Woche, als der Heidelberger ...
Könnten Sie einmal etwas zu Heimito von Doderer sagen? Ich habe seine „Strudlhofstiege“ gelesen und bin etwas ratlos, ehrlich gesagt.
Die Beziehungen des Suhrkamp Verlags zum Werk von Walter Benjamin reichen in die Vorkriegszeit zurück; Benjamin hatte eine Abhandlung von Peter Suhrkamp über
Was schätzen Sie an der Lyrikerin Sarah Kirsch? Ist auch ihre Prosa lesenswert?Peter Funder, KölnViele der Gedichte von Sarah Kirsch, die 1937 in Halberstadt
Schlicht ist die Visitenkarte, die Siegfried Unseld mit der von ihm gewohnten Gewissenhaftigkeit um 1950 in der Verlagskorrespondenz ablegen ließ: „Prof. G.
Arbeiten am Mythos, um mit der Moderne klarzukommen: Elke Dubbels geht dem jüdischen Messianismus im zwanzigsten Jahrhundert nach - und hört seinen Ton bis heute.
Walter Benjamin, heute vor 120 Jahren geboren, entwickelte die Technik der Belehrung in dreizehn Thesen, mit der er etwa Schriftstellern oder Kritikern
W.G. Sebald gilt als bedeutendster deutscher Schriftsteller der Nachkriegszeit - zumal im englischsprachigen Ausland. Dort ist sein Ruhm seit seinem Unfalltod sogar noch gewachsen.
Zwei Ausstellungen in Paris sind miteinander verbunden: Eine widmet sich dem Nachlass Walter Benjamins, die andere Benjamins Freundin Gisèle Freund und ihren Fotografien.
Kaum ein Brief hat in der weitverzweigten internationalen Walter-Benjamin-Gemeinde mehr Aufsehen erregt als jener, den Benjamin am 9. Dezember 1930 an Carl Schmitt richtete. Anlass von Benjamins Schreiben war die Übersendung eines ...
Als vor drei Jahren Ulrich Raulffs Studie zum Nachleben Stefan Georges erschien, fühlten wir uns über weite Strecken wie im Gruselkabinett. Wenn die manischen Enthusiasten, die da aus dem Dunkel des Vergessens heraufgeführt wurden, tatsächlich Georges gespenstische Nachhut waren, konnte man nur drei Kreuze schlagen.
Zwischen Walter Benjamin und Rudolf Borchardt und immer mit Blick auf Stefan George: Wolfgang Matz zeigt, wie musterhafte intellektuelle Biographik aussieht.