Und immer geht die Sonne auf
Christe Du Lamm Gottes, warum fällst Du nicht auf uns herab? An der Berliner Volksbühne kämpft sich Sophie Rois durch ein provokativ profanes Krippenspiel und schaut dabei hilfesuchend zu Brecht und Udo Jürgens.
Er ist immer barfuß betroffen, deshalb fühlen wir uns ihm so nah: Fabian Hinrichs zeigt an der Berliner Volksbühne einen Abend über das Leid der Welt und die Katastrophen unserer Beziehungen.
Christe Du Lamm Gottes, warum fällst Du nicht auf uns herab? An der Berliner Volksbühne kämpft sich Sophie Rois durch ein provokativ profanes Krippenspiel und schaut dabei hilfesuchend zu Brecht und Udo Jürgens.
Jacques Offenbachs heiteres Griechendrama wird mit Michael Quast als Menelaos zur Erfolgsoperette in der Volksbühne im Großen Hirschgraben.
Was für eine brutale Show der Regie-Eitelkeiten: An der Berliner Volksbühne lassen Vegard Vinge und Ida Müller „Peer Gynt“ von Henrik Ibsen untergehen. Wer es erträgt, kann acht Stunden damit zubringen.
Zwei Tiere symbolisieren die Macht der Tech-Mogule und die Freiheit der Kunst: Die sehenswerte Berlin-Biennale feiert den Widerstand, an der Berliner Volksbühne gehen Maschinen auf Körper los.
Florentina Holzingers Performances sind für Nacktheit und Grenzerfahrungen im Namen des Feminismus bekannt. Doch bei ihrem neuen Tanztheaterabend „Ein Jahr ohne Sommer“ an der Berliner Volksbühne geht es seltsam liebevoll zu.
Dass die Berliner Volksbühne viele so elektrisiert hatte, war auch sein Werk: Der Dramaturg Carl Hegemann hat mit Witz, Tempo und tausend Theorien das Theater verändert. Jetzt ist er gestorben.
Die Performance-Künstlerin und Choreographin Florentina Holzinger sorgt für vielerlei Sorten Zustimmung und Ablehnung. Jetzt debütiert sie in „Mond“ als Filmschauspielerin.
Wenn Florian Silbereisen Fabian Hinrichs imitiert, kann irgendetwas nicht stimmen: Christoph Marthalers neues Stück „Wachs oder Wirklichkeit“ an der Volksbühne Berlin pendelt tragikomisch zwischen Himmel und Erde.
Das könnte spannungsreich werden: Zur Berufung von Florentina Holzinger und Marlene Monteiro Freitas in die Leitung der Berliner Volksbühne.
Lange war auf diese Entscheidung gewartet worden, jetzt ist sie da: Matthias Lilienthal übernimmt die Intendanz der Berliner Volksbühne. Ist das gut oder schlecht?
Welche zehn Theaterproduktionen waren in diesem Jahr herausragend? Der Blick geht nach Hamburg, Wien, Salzburg und besonders nach Berlin.
Auch zehn Monate nach dem Tod von René Pollesch suchen seine Schauspieler noch nach einem Weg, sich ohne Tragik von ihm zu verabschieden. Nun haben sie eines seiner Stücke an der Berliner Volksbühne postum uraufgeführt.
Das Werk des jüdischen Liszt-Schülers Adalbert von Goldschmidt wurde aus dem Konzertleben gedrängt. Jetzt hat die Sing-Akademie zu Berlin sein Oratorium „Die sieben Todsünden“ aufgeführt. Es könnte der Beginn einer Renaissance werden.
In ernsten Zeiten muss man Komödie machen: Michael Quast und seine Volksbühne Frankfurt gönnen sich und dem Publikum großartigen Spaß mit „Die Großherzogin von Gerolstein“.
Moralkunstgewerbliche Missverständnisse: „Method“ an der Berliner Volksbühne mit Martin Wuttke, Benny Claessens und Johanna Wokalek markiert den neusten Tiefpunkt an einem führungslosen Haus.
Ist das nun der erhoffte Befreiungsschlag?
Kultursenator Joe Chialo stand vor der schwerwiegendsten theaterpolitischen Aufgabe des Augenblicks: Die Neubesetzung der Volksbühnenleitung. Jetzt hat er seine Entscheidung verkündet – gelöst hat er die Aufgabe damit nicht.
Michael Quast und sein Ensemble können Tod, Witz und Literaturgeschichte souverän verbinden. Nun setzen sie dem Wald ein ambivalentes Denkmal.
Florentina Holzinger ist Anwärterin auf die Intendanz der Berliner Volksbühne. Bei den Wiener Festwochen zeigt sie mit der feministischen Performance „Sancta“ eine Frau, die auf der Bühne ihre Haut brät. Kunst ist dabei Nebensache.
Als Ersatz für „Barock am Main“ zeigt das Minifestival „Sommer im Höfche“ eine Waldrevue, den Geizigen auf Hessisch und einen entflammten Cyrano.
Wie kommt man zum Erfolg? Die Komödie „Reich und glücklich in zehn Tagen“ nach Eugène Labiche überzeugt bei der Uraufführung an der Volksbühne.
Dreißig verschiedene Stimmlagen in drei Minuten: An der Berliner Volksbühne präsentiert die hinreißende Sophie Rois eine freie Bearbeitung von Calderóns „Das Leben ein Traum“.
Mit Witz, Übertreibung und Videosequenzen zeigt Matthias Faltz die Komödie „Reich und glücklich in zehn Tagen“ als Uraufführung an der Volksbühne.
Herr Müller-Lüdenscheid, der Kosakenzipfel und die Hoppenstedt: Die Volksbühne erinnert in „Der Pirol fliegt noch“ an den 2011 verstorbenen Humoristen Loriot.
Was soll das Echo sein, wenn wir in Zukunft seinen Namen rufen? Zum Tod meines geliebten Freundes René Pollesch. Ein offener Brief des Schauspielers Fabian Hinrichs
It’s so easy, etwas schwer zu machen: Zum Tod des universellen Theatermanns, rastlosen Stückeschreibers, Regisseurs und Intendanten der Berliner Volksbühne René Pollesch.
Er war ein Intendant, der Dialoge zerlegte, nicht ausdeutete. Auch bitterbösen Pointen und dem boulevardesken Ungefähr konnte er einiges abgewinnen. Nun ist René Pollesch mit 61 Jahren gestorben.
Melancholie als einzig getreuer Weggefährte: Fabian Hinrichs und René Pollesch schlagen mit „ja nichts ist ok“ an der Berliner Volksbühne das nächste Kapitel ihrer zivilisationsskeptischen Gesellschaftsanalyse auf.
Seit Jahren ist Philipp Mosetter mit der Frankfurter Volksbühne verbunden. Dass er hier sein neues Stück zur Uraufführung bringt, steht für den Autor außer Frage.
Vielfalt als Trumpf: In Kooperation mit dem Bridges-Ensemble zeigt die Volksbühne mit „Colours of Democracy“ ein Programm aus Musik und Lyrik zu den Facetten von Demokratie.
Das Familien-Publikum ist begeistert: An der Frankfurter Volksbühne darf Goethes „Zauberlehrling“ zu Mozarts Arien singen.
Strukturschwach in jeder Hinsicht: Jan-Christoph Gockel inszeniert Heiner Müllers „Der Auftrag“, erweitert um „Psyche 17“ von Elemawusi Agbédjidji, am Deutschen Theater in Berlin.
Der René-Pollesch-Abend an der Berliner Volksbühne zelebriert das unsinnige Warten auf und bedeutungslose Erscheinen von Menschen in Atmosphären der politischen Ideologiefolklore. Es wirkt, als wollte hier jemand Abschied von seiner Zeit nehmen.
Basierend auf Goethes Versepos bringt die Volksbühne die Parabel „Reineke Fuchs“ um Macht und Dummheit, Gier und Vertrauen auf die Bühne.
Nach „Barock am Main“ ist vor der Volksbühne: Theaterleiter Michael Quast spricht über die neue Spielzeit und die Herausforderung, sein Haus zu etablieren.
Neue Regiehoffnung aus Frankreich: Julien Gosselin arrangiert in „Extinction“ an der Volksbühne Texte von Arthur Schnitzler, Thomas Bernhard und Hugo von Hofmannsthal zu einem fulminanten, aber zu technischen Abend.