Warum darf Turin den Eurovision Song Contest austragen?
17 italienische Städte hatten sich um die Austragung des Eurovision Song Contest beworben. Turin wurde ausgewählt – aus guten Gründen. Denn die Stadt war schon früher ein Machtzentrum.
17 italienische Städte hatten sich um die Austragung des Eurovision Song Contest beworben. Turin wurde ausgewählt – aus guten Gründen. Denn die Stadt war schon früher ein Machtzentrum.
Eigenwillig in der Extremadura: die deutschstämmige Sammlerin Helga de Alvear hat sich ein Museum in Cáceres errichtet. Der mitten in der Stadt entstandene Bau setzt nicht auf Show, sondern dient der Kunst und der Stadt.
Von Kaisern und Königen wurde der Obstanbau gefördert, für Bauland wurden viele Streuobstwiesen aber mittlerweile gerodet. Experte Markus Zehnder erklärt, warum sie ein Booster für die Biodiversität und Birnen Superfood sind.
Abertausende Obstbäume erfüllen mit ihrer Blütenpracht derzeit den Kahlgrund. Das erfreut nicht nur die Sinne, auch Flora und Fauna profitieren vom Ökosystem Streuobstwiese. Der Wandertipp führt rund um das unterfränkische Mömbris
Trotz massiven Drucks berichten in Belarus immer noch Journalisten kritisch über das unrechtmäßige Regime Lukaschenkos. Dafür ehrt sie jetzt die Unesco.
Der Nachbau eines historischen Floßes hat im Schiersteiner Hafen angelegt. Die Schiltacher Flößer sind 360 Kilometer auf dem Rhein unterwegs, um auf die Bewerbung der Flößerei zum immateriellen Kulturerbe hinzuweisen.
Der Abwärtstrend beim Bierkonsum kennt viele Gründe: veränderte Konsumgewohnheiten, Corona, die Inflation. Kann die UNESCO Tschechiens Bierbrauer retten?
Die bayerischen Landkreise wollen den Weg zum Spessart-Biosphärenreservat ohne den Main-Kinzig-Kreis gehen. Das sorgt für Verärgerung.
Durch einen Auftritt der Rapperin Milli beim Coachella-Festival ist die thailändische Süßspeise „Mango Sticky Rice“ auf einmal in aller Munde. Die Regierung in Bangkok will sie deshalb als Weltkulturerbe vorschlagen.
Open Access zwängt die Geisteswissenschaften in ein teures und ihren Bedürfnissen schlecht angepasstes System. Zeit für einen ideologiefreien Blick auf die Bewegung. Ein Gastbeitrag.
Nach Le Corbusier und Frank Lloyd Wright: Es gibt Bestrebungen, das Schaffen der Architekten Alvar Aalto und Erich Mendelsohn zum Welterbe zu erheben. Um Mendelsohns Werk ging es auf einer Berliner Tagung.
Die Weinregion Rheingau ist bislang frei von Windrädern. Die SPD im Rheingau-Taunus-Kreis will unter dem Eindruck des Kriegs die Diskussion neu entfachen und rechnet mit Gegenwind.
Zwei Schichten übereinander: In Obernburg steht eine Stadt passgenau auf ihrer Vorgängerstadt. Das ist in dieser Form einzigartig. Eine Ortsbesichtigung in Unterfranken.
Im ihrem jüngsten Weltwasserbericht fordern die Vereinten Nationen, Grundwasservorräte nachhaltig zu nutzen. Auch in Deutschland werden längere Perioden mit niedrigem Grundwasserspiegel erwartet.
Zum ersten Mal haben mehr als 20 europäische Supermarktketten und Großhändler ihre Stimme erhoben. Sie fordern die andalusische Regionalregierung auf, die illegale Wasserentnahme zu stoppen, die den Doñana-Nationalpark austrocknet.
Die Meerestemperatur rund um das größte Korallenriff ist derzeit überdurchschnittlich hoch. Das setzt die Korallen unter „Stress“ und könnte zu einer Bleiche führen – der vierten in nur sechs Jahren.
Auch die UNESCO erkennt den Wert von Ebbelwei. In Frankfurt richten sich die ersten Flüchtlinge ein, so gut es geht. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die „Handwerkliche Apfelweinkultur“ steht jetzt im bundesweiten Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes. Aus hessischer Sicht ein richtiger und überfälliger Schritt.
Hunderte Handwerksbetriebe in Hessen suchen in den nächsten Jahren nach Nachfolgern. Doch ein reibungsloser Übergang gelingt nicht jedem, wie das Beispiel von zwei Betrieben zeigt.
Durch den Krieg und die russischen Bomben sind die Welterbestätten und Museen der Ukraine bedroht. Doch die Unesco und ihre Partner tun sich mit der Suche nach Auswegen schwer.
Reisebuch
Viele junge Menschen zieht es in eine der ältesten Städte des Iran. Tradition und Wandel kommen in Yazd gut miteinander aus – von der Nachhaltigkeit der alten Bauten lässt sich heute einiges lernen.
Laut Unesco gehört es zu den größten Korallenriffen der Welt. Das ungewöhnlich tief liegende Riff scheint die Folgen des Klimawandels überlebt zu haben und weckt die Hoffnung der Forscher.
Vor der Küste Tahitis haben Meeresforscher ein mehr als drei Kilometer langes Korallenriff entdeckt. In den kommenden Monaten wollen Wissenschaftler herausfinden, welche Arten in der Umgebung des Riffs leben.
René Roloff führt mit seinem Bruder die letzte Tischlerei, die noch Darßer Türen fertigt. Er macht sich Sorgen darum, wie es mit seinem Familienunternehmen weitergeht. Doch auch das seltene Handwerk selbst ist in Gefahr.
Die andalusische Regierung feilt an einem Gesetzentwurf zu den illegal bewässerten Plantagen am Rand des Doñana-Nationalparks. Trotz Wassernot und Klimawandel sollen sie fortbestehen dürfen.
Das Fest, das von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erklärt wurde, geht auf die indigenen, spanischen und afrikanischen Traditionen zurück. Es ist das zweitgrößte im Land, nach dem Karneval von Barranquilla.
Sklaven mussten den Eintopf einst für ihre Unterdrücker kochen – und eroberten ihn sich am Tag der Unabhängigkeit Haitis zurück. Nun ist die Soup Joumou von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt worden.
Der andalusische Doñana-Nationalpark trocknet aus. Gut tausend illegale Brunnen pumpen das knappe Wasser auf riesige Erdbeerplantagen. Ein Großteil der Exporte geht dann nach Deutschland.
Der Muskauer Park im Osten Deutschlands ist ein Gartenkunstwerk. 1815 ließ in Hermann Fürst von Pückler-Muskau im Stil englischer Landschaftsgärten anlegen. Seit 2004 gehört der Muskauer Park zum UNSESCO-Welterbe.
Der Hennegau in Belgien war einmal das schwarze Land von Kohle und Stahl. Inzwischen hat die UNESCO seine Industriekultur als Welterbe anerkannt.
Noch ist er eher ein Geheimtipp für Touristen: der Onegasee in der Republik Karelien. Seine Felsbilder aus der Jungsteinzeit gehören zum UNESCO-Welterbe, genauso wie die Insel Kischi mit ihren malerischen Holzkirchen.
Die Mathildenhöhe in Darmstadt ist als UNESCO-Welterbe eine besondere Attraktion. Parken in den umliegenden Straßen wird entsprechend teuer.
Schafft es Frankfurt mit den Siedlungen der Moderne auf die Welterbeliste der UNESCO? Das hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.
Die Frankfurter Ernst-May-Siedlung und die keltischen Fürstensitze auf dem Glauberg sollen als Zeugnisse frühgeschichtlicher Kultur zum Unesco-Weltkulturerbe erhoben werden. Die nationale Vorschlagsliste soll im Februar 2024 bei der Unesco eingereicht werden.
Im Kongobecken ist eine Renaissance der Forstwissenschaften zu beobachten. Wie eine Forschungsstation dem Klima- und Artenschutz dienen kann.