Endlose Geschichte
Die Folge eines Parteiausschlusses dürfte ein Popularitätsschub für Sarrazin sein – und weitere Nahrung für die zweifelhafte These, man dürfe in Deutschland nicht alles sagen. Gerade sein Fall zeigt doch aber: Man darf.
Die Folge eines Parteiausschlusses dürfte ein Popularitätsschub für Sarrazin sein – und weitere Nahrung für die zweifelhafte These, man dürfe in Deutschland nicht alles sagen. Gerade sein Fall zeigt doch aber: Man darf.
Mehrfach hat die SPD versucht, Thilo Sarrazin aus der Partei zu werfen. Das stellte sich als äußerst schwierig heraus. Auch jetzt will Sarrazin weiter um die Mitgliedschaft kämpfen.
Thilo Sarrazin hat der SPD nach Einschätzung des zuständigen Parteigerichts „schweren Schaden“ zugefügt – ein Parteiausschluss sei deshalb legitim. Der umstrittene Buchautor will gegen das Urteil vorgehen.
Der ehemalige Juso-Funktionär Kourtoglou hat Thomas Oppermann (SPD) im Richtungsstreit in eine Reihe mit Thilo Sarrazin gestellt. Der Bundestagsvizepräsident lässt daraufhin seinen Gefühlen freien Lauf.
Ein Landtagsabgeordneter in Thüringen lädt Thilo Sarrazin zur Buchlesung ein und will so an die AfD verlorene SPD-Wähler zurückgewinnen. SPD-Landeschef Tiefensee reagiert prompt mit einer Klarstellung.
Seine Souveränität und Schnelligkeit zeichneten ihn aus – unter Historikern und in öffentlichen Kontroversen. Bei aller Provokationslust hier selbst sich „eigentlich für ein Lamm“. Am Samstag ist Arnulf Baring gestorben.
In der Debatte um Wissenschaftsfreiheit und Sprechverbote an den Hochschulen werden inzwischen die bizarrsten Argumente vorgebracht, um Machtinteressen zu bemänteln. Das zeigt sich wieder einmal an der Universität Siegen.
Mehr Mut zum Streit, weniger Quotitis und Buden, die man bezahlen kann: Was wir uns für die Hochschulen der Frankfurter Region im neuen Jahr wünschen.
Seit 2009 versucht die SPD, den früheren Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin aus der Partei zu werfen – nun folgt der dritte Versuch. Was kann die Partei ihm vorwerfen?
Wie soll man es verstehen, dass die SPD wieder versucht, ihr medienwirksamstes Mitglied auszuschließen? Gefahr geht weder von ernsthafter Beschäftigung mit Migration noch von umfassender Einwanderungspolitik aus – sondern von Ignoranz und Arroganz.
Der SPD-Vorstand will abermals versuchen, den umstrittenen Autor Thilo Sarrazin aus der Partei auszuschließen. Sarrazin wehrt sich nun gegen den Vorwurf, seine Thesen seien nicht mit den Grundsätzen der SPD vereinbar.
Nikola Roßbach hat ein Buch über Zensur geschrieben. Sie kritisiert, dass der Begriff oft missbraucht werde. Trotzdem sorgt sie sich um die Meinungsfreiheit – auch an den Universitäten.
Zu einem Seminar über Meinungsfreiheit habe ich Thilo Sarrazin und Marc Jongen eingeladen. Meine Universität hat mir dafür die Mittel gestrichen. Warum ich trotzdem an der Einladung festhalte. Ein Gastbeitrag.
Überrascht von dieser „irritierend unsachlichen Diskussion“ und vielen offenen Fragen: Jan Böhmermann und Serdar Somuncu nehmen Stellung zu den Antisemitismus-Vorwürfen.
Immer mehr große Universitäten können sich nicht mehr vorstellen, einen Redner zu einer Veranstaltung einzuladen, mit dessen politischen Sichtweisen sie nicht übereinstimmen. Eine Glosse.
Zwei Sozialdemokraten legen unterschiedliche Rezepte gegen den wachsenden Populismus vor: Islam-Kritiker Sarrazin und Bundespräsident Steinmeier besuchten die Frankfurter Buchmesse.
Gangsta-Rapper Kollegah hat ein Buch geschrieben, das von Bossen, Lauchs und Bitches handelt – und damit Thilo Sarrazin auf der „Spiegel“-Bestsellerliste überholt. Ein Blick auf Zitate aus „Das ist Alpha! Die 10 Boss-Gebote“.
Thilo Sarrazins Buch wurde an der Spitze der Bestsellerliste von Kollegahs neuem Ratgeber abgelöst. Und wer ist jetzt der Babo? Der Konzern, der beide Autoren verlegt.
Thilo Sarrazin behauptet, die F.A.Z. habe Ausschreitungen bei einem Stadtfest verharmlost. Diese Unterstellung wirft ein Schlaglicht auf seine eigene Vorgehensweise. Was unser Korrespondent Rüdiger Soldt dazu berichten kann.
In einem Leserbrief übt Thilo Sarrazin scharfe Kritik an der Rezension seines neuen Buches über den Islam in der F.A.Z. Unser Redakteur Rainer Hermann beantwortet Sarrazins Vorwürfe Punkt für Punkt. Die Dokumentation eines Streits.
Wer verdient am Anti-Islam-Bestseller von Thilo Sarrazin? Christian Jund heißt der Mann. Er ist ein Selfmade-Unternehmer, der keine Angst vor Krawall hat.
Thilo Sarrazin fordert, keine Muslime mehr ins Land zu lassen. Große Unterstützung findet er dabei offenbar nur unter Anhängern einer Partei.
Sarrazin ist eine Provokation für die SPD. Oder kommt das nur daher, dass sich die Partei vom linken Parteiflügel an der Nase herumführen lässt? Wie schon so lange in der Migrationspolitik. Siehe Chemnitz.
Sind Muslime und Migranten auffällig kriminell? Thilo Sarrazin verspricht in seinem neuen Buch „Feindliche Übernahme“ Aufklärung. Löst er das Versprechen ein? Ein Gastbeitrag.
Berlins Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin ist seit langem stark umstritten. In seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ beklagte er eine fehlende Integrationsbereitschaft von Muslimen. Nun legt Sarrazin mit einem weiteren Anti-Islam-Buch nach mit dem Titel „Feindliche Übernahme - Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“.
Zweimal ist die SPD bereits daran gescheitert, Thilo Sarrazin aus ihrer Partei auszuschließen. Jetzt versuchen es die Sozialdemokraten mit einer Aufforderung zum Austritt: Sarrazin sei nur noch Mitglied, „um seine absurden Thesen zu vermarkten“.
Die neue Kampfschrift von Thilo Sarrazin ist absurd, oberflächlich und voller Fehler. Mit ihr offenbart er vor allem eines: bestürzende Unkenntnis.
Wie kann die SPD wieder eine linke Volkspartei werden? Und was heißt das eigentlich, „links“? SPD-Vize Ralf Stegner über alte Gegner in der eigenen Partei, neue Sammelbewegungen und leidenschaftliche Debatten.
Schon zweimal hat die SPD erfolglos versucht, Thilo Sarrazin aus der Partei auszuschließen. Nun hat ein Parteigericht entschieden, dass die Sozialdemokraten einen dritten Anlauf nehmen dürfen. Als unsere Autoren im Sommer mit Sarrazin sprachen, lachte der noch über seine Genossen.
Bisher haben Sozialdemokraten zweimal erfolglos versucht, Thilo Sarrazin aus der Partei auszuschließen. Nun könnte ein weiterer Anlauf folgen – wegen seines neuen Buches.
Thilo Sarrazin darf sein neues Buch nicht bei seinem bisherigen Verlag Random House veröffentlichen. Darüber gibt es einen Rechtsstreit – und nun einen kleinen Erfolg für den Autor.
Vorschuss hatte es gegeben, aber die Veröffentlichung bei Random House soll ausfallen: Jetzt hat sich ein Verlag für Thilo Sarrazins neues Buch über den Islam gefunden.
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz gilt auch für seinen Vater. Ein älterer Tweet des deutschen Justizministers wurde offenbar gelöscht. Nun hat er sich geäußert.
Die beiden Berliner Politikwissenschaftler Hajo Funke und Walid Nakschbandi sehen in ihrer „leidenschaftlichen Streitschrift“ Deutschland bereits auf dem „Weg in einen nationalistischen Staat“.