Deutschland, süß und immer noch nicht abgeschafft
Wo Politik ist, wird auch gegessen. Unsere Autorin probiert alles durch. Diesmal gibt es Erdbeerkuchen – bei der Vorstellung von Thilo Sarrazins neuem Buch. Die Kolumne „So isst Politik“.
Neues Abtreibungsrecht? +++ Energiewende +++ Das neue Buch von Thilo Sarrazin
Wo Politik ist, wird auch gegessen. Unsere Autorin probiert alles durch. Diesmal gibt es Erdbeerkuchen – bei der Vorstellung von Thilo Sarrazins neuem Buch. Die Kolumne „So isst Politik“.
Migranten hätten ein höheres Gewaltpotential, schuld am Klimawandel sei das Bevölkerungswachstum außerhalb Europas – und Merkel verantworte den Aufstieg der AfD: In Berlin hat Thilo Sarrazin sein neues Buch vorgestellt.
Matthias Setzler, Geschäftsführer der Münchner Verlagsgruppe, über die Leselust der jungen Leute und darüber, warum er Thilo Sarrazin nicht mehr verlegen würde.
Naika Foroutan verfolgt mit ihrer „politischen“ Definition des Gemeinwesens ein klares politisches Ziel.
Aus den Ruinen in den Ruin: Die fünfteilige Doku-Serie „Capital B – Wem gehört Berlin?“ ist aufwändig recherchiert: vom Mauerfall bis zum Volksentscheid über die Enteignung der Vonovia im Jahr 2021. Und sie stellt die Frage, auf die es ankommt.
Ängste der AfD-Wähler +++ Roman über eine Zeit der DDR +++ Charlotte Gneuß’ künstlerisches Schaffen +++ Konfliktfelder der Asyl- oder Sprachpolitik +++ Erfahrungen des Thilo Sarrazin +++ Autor Constantin Schreiber +++ Frankfurter Schauspielverhältnisse
Wieso auch Türken Almans sein können und wieso Minirock und Kopftuch gut zusammengehen: Migrationsforscherin Naika Foroutan über deutsche Muslime und Rassismus als Standortnachteil im Wettbewerb um die besten Fachkräfte.
Anspruch der Deutungshoheit +++ Ausschluss prominenter Kritiker +++ Missglückte Metapher +++ Menschliche Schwäche +++ Nur ein Verlierer +++ Richtiges Gedicht
Günther Oettinger verharmloste vor 15 Jahren die Nazivergangenheit seines Vorgängers. Begeisterte Zuschriften erreichten ihn. Nun konnten diese erstmals eingesehen werden. Sie offenbaren frühe Risse im konservativen Milieu.
Die Botschaft der Ampel-Regierung ist klar: Sie tut nicht nur, was notwendig ist, sondern notwendig ist, was sie tut.
Im Haus der Bundespressekonferenz stellt Thilo Sarrazin sein neues Buch „Die Vernunft und ihre Feinde“ vor. Die Einführung hält, bebend vor Zorn auf den Staat, der Schriftsteller Uwe Tellkamp.
Axel Weber verlässt nach zehn Jahren die UBS. Der ehemalige Bundesbankpräsident hat der Schweizer Großbank gutgetan. Jetzt startet er in den verdienten Ruhestand und setzt sich mit der familiären Reiseplanung auseinander.
Die Wähler weg, die Positionen unklar, die Partei zerstritten: Die Linke hat nach der Bundestagswahl gleich mehrere Probleme. Manche davon haben mit Sahra Wagenknecht zu tun – andere mit einem Hufeisen.
Für den ökologischen Fußabdruck spielt das Wohnen eine große Rolle. Was ist der größte Hebel, um die eigenen Emissionen zu senken?
In Suhl diskutiert CDU-Kandidat Hans-Georg Maaßen mit dem früheren SPD-Mitglied Thilo Sarrazin. Dabei geht es weniger um Inhalte und vielmehr um die persönliche Kränkung der beiden.
Wegen der Verbreitung rassistischer und antimuslimischer Thesen war Thilo Sarrazin aus der SPD ausgeschlossen worden. Der Buchautor wollte die Entscheidung vor Gericht anfechten – nun hat er sich anders entschieden.
Marine Le Pen versagt sich die radikalen Parolen ihres Vaters und redet von Feminismus. Kann sie so Präsidentin werden? Eine Reportage.
Was sind die Grünen ohne Palmer? Die SPD ohne Sarrazin? Die Linke ohne Wagenknecht? Die CDU ohne Maaßen? Sauber? Diese politische Prüderie richtet Volksparteien zugrunde.
Mit dem neuen Jahr ist vieles in Deutschland teurer geworden. Die Inflationsrate ist von minus 0,3 auf plus 1 Prozent gestiegen. Was bedeutet das für eine Nation mit traditionell ausgeprägter Inflationsfurcht?
Sie stimmt nicht mit den Menschen überein, die Deutschland einen allgegenwärtigen Rassismus attestieren. Für ihn dagegen ist Rassismus Alltag. Ein Streitgespräch über Identitätspolitik zwischen Canan Topçu und Krsto Lazarević.
Eine Volkspartei muss verschiedene Strömungen zulassen. Aber nur innerhalb gewisser Grenzen. Wer diese übertritt, dem muss sie nicht ihr Gütesiegel verleihen.
Das oberste Parteischiedsgericht der SPD hat den Parteiausschluss von Thilo Sarrazin bestätigt. Bereits zwei Vorinstanzen hatten den Ausschluss des 75-Jährigen gerechtfertigt. Die SPD-Spitze wirft ihn vor, mit rassistischen und islamfeindlichen Thesen das Ansehen der Partei zu beschädigen.
Seit mehr als zehn Jahren versucht die SPD Thilo Sarrazin aus der Partei auszuschließen. Nun hat die Bundesschiedskommission im Sinne der Parteispitze entschieden. Sarrazin will noch nicht aufgeben.
Die SPD-Bundesschiedskommission berät über einen Ausschluss des umstrittenen Mitglieds Thilo Sarrazin. Wie die Kommission sich auch entscheidet, der Autor hatte bereits ankündigt, notfalls durch alle Bundesinstanzen gehen zu wollen.
Die Bundesschiedskommission der SPD berät über den Ausschluss Thilo Sarrazins. Wie auch immer die Entscheidung ausfallen mag: So schnell dürfte die Partei ihr wohl umstrittenstes Mitglied nicht loswerden.
Die AfD will Andreas Kalbitz loswerden, die FDP hadert mit Thomas Kemmerich, die Grünen mit Boris Palmer. Warum sind Parteiausschlüsse eigentlich so schwer?
In der absurden Kampagne gegen Woody Allen soll Recht durch Moral ersetzt werden. Wer noch einen Pfifferling auf unsere freiheitliche Grundordnung gibt, darf das nicht dulden.
AfD-Politiker distanzieren sich in aller Öffentlichkeit vom Radikalismus. Das rät der Leiter einer internen Arbeitsgruppe. Hat die Partei Angst vor dem Verfassungsschutz?
Thilo Sarrazin soll ausgeschlossen werden, will aber unbedingt bleiben. Der SPD steht noch eine jahrelange juristische Auseinandersetzung bevor.
Die Landesschiedskommission der SPD hat am Donnerstag bestätigt, dass die Partei den früheren Berliner Finanzsenator und Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin wegen parteischädigenden Verhaltens ausschließen darf. Der Buchautor will gegen die Entscheidung vorgehen.
Laut einer Berliner Schiedskommission darf die SPD Thilo Sarrazin aus der Partei ausschließen. Generalsekretär Lars Klingbeil begrüßt nun die Entscheidung – und widerspricht dem umstrittenen Autor in seiner Kritik an der Urteilsfindung.
Es ist der dritte Versuch der SPD, Thilo Sarrazin loszuwerden. Die Entscheidung, ob er die Partei verlassen muss, ist noch nicht endgültig. Geschadet hat der frühere Berliner Finanzsenator der SPD durch die Wirkung seiner Thesen.
Seit Jahren versucht die SPD, den wegen seiner Haltung zum Islam in die Kritik geratenen Thilo Sarrazin auszuschließen. Nun hat das Landesschiedsgericht der Berliner Partei dem Ausschluss zugestimmt. Sarrazin will Berufung einlegen.
Die SPD will Berlins Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin wegen dessen Thesen zur Migration und zum Islam aus der Partei ausschließen. Der whrt sich gegen den Rauswurf und zieht vor ein internes SPD-Schiedsgericht.
Thilo Sarrazin will sich an der geplanten Mitgliederbefragung zur neuen Parteispitze der Sozialdemokraten beteiligen – trotz der Entscheidung eines Parteigerichts über seinen Ausschluss. Der SPD wirft er vor, sich vor Problemen zu verstecken.
Die Folge eines Parteiausschlusses dürfte ein Popularitätsschub für Sarrazin sein – und weitere Nahrung für die zweifelhafte These, man dürfe in Deutschland nicht alles sagen. Gerade sein Fall zeigt doch aber: Man darf.