Vor lauter „Buhs“ winkt der Dirigent mit der weißen Fahne
Aufruhr in der Umkleidekammer: Kirill Serebrennikow inszeniert und Philippe Jordan dirigiert Verdis „Don Carlo“ an der Wiener Staatsoper. Bis das Publikum interveniert.
Aufruhr in der Umkleidekammer: Kirill Serebrennikow inszeniert und Philippe Jordan dirigiert Verdis „Don Carlo“ an der Wiener Staatsoper. Bis das Publikum interveniert.
Reife Untergangsleistung: Anna Bergmann inszeniert „Das Schiff der Träume [fährt einfach weiter]“ nach Federico Fellini am Deutschen Theater Berlin.
Viele Burnout-Betroffene werden von ihrem Zusammenbruch überrascht. An welchen Warnsignalen man erkennen kann, ob man gefährdet ist – und was hilft, um gesund zu bleiben.
Sie konnte in einer Figur leben und zugleich ironisch kommentierend neben ihr stehen. Nur mit Shakespeare fühlte sie sich nie wohl – zum Tod der großen englischen Theater- und Filmschauspielerin Maggie Smith.
Wird diese schreckliche Situation ein Ende finden? Die russische Schriftstellerin Maria Stepanova lebt im Berliner Exil. Hier spricht sie über ihren gerade erschienenen Roman „Der Absprung“.
Traditionsbewusst, aber mit modernen Effekten: Das Papageno Theater im Palmengarten setzt auf ein Abendmusical für alle Altersgruppen.
Im Linienverkehr hat der Elektrobus Überholprestige. In der Kunst aber setzt man auf uralte Dieselgefährte. Auch in Frankfurt.
Das Gitarrenduo „Café del Mundo“ präsentiert mit der Neuen Philharmonie Frankfurt im Parktheater Bensheim eine Fusion aus Flamenco und klassischer Musik.
Zum Tod von Maggie Smith
Hiobsbotschaft für die Stadt Bochum und ihre Theatergemeinde.
Zu schade, dass der Verstand nicht automatisch mitwächst: Dieses Gedicht handelt mit kindlichem Scharfsinn von den Grenzen des menschlichen Wachstums.
Verschwenderisch und unkonzentriert, dazu leicht zu überwinden bei einem bestimmten Standard: Gegen Pilsen zeigt die Eintracht Schwächen, die vom kommenden Gegner schon analysiert sind.
Van Gogh in der Londoner National Gallery, Matisse in Basel, Caspar David Friedrich im Dresdner Albertinum und vieles mehr: Das gibt es im Oktober in den Museen zu sehen. Der Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
In Zürich lieferte Nicolas Stemann moralpolitisches Mittelmaß, nun wird er Leiter des Bochumer Schauspielhauses. Das verheißt nichts Gutes für die Theatergemeinde der Stadt.
Merkels Migrationspolitik +++ Abzug der Russen +++ Biokraftstoffe +++ Zustand der Deutschen Bahn +++ Umgelters Fernseh-Epos +++ Kultur in Thüringen
Schauspielpremieren im Oktober
Musiktheaterpremieren im Oktober
Ein Intendantenwechsel in Bochum steht an, aber erst 2027. Dann soll Nicolas Stemann, der zuletzt zum Leitungsteam am Schauspielhaus Zürich gehörte, auf Johan Simons folgen.
Die neuen Intendantinnen Beate Heine und Dorothea Hartmann haben viele Lasten der Vergangenheit zu bewältigen. Zum Saisonstart aber soll es nur um die Kunst und die Stadt gehen – gefeiert werden beide auch mal splitterfasernackt.
Bei der Eintracht knüpfen sie besondere Erinnerungen an die Europa League – und besondere Erwartungen. Vor dem Spiel gegen Viktoria Pilsen muss Dino Toppmöller knifflige Personalfragen beantworten.
Und es hat Blob gemacht: Was Francis Ford Coppola zur Rettung der amerikanischen Demokratie einfällt, sind Fake News aus dem Filmlexikon.
Harmoniesüchtig war er nie: Der Schriftsteller Peter Turrini, der an diesem Donnerstag achtzig Jahre alt wird, hat das Anecken stets als schöne dramatische Kunst betrachtet.
In der Schülerakademie für Begabte leben Schüler und Lehrer auf.
Das English Theatre in Frankfurt stellt bis zum Dezember seinen Spielbetrieb ein. Ein großer Teil der Mitarbeiter geht nun in Kurzarbeit.
Piratinnen als Denkmodell für den Widerstand gegen eine verwaltete Welt: Das klingt gut, klappt aber nicht so toll im Audiowalk von andpartnersincrime.
Mit Theater und Musik will der Frankfurter Mousonturm das Allerheiligenviertel bespielen und so ein postmigrantisches Stadtviertel bewusst machen.
In Frankfurt war jüdisches Leben stets besonders präsent. Ein Sammelband untersucht seine Geschichte von 1933 bis in die Gegenwart.
Das English Theatre in Frankfurt stellt bis zum Dezember seinen Spielbetrieb ein. Ein großer Teil der Mitarbeiter geht nun in Kurzarbeit.
90 Zentimeter lang, 22,5 Kilogramm schwer: Der neun Monate alte Königspinguin Pesto ist ein echter Brocken. Und ein Social-Media-Star.
Was weiß die Weltliteratur von älteren Frauen? Wenig. Auf der Bühne kommen sie kaum vor. Die Regisseurin und Schauspielerin Marie-Lou Sellem hat daraus einen Film gemacht. Dabei geht es mehr um die Zukunft als der Vergangenheit.
Achtung, Satire: Der Intendant des Wiener Volkstheaters, der Deutsche Kay Voges, will im Fall eines FPÖ-Wahlsiegs sein Haus in „Deutsches Volkstheater“ umbenennen.
Weiße Friedenstaube auf blauer Muskelbrust: Beim Potsdamer Wahlabend offenbart sich eine fundamentale Verschiebung der politischen Tektonik der Bundesrepublik. Mit dabei ist Björn Höcke – warum wohl?
Was, wenn zu Silvester 1999 ein „Millennium Bug“ Zeitschleifen erzeugt hätte? Für das Schauspiel Frankfurt hat Wilke Weermann die passende Komödie dazu geschrieben.
Das französische Apothekerpaar Duchein stellte im Laufe seines gemeinsamen Lebens eine erstaunliche Kunstsammlung zusammen: ein „Theater des Imaginären“. Bald kommt es in Paris bei Christie’s und im Drouot zur Auktion.
Die Eintracht zeigt sich früh als gewachsenes Ensemble. Mit rasanten Kontern schlägt sie den nächsten ambitionierten Gegner. Doch die Saison geht mit den englischen Wochen erst jetzt richtig los.
Kinder erkunden alleine Räume, die nur für sie geöffnet sind: Das kann man im Museum Reinhard Ernst ohne die Eltern und in der Jungen Theaterwerkstatt Frankfurt erst recht.