Henzes Außenseiter an der Oper Frankfurt
Die Oper Frankfurt hat sich eine Besonderheit für den Saisonstart ausgesucht: „Der Prinz von Homburg“, die gemeinsame Oper von Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze. Ausflüge nach Bad Homburg gibt es auch.
Die Oper Frankfurt hat sich eine Besonderheit für den Saisonstart ausgesucht: „Der Prinz von Homburg“, die gemeinsame Oper von Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze. Ausflüge nach Bad Homburg gibt es auch.
Vor 250 Jahren ist Goethes „Werther“ erschienen – und hat sich zu einem internationalen Phänomen entwickelt. Das zeigt eine Ausstellung in Wetzlar. Dort hatte der Autor die Anregung zu seinem Briefroman erhalten.
Auch an Tagen mit mäßiger Leistung können die Frankfurter mittlerweile Bundesligaspiele gewinnen. Gegen Gladbach müssen die Hessen eine längere Leidensphase überstehen – die Omar Marmoush beendet.
Der Regisseur Francis Ford Coppola über Hollywoods Kleingeistigkeit, Goethes Größe, die Macht der Zeit und über seinen neuen Film „Megalopolis“.
Wir sprechen mit Experten und Kollegen über den jüngsten Attentatsversuch auf Donald Trump, die aktuelle Situation in Springfield und wie groß die Gefahr ist, dass die politische Gewalt im Land eskaliert.
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Aus Stephen Kings Bestseller ist ein feines, ausgezeichnet gespieltes Kammerspiel geworden, das Rainer Ewerrien ins Frankfurter Stalburg Theaters gebracht hat.
Es gibt unglaublich viele Veranstaltungen. Kein Wunder, dass manche Anbieter schamlos übertreiben, wenn sie um Publikum werben. Das nervt aber oft.
Mit „Megalopolis“ hat Francis Ford Coppolas einen jahrzehntelangen Traum verwirklicht. Aber ist das auch eine Erfüllung?
Manche Straßen und Plätze tragen immer denselben Namen, andere wechseln ihn mit dem Zeitgeist. Aus beidem kann man lernen.
Das hätte man von ihm nicht erwartet: Über die ästhetische Faszination, die Bertolt Brecht für den nationalsozialistisch belasteten Komponisten Carl Orff hegte.
Sieben Geschichten über Selbstbewusstsein, das sich auf Kunst stützt, und Stolz auf die Fülle der Waren.
Aus der großartigen Ballerina wurde eine begeisterte Ballettdirektorin und Ballettmeisterin: Birgit Keil hat die wichtigste Epoche des klassischen Balletts in Deutschland mitgeprägt. Eine Gratulation zum achtzigsten Geburtstag.
Die Architektur diente immer wieder als Werkzeug und Symbol des Kolonialismus. Davon zeugen Bauten in Südafrika, Indien, China und auch hierzulande.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet die Theaterregisseurin Anna Bergmann.
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Die Union wirft den Grünen Blockaden bei der Migrationspolitik vor und schließt eine Koalition weitgehend aus. Bei den Grünen vermutet man Wahlkampfgetöse dahinter. Sie setzen auf europäische Lösungen.
Rheinhessen wandelt sich zur Wanderregion. Dank neuer Wege können tausend Hügel erstiegen werden. Weite Ausblicke verspricht der Rheinterrassenweg zwischen Worms und Mainz.
Im Rahmen der jungen Theaterwerkstatt ist in Frankfurt die Inszenierung „Fünf Exponate“ vom KMZ Kollektiv zu sehen. Das Stück ist eine kritische Suche auf den Spuren Alexander von Humboldts.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Der angebliche Niedergang der Buchbranche im Zeitalter der Digitalisierung ist in aller Mund. Dabei haben Verleger allen Grund, selbstbewusst zu sein. Warum treten wir dann nicht auch so auf?
Ein Dirndl kann länger als ein Leben halten. Unsere Autorin begibt sich auf Spurensuche – und stößt dabei auf Familiengeschichten, österreichisches Kulturgut und den Kampf gegen die politische Instrumentalisierung der Tracht.
Rund um Musik existiert ein weit verzweigtes Ökosystem. Eine neue Studie untersucht die Wertschöpfung der vielfältigen Branche.
Auf diesen Moment hat Friedrich Merz lange gewartet und hingearbeitet: Am Ende eines nervenaufreibenden Tages stellt sich der frisch gekürte Kanzlerkandidat den Fragen von Markus Preiß in der ARD. Doch der Satz des Tages stammt von seinem Rivalen Markus Söder.
Das Theater Willy Praml zeigt eine Performance im Frankfurter Stadtwald: „Deutschwald im Herbst“ kombiniert einen Text von Thomas Mann und Goethes „Faust“.
Eintracht-Verteidiger Aurèle Amenda trug gegen den VfL Wolfsburg dazu bei, dass die Frankfurter das Spiel gewannen. Der Neuzugang ist „nah dran“, wird sich wohl aber vorerst weiter gedulden müssen.
Wie Beethoven die Domestizierung des Militärklangs im inneren Ohr gelang: Eine Tagung im Bonner Beethovenhaus untersucht die Wiener Akademiekonzerte im Mai 1824, bei denen die Neunte Symphonie uraufgeführt wurde.
Noch ist es ein Provisorium, dass die neu eröffnete junge Theaterwerkstatt im Gesellschaftshaus des Frankfurter Zoos bleibt. Warum eben genau solche Orte gebraucht werden.
Das römische Erbe in Mainz müssten besser präsentiert werden. Etwa der Drususstein in der Zitadelle und die Reste des früheren Aquädukts im Zaybachtal.
Die mehr als 2000 Jahre alte Stadt Mainz hat schon einiges erlebt: Doch gerade von der gut fünf Jahrhunderte währenden Römerzeit am Rhein sei im Stadtbild heutzutage kaum noch etwas zu sehen, beklagt eine Initiative.
Es ist ihre Geschichte: Susanne und Jonathan Schyns spielen im Theaterhaus Frankfurt ein Duett über jugendliche Drogensucht, die Zerreißprobe einer Familie und eine Rettung.
Zum ersten Mal versammeln sich im Jahr 1968 Arbeiter, Studenten und Schüler zu einem Teach-in an der Frankfurter Universität. Sympathien gewinnt, wer sich zum Kommunismus bekennt. Sozialdemokraten sind nicht so beliebt.
Fünf Stunden köchelt Frank Castorfs neuer Theater-Eintopf – leider nach altbekanntem Rezept: „Kleiner Mann – was nun?“ nach dem Roman von Hans Fallada am Berliner Ensemble.
Die Kongresshalle auf dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg soll künftig stärker kulturell genutzt werden. John Malkovich und Veronica Ferres zeigen bei einer szenischen Lesung, warum das ein Gewinn wäre.
Einer floh aus der Ukraine vor dem Krieg, eine andere engagiert sich in der AfD, und der Nächste sorgt sich um die Jugend: Eine Woche vor der Landtagswahl in Brandenburg treffen sich rund hundert Menschen zum Streit in Cottbus.
Saisoneröffnung: Während Jette Steckel mit „Frau Yamamoto ist noch da“ in Zürich eine neue Zeit einläutet, führt Christoph Marthaler in Basel mit „Doktor Watzenreuthers Vermächtnis“ noch einmal die Menschen von gestern vor.