Von Anfängen und Abgängen
Saisoneröffnung: Während Jette Steckel mit „Frau Yamamoto ist noch da“ in Zürich eine neue Zeit einläutet, führt Christoph Marthaler in Basel mit „Doktor Watzenreuthers Vermächtnis“ noch einmal die Menschen von gestern vor.
Saisoneröffnung: Während Jette Steckel mit „Frau Yamamoto ist noch da“ in Zürich eine neue Zeit einläutet, führt Christoph Marthaler in Basel mit „Doktor Watzenreuthers Vermächtnis“ noch einmal die Menschen von gestern vor.
In schwierigen Phasen der vergangenen Saison wurde Dino Toppmöller einiges vorgeworfen. Nun gelingt es ihm, den ehemaligen Premier-League-Trainer Ralph Hasenhüttl mit cleverem Coaching zu schlagen.
Außergewöhnlich glamourös waren die diesjährigen Emmys nicht – aber sie endeten mit einer faustdicken Überraschung. Die Neuverfilmung des Japan-Schmökers „Shogun“ als Serie räumte gleich 18 Preise ab.
Carsten Maschmeyer spricht über seinen Ehrgeiz, der ihn krank gemacht hat, wie gut es ist, Dinge zu delegieren und einen Gang runterzuschalten und was er von seiner Frau Veronica Ferres lernt.
Die Digitalkonzerne haben den Kampf gegen die Langeweile auf die Spitze getrieben. Aber weil sie keine Kontemplation mehr zulassen, schaffen sie nur permanente Leere.
Weil Leslie Feinbergs Roman „Stone Butch Blues“ nicht dramatisiert werden darf, umkreist das Staatstheater Darmstadt ihn mit einer installativen Performance.
Sie hat ein Stück darüber gemacht, wie weibliche Wut aussieht. Woher sie kommt. Und wofür sie gut sein könnte. Die Choreographin Anna Konjetzky.
Krach in Wien: Mitarbeiter erheben Vorwürfe gegen den Intendanten Herbert Föttinger.
Für Wolfsburg gab er sein Debüt in der Bundesliga. Nun spielt Omar Marmoush in Frankfurt – und entscheidet das Duell mit seinem alten Verein für die Eintracht. Das verleiht Rückenwind.
Dieses Wochenende wird ein alter Kaufhof zur Theaterbühne. Es geht um den früheren Eigentümer, den Milliarden-Pleitier René Benko.
Das Transferfenster ist dicht, der Europapokal steht vor der Tür: Höchste Zeit, den Kader des Frankfurter Fußball-Bundesligavereins auf Herz und Nieren zu checken. Wo ist das Team verbessert, wo nicht?
Der Theaterregisseur Rafael Sanchez ist Intendant am Schauspiel Köln. Hier sagt er, was er gerade liest, was er hört, was er sieht und was ihn nervt.
Den Text von „Faust“, beide Teile, kennt er, als hätte er ihn selbst geschrieben. Jetzt eröffnet Jan-Christoph Gockel die Spielzeit am Schauspiel Frankfurt mit Goethes Hauptwerk.
Im Moment seiner größten Krise löst das deutsche Auto auf der Art Week in Berlin ganz neue Träume aus, und in den Werken von Göksu Kunak, Rirkit Tiravanija, Sam Chermayeff eine neue Kunst.
Gewalt und Angst: Der langjährige Intendant des Theaters in der Josefstadt, Herbert Föttinger, sieht sich nach Recherchen österreichischer Medien schweren Vorwürfen ausgesetzt.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet der Theaterregisseur und Intendant Rafael Sanchez.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Der Jugend von heute wird öfter unterstellt, sie sei inaktiv. Dass das nicht stimmt, zeigt eine Studie aus Mainz. Die Forscher haben junge und ältere Deutsche nach kreativen Hobbys gefragt.
Zum hundertsten Geburtstag des Surrealismus zeigt das Centre Pompidou eine Schau der Superlative. Am Eingang geht man durch das Maul eines Monsters, dahinter winkt das Glück der Bilder.
Droht Scholz in der SPD noch eine Palastrevolution? Und ist Merz als Kanzlerkandidat gesetzt? In Berlin nimmt die Kanzlerfrage Fahrt auf. Wir sprechen über mögliche und unmögliche Szenarien.
Jeder kennt das Gesicht von Annette Frier. Dabei hat sie auch einiges zu sagen: über die Ehe, Verbote für mehr Klimaschutz, blöde Fragen – und darüber, warum sie es sich leistet, dreist zu sein.
Die Junge Theaterwerkstatt am Zoo öffnet ihre Türen und hat ein buntes Programm geplant.
Zurzeit strebt die Kunst in den Wald. Liegt das an der Jahreszeit? Vielleicht. Eher daran, dass das Bewusstsein vom Waldwanderer von der Kunst neu entdeckt wird.
Der in Deutschland wenig bekannte Architekt Shigeru Ban gewinnt den Nobelpreis der Kultur.
Ein langjähriger Weggefährte von Prinz Reuß beschreibt, wie dieser sich vom weltoffenen Liberalen zum selbstbezogenen Verschwörungstheoretiker wandelte. Trotzdem sei die Anklage eine große Überraschung gewesen.
Affäre mit Folgen: Der Rücktritt des italienischen Kulturministers und die Neubesetzung des Postens durch Meloni gleichen einer Posse. Doch Anlass zum Lachen gibt es nicht.
Taylor Swift erklärt sich für Kamala Harris, Dennis Quaid für Donald Trump, aber der Erklärungsbedarf wächst immerzu.
Legosteine gibt es seit 75 Jahren und haben viele erwachsene und junge Fans. Die kleinen Steine auf dem Fußboden bleiben aber eine Plage für Elternfüße.
Für seine Tour de France musste er Paris nicht verlassen: Didaktische Umwege, subversive Überschreibungen und messianische Fingerzeige im Lebenswerk von Jean-Luc Godard.
Das Sigmaringer Schloss zeigt ein Theaterstück über den Operettenstaat des Vichy-Regimes. Die Autoren wollen Licht auf ein halb vergessenes Kapitel der Stadtgeschichte werfen.
Jedes Wort dieser Stimme, von Hauch bis Donner, war die Schauspielkunst selbst: Zum Tod von James Earl Jones.
Robert Wilson sorgt durch das Ineinander von strenger Stilisierung und farbkräftiger Musik am Schauspielhaus Düsseldorf mit Herman Melvilles „Moby Dick“ für eine finale Ekstase.
Schwärzer als schwarz, leerer als leer: Ulrich Rasche inszeniert „Warten auf Godot“ am Schauspielhaus Bochum als leidenssatte Dystopie.
Die Spitzenkandidaten von acht Brandenburger Parteien sitzen zwei Wochen vor der Wahl zusammen. Nach etwa einer halben Stunde verlässt einer von ihnen die Runde.
Was richtet Mobbing und Gewalt in der Kindheit bei einem Menschen an? Das Zweifrauenstück „The Wasp“ ist ein Rache-Thriller mit Verstörungspotential.
Die AfD will auf junge Leute zugehen. In Frankfurt eröffnet das English Theater an einem neuen Ort. Auch der Profisport könnte bald umziehen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.