Aus Assads Kerkern
Ehemalige Häftlinge syrischer Gefängnisse spielen in Beirut ihr von Folter geprägtes Leben hinter Gittern nach. Geleitet wird das Stück von der deutschen Filmemacherin Monika Borgmann.
Ehemalige Häftlinge syrischer Gefängnisse spielen in Beirut ihr von Folter geprägtes Leben hinter Gittern nach. Geleitet wird das Stück von der deutschen Filmemacherin Monika Borgmann.
Helmut Schmidt und der Hamburger Sinologe Yu-Chien Kuan sprachen bei Beckmann über China und die Vergabe von Presseplätzen. Es war ein interessanter Abend.
Claudia Roth seufzt und schämt sich auf dem Evangelischen Kirchentag für Missstände in der Asylpolitik. Mitunter zu recht.
Wo, bitte, geht’s zum Paradies? Luk Perceval vertieft sich am Thalia-Theater in Dostojewskis „Brüder Karamasow“. Dabei hat er das Mammutwerk auf seine Essenz gekürzt und die Bühne kurzum zu Kathedrale und Schule erklärt.
Wer seinen Beruf geliebt hat, dem fällt der Ruhestand oft schwer. Plötzlich ist der Urlaub nicht mehr entspannend, weil der Stress vorher fehlt. Selbst das Ausschlafen macht keinen Spaß mehr. Begegnungen mit dem Rentnerschock.
Aus der Flut neuer Wagner-Bücher ragen die von Martin Geck, Jens Malte Fischer, Frithjof Haas und Friedrich Dieckmann heraus - nicht alles ist neu darin, aber alles ist fundiert und streitbar.
Aix-en-Provence, die Stadt der bürgerlichen Mitte, und Marseille, ein populäres Pflaster, sind seit je Rivalinnen. Nur widerwillig haben sich die Städte für das Programm als Kulturhauptstadt „Marseille-Provence 2013“ zusammengerauft.
Fachkräfte sind begehrt, Unternehmen werden sich auch in Zukunft nach gut ausgebildetem Nachwuchs reißen. Doch das gilt nicht für alle Berufe. Für Geisteswissenschaftler, Architekten und Biologen bleibt es schwer.
Wucherndes Grün, ein gespenstischer Kran, eine opulente, bröckelnde Fassade und klitzeklein der Name des Hotels: „Angst“.
Weltsextag, äh, Welttanztag, da kann man schon mal durcheinanderkommen, neue Ballette machen das ganz bewußt und versprechen Sex and Crime und etwas zu essen, alles im Theater!
Die Affäre um die Beschäftigung von Familienangehörigen durch Abgeordnete kommt zur Unzeit für die CSU: Am Freitag will sie Seehofer zum Spitzenkandidaten ausrufen.
Musikalisch ist sie meisterhaft, und auch die Handlung von Purcells Semi-Opera „The Indian Queen“ ist immer noch frisch und von Interesse. Wie sie in Schwetzingen auf die Bühne kam, fällt ihnen im Traum nicht ein.
Frei, aber einsam; komisch, aber revoltierend: Theater kann sehr geisterhaft sein, wenn es dem Schauspieler Walter Schmidinger dient. An diesem Sonntag feiert er seinen achtzigsten Geburtstag.
Eitelkeit ist ihr fremd, Eigensinn ist es nicht. Die Wahl-Frankfurterin und Schriftstellerin Eva Demski vertraut der inneren Stimme, die sie durchs Leben führt.
Die Tage der Arbeit haben ein Ende: Harald Titze, fünfzig Jahre lang Mitarbeiter des Arbeitsamtes, hört auf. Eine Abschiedsrunde.
Prof. Dr. Peter Paul Gantzer, SPD-Abgeordneter im Bayerischen Landtag, macht sich Sorgen um die wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung.
Harald Schmidt moderiert zum ersten Mal eine Ballett-Gala im Gelsenkirchener „Musiktheater im Revier“: Wie hält der Entertainer es mit dem Tanz?
Studenten der TU Ilmenau drehen in Eigenregie und mittels Crowdfunding finanziert einen Spielfilm: „Dritter Mai zwischen den Nudeln“ handelt vom Generationenkonflikt.
Fortbildung einmal anders: Ein Seminar-Theater soll Verkäufer auf humorvolle Weise fit machen für ihren Berufsalltag. Doch in Wahrheit wirft das Stück ein denkbar schlechtes Licht auf die ganze Branche.
In Dallas ist die George-W.-Bush-Präsidentenbibliothek eröffnet worden. Hier ist Interaktivität alles: Besucher können sich in die Lage des 43. Präsidenten versetzen.
Ein Sommernachtstraum im Central Park. Mit Othello, Lady Macbeth oder der Widerspenstigen. Und, bitte auf keinen Fall vergessen, mit einem leichten Pullover.
Antikapitalismus und Antisemitismus gehen seit jeher Hand in Hand. Aber Geschäfte mit Geld waren eben schon immer das Metier der Juden. Was soll daran verwerflich sein?
Er kann die schwersten Themen federleicht auf die Bühne bringen und die Akteure in beschwingteste, intelligenteste Spiellaune versetzen: Dem Regisseur Dimiter Gotscheff zum Siebzigsten.
mgo. FRANKFURT, 25. April. Das Parkhaus ist voll. Fondsinitiator Bouwfonds hat den ersten geschlossenen Immobilienfonds mit Investitionen in Parkhäuser für ...
Der Spanier Nacho Duato wird ab 2014/15 das Staatsballett Berlin leiten. Nach seinen Plänen hat "Aufforderung zum Tanz" in München gefragt, wo er mit seinem Mikhailowsky-Ballett gastiert
Als der NS-Betriebsobmann der Kammerspiele betrunken herumpöbelte und aus dem Fundus stahl: Unsere Leserin Elisabeth Petzina erzählt Episoden aus dem Leben ihres Vaters, der technischer Leiter am Münchner Theater war.
Fürs Tragische hat er eigentlich zu viel Geschmack. Fürs Komische aber auch. So bewegte er sich im schön gesäumten Wunderniemandsland zwischen beidem: Dem Schauspieler Helmuth Lohner zum Achtzigsten.
Seit 30 Jahren gibt es das Frankfurter Gallus-Theater. Seit 27 Jahren leitet es Winfried Becker.
Im nicht enden wollenden Theaterstück „Wann kommt der ICE?“ beginnt ein neuer Akt der Verzweiflung. Die Deutsche Bahn muss einen weiteren Winter um ...
Die Konsequenz aus dem Terroranschlag von Boston wird sein: Mehr Kameras überall in den Städten, flächendeckende Überwachung und weniger Bürgerrechte. Doch sorgt das für mehr Sicherheit?
Mit Heinrich von Kleists „Der Zerbrochne Krug“ beschließt Klaus Weise seine Bonner Intendanz. Wie der Amtszeit seines Richters Adams fehlt auch seiner Ära das Happy End.
Wer einmal den „Ritter Blaubart“ von Jacques Offenbach in der alleinigen Interpretation (mit Klavier) von Michael Quast erlebt hat, wird mir beipflichten, dass
Zweimal für den Oscar nominiert und vielgelobte Auftritte in Filmen der unterschiedlichsten Genres: Die Schauspielerin Jessica Chastain erzählt von ihrem langen Weg an die Spitze.
Mit jährlich 450 Veranstaltungen ist der Beitrag der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst zum Kulturleben gigantisch. Die Konzerte dienen aber auch als Motivation und unterstützen die Lehre.
Von Britta BeegerEs gibt wenige Türen, die Daniela Weber-Rey bisher verschlossen blieben. In der männerdominierten Anwaltswelt hat sie es weit gebracht: Als ...
Immer wenn neue Parteien auf der politischen Bühne erscheinen, regt sich Ungemach in den Reihen der Etablierten. Die „Alternative für Deutschland“ würde bei Wahlen weit unter der Fünf-Prozent-Hürde bleiben, wird aber von vielen Politikern als bedrohlich empfunden.