Die Wüste wächst nur für den Gentleman, der ihr König ist
Wäre Peter O’Toole auch ohne „Lawrence von Arabien“ ein Gigant des Films und des Theaters geworden? Talent genug hatte er. Ein Nachruf.
Wäre Peter O’Toole auch ohne „Lawrence von Arabien“ ein Gigant des Films und des Theaters geworden? Talent genug hatte er. Ein Nachruf.
In Frankfurt betreibt Amerika sein weltweit größtes Konsulat, in Wiesbaden bezieht es gerade das neue Europa-Hauptquartier der Army. Für alle Militär- und Geheimdienst-Operationen der Supermacht ist das Rhein-Main-Gebiet von zentraler Bedeutung.
Er war der Meister der Geschichtsatlanten, aber in seinem nachgelassenen Kompendium über die Städte der Antike liefert der Engländer Colin McEvedy eine Wundertüte ab.
Nussecken statt digitaler Leckereien: Die deutschen Theater kämpfen sich wacker durch eine Theatertwitterwoche und kommen zu der Einsicht, dass 140 Zeichen doch relativ kurz sind.
In der Reihe der großen Jubilare dieses Jahres wird einer meistens übersehen. Warum der Lyriker, Dramatiker und Intellektuelle Friedrich Hebbel nicht vergessen werden darf.
Olympische Spiele in Sotschi, aber nicht in München, die umstrittene Fußball-WM in Qatar: Liegt der Sport noch in den richtigen Händen? Im Interview sagen Sporthilfe-Vorstand Michael Ilgner und DFL-Chef Christian Seifert, was sich bei DFB und Fifa, bei IOC und DOSB ändern muss.
Rückblick auf die Zeit, als die Bundesrepublik noch glücklich und das Theater noch wichtig war: Erinnerung an die Regierungsjahre der Emotion unter der Herrschaft einer seltsamen Lichtgestalt.
Der Architekturwettbewerb für die „Goethehöfe“ samt Wohnanlage und Romantikmuseum in Frankfurt läuft. Der Cantate-Saal als Spielstätte für Michael Quasts „Fliegende Volksbühne“ bleibt erhalten.
Seit bald 25 Jahren halten in Hamburg Linksautonome das Flora-Theater besetzt. Beide Seiten tun viel, die Klischees von windigen Investoren und ideologisch-verquasten Hausbesetzern zu erfüllen.
Fräulein Hühnerwadel will zum Pop: Helene Hegemann macht in Köln aus Frank Wedekinds „Musik“ eine Sadomaso-Soap-Oper.
Wir alle haben Körper, nur machen wir nicht alle etwas daraus. Das ist voreingenommen und der Kreativität nicht förderlich, so Sir Ken Robinson. Warum auch der Geist des Körpers Tanzuntericht braucht.
Die Sympathieträger und gutaussehenden Kollegen, die ihm in seinen Filmen zum Fraß vorgeworfen werden, reißt er aufs Schönste aus ihren Routinen: Dem Schauspieler John Malkovich zum Sechzigsten.
Bislang sprach David Grossman nicht öffentlich über den Tod seines Sohnes – nun sagt er, was es bedeutet, ein Kind zu verlieren. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller über seine Heimat Israel, Krieg und Frieden.
Die exklusiven Interviews im Echo der Frau nehmen kein Ende: Weltstar George Clooney äußerte sich nun zu den neusten Gerüchten über Brad Pitt. Komisch nur, dass sich die Aussagen bereits im Internet befanden.
Die Berliner Eisschnellläuferin Claudia Pechstein kämpft gegen den Weltverband und ihre Konkurrentin Stephanie Beckert. In Sotschi strebt sie ihre zehnte Medaille an – mindestens.
Schauspielerin Sandra Hüller, die wie keine zweite in diesem Jahr das deutsche Theater regierte, spricht im Interview über ihren Schwächeanfall beim fünfzigsten Berliner Theatertreffen und ihre Abneigung gegen Smartphones.
Sie waren die Drohnen der französischen Literatur in ihrer größten Epoche: Das „Journal“ der Brüder Goncourt, ein Gesellschaftsroman des 19. Jahrhunderts auf 7000 Seiten, erscheint erstmals auf Deutsch.
Der Regisseur Stéphane Bittoun stellt seinen neues Theaterstück „Nach dem Zorn“ im Mousonturm vor. Vollgepackt mit Referenzen erzählt das Stück ein fiktive Geschichte über „Ikonen der Revolution“ und ihr falsches Leben im richtigen.
Der Frankfurter Oberbürgermeister Feldmann sieht Kulturpolitik „als Bildungsaufgabe und Schmiermittel sozialer Infrastruktur“. Die Chefin des Frankfurter „Verlags der Autoren“ hält in einer Brandrede dagegen.
Die Theater in Sachsen-Anhalt werden kaputtgespart. Halles Opernhaus setzt sich zur Wehr mit spektakulären Stücken wie der verschollenen „Schahrazade“ des jüdischen Komponisten Bernhard Sekles.
Ich kann es schon nicht mehr hören: „Sie müssen für Ihr Alter vorsorgen.“ Wie denn? Was ist in dreißig Jahren, wenn ich Mitte sechzig bin? Ich habe mal nachgerechnet.
Was der klassischen Familie nützt, soll schleunigst verschwinden: Nach der osteuropäischen Prostituierten gibt es mit der Haushaltshilfe ein neues Abschaffungsziel des Feminismus.
Der Kram, den wir jeden Tag zur Uni schleppen, erzählt viel über uns: er sagt, was uns wichtig ist, wer wir sind. Vier Berliner Studenten haben für uns einmal alles ausgepackt. Dabei herausgekommen...sind Geschichten über Mamas Rescue-Tropfen, eine WM-Feier im Teutoburger Wald – und Pfeffer und Salz für den kleinen Hunger unterwegs.
Jetzt bekommt auch noch Heike Makatsch einen „Tatort“. Wo soll das mit der erfolgreichen Krimireihe der ARD noch hinführen? Was kommt als Nächstes? Wir hätten da ein paar Vorschläge.
Gleich sieben Landesverbände der SPD-Nachwuchsorganisation stellen sich gegen den Koalitionsvertrag mit der Union. Parteichef Gabriel rechnet dennoch mit einer breiten Zustimmung.
Erneuert, erweitert, bespielt: Das Lessingtheater in Wolfenbüttel ist wieder geöffnet - dank eines gelungenen architektonischen Kraftakts und Kompromissen beim Denkmalsschutz.
Wenn zwei sich streiten und am Ende keiner mehr weiß, worum es eigentlich ging. Aber Hauptsache die Worte "demokratisch" und "verfassungswidrig" sind ins Gespräch gestreut worden.
Die Fluglinie „Saudia“ verkauft keine Tickets an Israelis - nun ist die Fluggesellschaft Sponsor des Fußball-Clubs FSV Frankfurt. Das führt zu heftiger Kritik.
Silvio Berlusconi ist am Mittwoch aus dem italienischen Senat ausgeschlossen worden. Was bedeutet es für jemanden, der das Leben in seine eigene Fiktion verwandelt hat, wenn ihn die Realität einholt?
Wie sieht sie aus, die große Verweigerung? Mit dem Stück „Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen“ tritt Sibylle Berg im Gorki Theater zur Ehrenrettung der Jugend an und porträtiert eine Generation, die in der Falle sitzt.
Der Komiker Karl Dall sieht sich Anschuldigungen ausgesetzt: Die Staatsanwaltschaft Zürich ermittelt wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung. Dall selbst weist die Vorwürfe zurück und spricht von Erpressung.
Ist Georg Büchners Stück „Leonce und Lena“ etwas für junge Leser? Wenn der Schriftsteller Jürg Amann und die Illustratorin Lisbeth Zwerger ein Kinderbuch daraus machen, schon.
Der Prinz schreibt seiner Liebsten einen Brief - das verrät sie uns, aber nicht, was drinsteht: Karla Schneiders Roman „Tova“.
Die „Schiedsrichtervereinigung Frankfurt“, der „Förderverein Roma“ und das Theater „Tiyatro Frankfurt“ sind Hauptträger des Integrationspreises, den die Stadt
Vorträge26. November: „Wie die akustische Umwelt das Arbeitsgedächtnis belastet“, Vorlesungsreihe „Soundcheck - Die Welt als Klang“, Referentin Margarete ...
Sie ist meistens aus Kunststoff gefertigt, manchmal noch aus Glas, und das unerkannte Sinnbild unserer Zeit: Wohin man auch blickt, die Deutschen hängen an der Flasche. Zur Kritik der neuesten Trink(un-)kultur.