Vor dem Text sind alle Türken gleich
Die Furcht vor Terrorismus lässt Schauerdramen aus dem Barock wiederauferstehen. Daniel Caspar von Lohensteins bravouröse Stücke bringen das Mainzer Publikum zum Weinen und zum Lachen.
Die Furcht vor Terrorismus lässt Schauerdramen aus dem Barock wiederauferstehen. Daniel Caspar von Lohensteins bravouröse Stücke bringen das Mainzer Publikum zum Weinen und zum Lachen.
Eckart Altenmüller ist Mediziner und hat sich auf die Behandlung von Musikern spezialisiert. Darüber forscht er und behandelt Patienten aus ganz Europa.
Drei Generationen, eine Leidenschaft: Katharina, Anna und Nellie Thalbach spielen erstmals gemeinsam Theater. Ein Gespräch über Nähe und Distanz zwischen Müttern und Töchtern, harte Kritik und die Kraft des Humors.
Europas fleißige Nomaden: Dass bei der Einwanderung etwas schief läuft, liegt an den Behörden. Wer die Zahl ehrlich schuftender Rumänen und Bulgaren kennt, sieht, wie verlogen die Debatte ist.
Wie geht es weiter? Gar nicht. Super! Peter Lichts „Das Sausen der Welt“ im Schauspielhaus Wien macht aus der Krise einen großen Theaterabend.
Heino Ferch spielt fürs ZDF den Psychologen Richard Brock. Der hat es mit den übelsten Fällen zu tun. Da ist eine zurückhaltende Spielkunst gefragt. Genau darauf versteht er sich.
Be imaginative, exciting, compelling, inspiring: That’s what John Brockman expects of himself and others. Arguably, the planet’s most important literary agent, Brockman brings its cyber elite together in his Internet salon „Edge.“ We paid a visit to the man from the Third Culture.
Die Nobelautos der Volkswagen-Tochtergesellschaft verkaufen sich noch gut. Aber 2014 fehlen neue Volumenmodelle, um im Rennen mit BMW und Mercedes mithalten zu können. Und nach Querelen im Vorstand wächst bei den Audianern die Nervosität.
Vor zehn Jahren wäre der Ausstellungsbesuch hier noch das Thema einer wissenschaftlichen Tagung gewesen, heute wird er verraten an einen Werbegag: Die Bonner Bundeskunsthalle lädt zur „Speedführung“.
Sei aufregend, anregend, überzeugend: Das fordert John Brockman von sich und anderen. Der wohl wichtigste Buchagent der Welt versammelt in seinem Internetsalon „Edge“ die Cyber-Elite. Ein Besuch.
August Wilhelm Iffland war der größte Theatermann Preußens in der Goethezeit. Sein verschollen geglaubter Nachlass ist jetzt sensationellerweise wiederaufgetaucht – unter dubiosen Umständen.
Ein Coup: Das Moskauer Bolschoi- Ballett führt die „Illusions Perdues“ zum ersten Mal im Westen auf - Tanz zum Niederknien.
„Solange man es nicht schwul nennt“: Was alles bedacht werden muss, wenn man die Manifesta, eine Biennale zeitgenössischer europäischer Kunst, ausgerechnet in Russland kuratiert.
Erst wollte niemand die nicht mehr gebrauchte Ausweichspielstätte der Comédie Française haben, dann bot Genf viel zu wenig. Jetzt wurde das „Théâtre éphémère“ verkauft - nach Libyen. Eine dramaturgisch überzeugende Pointe.
In Ufa-Filmen trat er im Baströckchen auf, dann spielte er im Fernsehen, später heuerte der BND ihn an. Ein Gespräch mit einem fast neunzigjährigen Theodor Michael über deutschen Rassismus.
Wer gegen diesen Leistungsträger zum Wortduell antritt, der hat schon verloren: dem Kritiker und Journalisten Hellmuth Karasek zum Achtzigsten.
Krieg und Zerstörung sind Garanten für schlechte Laune und unangenehme Personen. Wer sich 2014 an Jubiläen erinnern möchte, kann mit dem Jahr 1714 stilsicher und geschmackvol feiern, verschwenden und tafeln.
Deutsche und Franzosen sind „Geliebte Feinde“. Auf ZDFinfo führen Germania und Marianne einen humorvollen Dialog. Trotz des Tempos sind Lerneffekte nicht auszuschließen.
Deutsche Architekten haben eine der schönsten Städte Chinas geschaffen. Doch niemand mag dort wohnen. Anting ist nur eine von mehreren leeren Trabantenstädten im Reich der Mitte.
Tina Speidel ist Clownin - auf Ringelstrümpfe und Riesenschuhe verzichtet sie aber. Mit welcher Art Humor wird denn heute im Clowngewerbe gearbeitet? Und wie wird man überhaupt Clownin?
„Soldaten sind vorbeimarschiert“ und „Das Lied der Partei“: Der aus Amerika stammende Musiker John Carlson studiert mit Kindern in Schwerin DDR-Lieder ein.
Ob Bösewicht oder Friedensfürst: Er misstraut seinen Rollen, deshalb vertraut ihm die Regie. Zum 70. Geburtstag des britischen Schauspielers Ben Kingsley.
Im Januar führt Lettland den Euro ein, auch wenn die Bevölkerung skeptisch ist. Litauens Beitritt steht für 2015 an. Alle baltischen Länder sind für Deutschland verlässliche Partner.
Wieder gibt es Zoff um Altstar Nicolas Anelka. Der französische Stürmer feiert ein Tor mit der berühmten Geste eines Komikers. Das Problem: Der sogenannte „Quenelle“ gilt in Frankreich als verdeckter Nazi-Gruß.
Kann man beschreiben, was nachts auf der Tanzfläche in einem vorgeht? Die Dichterin Martina Hefter kann es. Jan Wagner tanzte als Kind mit der Mangelwäsche. Wie das ging, steht hier auch.
Fördert das Internet Freiheit oder ist es das schlimmste Repressionswerkzeug der Menschheitsgeschichte? Glenn Greenwald ließ die Frage offen. Trotzdem weckte die mit Spannung erwartete Rede des Enthüllungsjournalisten beim Chaos Communication Congress Hoffnung.
Ein Ermittlerpaar zum Niederknien: Nora Tschirner als hochschwangere Kommissarin Dorn und Christian Ulmen als Kommissar Lessing feiern in einem poetisch-absurden „Tatort“ ihre Weimar-Premiere.
Den Mut von BMW, den kleinen i3 auf die Straße zu bringen, kann man nicht oft genug loben. Dazu ist der Kleinwagen ein richtig gutes Auto. Allerdings bleibt das Grundproblem vieler E-Mobile: Die Reichweite ist zu gering.
Klaus Maria Brandauer und der Regisseur Peter Stein waren die wunderbarste Theaterpaarbildung der vergangenen Jahre. Bringt „König Lear“ ihren Lauf ins Stocken?
In Italien hat es das Luxus-Handwerk schwer. Drei Seidenweber aus Venedig, Florenz und Neapel aber halten die Fäden weiter in der Hand. Einer von ihnen ist Alessondro Rubelli.
Er arbeitet meistens und reist das halbe Jahr in der Welt von Theater zu Theater. Was treibt Hofesh Shechter wirklich um?
Sat.1 zeigt „Pastewkas Weihnachtsgeschichte“, in der es kein bisschen besinnlich zugeht. So weit, so vorhersehbar. Eine Riege von Gaststars aber macht aus der Allerweltsgeschichte einen vergnüglichen Spätabend.
Experten ermitteln, wie es zum Einsturz der Decke im Londoner Apollo-Theater kommen konnte. Mehrere Besucher berichten von Tropfgeräuschen kurz vor dem Unglück.
Während einer Vorstellung ist am Donnerstagabend die Decke des historischen Apollo-Theaters im Londoner Westend eingestürzt. Knapp 80 Menschen wurden verletzt. Besucher glaubten zunächst an Bühnenshow.
Schauspieler Benedict Cumberbatch ist der gefragteste Brite in Hollywood. Im Interview spricht er über seine hohen Wangenknochen, Sherlock Holmes, Drachen, Elternliebe und rote Teppiche.
Wäre Peter O’Toole auch ohne „Lawrence von Arabien“ ein Gigant des Films und des Theaters geworden? Talent genug hatte er. Ein Nachruf.