Der Dompteur der Dämonen
Er war der größte Schauspieler Europas, der König, in dessen Bühnenreich die Sonne der Verwandlung nie unterging. Ein genialer Verrückter und Verrücker. Zum Tod von Gert Voss.
Er war der größte Schauspieler Europas, der König, in dessen Bühnenreich die Sonne der Verwandlung nie unterging. Ein genialer Verrückter und Verrücker. Zum Tod von Gert Voss.
Er galt als der herausragende Schauspieler seiner Generation. Am Sonntag ist Gert Voss nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. Die Theaterwelt trauert.
Nach der Niederlage der argentinischen Nationalelf im WM-Finale haben Hunderte Fans in Buenos Aires randaliert. Es kam zu Attacken auf deutsche Touristen. Der Botschafter wurde in Sicherheit gebracht.
Ihr Ehrgeiz geht nicht in Richtung Revolution. Neue Spitzen-Lokale in New York wollen trotzdem Neues auf den Tisch bringen. Fünf Beispiele aus Manhattan und Brooklyn.
Zwischen allen Stilen und Stühlen: Die kurdische Sängerin Aynur ist die Globalisierung in Person. Das muss eine schwere Bürde sein. Davon zeugt ihr aktuelles Album „Hevra“, das nun auch bei uns erscheint.
Die Bad Hersfelder Festspiele haben im deutschen Kulturbetrieb eine lange Tradition. Bundespräsident Joachim Gauck hat das hessische Freilicht-Festival am Sonntag besucht.
Frankreich ist nicht genug: In diesem Jahr startet die Tour de France in England, genauer im nordenglischen Yorkshire. Dort gibt es für Gemütlichfahrer einiges zu entdecken - viel Süßes und Skurriles.
Sein Ego gegen den Rest der Welt: Der Regisseur Klaus Lemke mischt das Münchner Filmfest noch einmal auf. Treffen mit einem Verrückten.
Über 20 Jahre lang hat Michael Ruetz die umliegende Landschaft vom Balkon seines Hauses in Chiemgau aus fotografiert. Seine Aufnahmen beobachten in eindrucksvoller Weise das Vergehen der Zeit. Jetzt sind sie in Berlin zu sehen.
Der Jazzclub ist zur WM-Lounge geworden, das Theater wird zum Public Viewing genutzt, und der Kaviar und Currywurst liefern sich ein Wettrennen, was besser weggeht: Die Weltmeisterschaft an Bord des Kreuzfahrtschiffs „MS Europa 2“.
Wenn die Politik Verabredungen nicht einhält, muss sie sich fragen, welches Theater sie eigentlich will: Intendant Matthias Fontheim verlässt das Staatstheater Mainz.
Ein ahnungsloser Autor beim Finanzamt, der Wutschrei einer Mutter, ein Mord aus Mitleid - und ein Text, der keinen Preis gewinnen kann, auch wenn er der bislang beste war: Der erste Tag des Wettlesens um den Bachmannpreis.
Fünfhundert bewerben sich. Zehn kommen rein. Pro Jahr. Deutsche Schauspielschulen sind begehrt und überlaufen. Doch was lehren sie? Was taugen sie? Ein Streifzug durch drei typische Akademien.
Ein resignativer Vergleich, ein Krankheitsfall und eine Rede über das Trauma des Sprachwechsels: In Klagenfurt haben die Tage der deutschsprachigen Literatur begonnen, das Wettlesen um den Bachmannpreis.
Wolfgang Rademann hat die beliebteste Fernsehserie der Deutschen erfunden. Ein Gespräch über das Fernweh der Zuschauer, die Not der frühen Jahre, die Konkurrenz durch Krimis und die Harmlosigkeit von Urlaubsbildern.
Die Besetzung einer Kreuzberger Schule durch Flüchtlinge dauert an - und entwickelt sich immer mehr zur Hängepartie. Für die Grünen in der Hauptstadt wird der Fall zur Zerreißprobe.
Thomas Müller ist der beliebteste deutsche Fußballspieler. Der Typ ist normal, die Taten sind besonders. Darauf hofft das deutsche Team auch im WM-Achtelfinale gegen Algerien (22.00 Uhr).
Bernard-Henri Lévy hat sich um Bosnien und seine Hauptstadt verdient gemacht, als sie von Europa verlassen waren. Zum Jahrestag des Attentats kehrte er zurück – mit einem Theaterstück.
Schwierige Geburt: Zuerst stand die Finanzierung des Deutschen Romantik-Museums in Frankfurt auf der Kippe, jetzt sind die Verantwortlichen mit den Architekten-Entwürfen unzufrieden und verlangen Nachbesserung.
Den Bad Hersfelder Festspielen widmet das Erlebnismuseum „Wortreich“ eine Ausstellung. Dort wird nicht nur von der Entstehung berichtet.
Vor 100 Jahren glaubten britische und deutsche Marinekreise noch an eine bilaterale Annäherung. Doch dann wurde der österreichisch-ungarische Thronfolger in Sarajevo erschossen. Das sollte die Kooperation beenden.
Studenten und Hochschulabgänger absolvieren oft Praktika, ohne viel Geld dafür zu bekommen. Das geplante Mindestlohngesetz sehen viele dennoch kritisch.
Joachim Fuchsberger ist 87. Kein Alter, in dem man normalerweise noch vor die Kamera tritt. Doch er plant Großes. Ein Film, der von ihm handelt und auch wieder nicht. Besuch bei einem Unbeugsamen.
Nina Sedano hat fast 200 Länder der Erde bereist. Immer in ihrem Gepäck hat sie Notizbuch, Kamera und Kamillentee. Zu Hause gefällt es ihr aber auch ganz gut.
Tanzen kann Berge versetzen: Das Alvin Ailey American Dance Theater beginnt seine Sommertournee in Frankfurt - das Herz der Companie schlägt in einem Tanzpalast von Manhattan.
Thomas Rauscher hat bei „Harry Potter“ und „Das Netz“ mitgewirkt, aber seinen Namen kennt kaum jemand. Denn er ist Synchronsprecher.
Von ihm stammen Serien wie „Monaco Franze“ und „Kir Royal“, die Filme „Schtonk“, „Rossini“ und „Zettl“: Dieser Regisseur kann Komödie und Tragödie zugleich erzählen. Helmut Dietl zum Siebzigsten.
Nach einer Herz-OP und zwei Schlaganfällen wollte Joachim Fuchsberger nicht noch einmal vor die Kamera. Im Gespräch mit FAZ.NET verrät der 87 Jahre alte Schauspieler, warum er es doch noch einmal wagt.
Wer eine Travestieshow sehen will, braucht keine Conchita Wurst, sondern fährt zu Gerda nach Mühlheim. Ihre „Kleine Weltbühne“ wird vierzig Jahre alt.
Es trifft selbst die Erfolgreichsten: Frauen leiden häufiger unter Selbstzweifeln als Männer. Das ist Fluch und Chance zugleich.
Rockkonzerte, Aquaparty oder Fußball-WM: Das Programm des Evangelischen Jugendkirchentages in Darmstadt enthält auch Profanes. Am Sonntag endet das Fest.
Ist Deutschland wirklich eine Insel der Seligen? In der politischen „Provinz“ ist davon wenig zu spüren. Die innere Spaltung Sachsen-Anhalts zeigt, dass viele Bundesländer und Gemeinden große Probleme zu bewältigen haben.
Das Theater um den Industriekonzern Alstom nähert sich seinem letzten Akt. Auf ein Happy End deutet nichts hin, denn es gibt gleich drei große Verlierer. Eine Analyse.
Familien, Senioren, Berufstätige - sie alle strömen in die Stadt. Doch die Landflucht ist keine Lösung für jeden.
Den renommierten Hörspielpreis der Kriegsblinden hat ein knallhartes Stück gewonnen: In „Hate Radio“ geht es um einen Sender, der zum Massenmord in Ruanda gute Laune verbreitete.
Der Meister aller öffentlichen Debatten: Niemand hat die Streitkultur dieses Landes so befeuert wie Jürgen Habermas. Am Mittwoch wird er fünfundachtzig. Die Anatomie einer einzigartigen Karriere.