„Sitzt, passt und hat Luft“
Pater Stephan Kessler bildet am Jesuiten-Kolleg Sankt Georgen Priester aus. Es werden Jahr für Jahr weniger. Auch deswegen müsse sich einiges ändern, findet er. Für ihn hat Religion den „Geschmack von Freiheit“.
Pater Stephan Kessler bildet am Jesuiten-Kolleg Sankt Georgen Priester aus. Es werden Jahr für Jahr weniger. Auch deswegen müsse sich einiges ändern, findet er. Für ihn hat Religion den „Geschmack von Freiheit“.
Was vor 300 Jahren in Italien mit Wirtschaftsspionage begann, setzte sich in England mit einem Auftragsmord fort und mündete in die moderne Industrie.
In seiner Heimat Großbritannien ist der Fernsehkoch Hugh Fearnley-Whittingstall ein Star – und ein emsiger Vorkämpfer für eine neue Einfachheit in der Küche.
Die Publizistin Ulrike Guérot hat vor kurzer Zeit einen alten Freund besucht: Amerika. In ihrem Reisetagebuch spürt sie nach, wie nahe sich Deutschland und die Vereinigten Staaten noch sind. Und was die Länder trennt.
In Serbien wurde kürzlich eine künstliche Stadt errichtet - am Ort eines der größten Massaker der jugoslawischen Zerfallskriege. Der nationalistisch gesinnte Bauherr ist kein Unbekannter.
Watzke ist genervt ++ Kramer fehlt Gladbach ++ Schalke sucht Distanz zu Russland ++ Suarez gibt Debüt für Barcelona ++ Norwegen setzt auf 15-Jährigen ++ Fußball kompakt am Dienstag.
Zalando ist nicht das einzige Unternehmen, das dieses Jahr noch an die Börse gehen könnte. Banker rechnen mit fünf, vielleicht zehn neuen Aktien.
Und plötzlich war ich zwei: Eine kunsthistorisch interessierte Unbekannte geht auf Ausstellungsbesuch - mit meinem Presseausweis. Vom analogen Identitätsdiebstahl im Museum.
Nach dem Rauswurf von Intendant Holk Freytag sucht das Ensemble nun die Auseinandersetzung und droht mit einer Klage. Es könnte dabei um Ansprüche von 995.000 Euro gehen.
Salzburg erfindet sich und seine Kulturlandschaft gerade neu. Doch zur Festspielzeit gibt es eine liebgewordene Tradition: Die Galerien zeigen ihre besten Künstler. Ein Rundgang durch die Stadt zeigt: Das Programm kann sich messen lassen.
Robin Williams, einer der größten Komiker unserer Zeit, ließ im Fernsehen, im Kino, auf Theater- und Stand-up-Bühnen aus Liebe zur Performance kein Experiment unversucht. Ein Nachruf.
Er lässt das traditionelle Ballett fallen, nur um es ätzender, berauschender wieder emporzuheben: Der großartige Tänzer Michael Clark befeuert den klassischen Tanz mit wilder hormoneller Energie.
Der Hollywoodstar Robin Williams ist im Alter von 63 Jahren gestorben. Der Schauspieler, der für seine Rolle in „Good Will Hunting“ den Oscar bekam, litt unter Depressionen. Seine Frau schreibt, sie habe ihren Ehemann und besten Freund verloren.
Das Stadion ist zu klein, der Lärm abends zu groß: Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn sieht sich als „krassester Außenseiter aller Zeiten“. Doch der Verein will mehr, als nur Trikots tauschen.
Nach der Entlassung von Intendant Freytag nun ein Minus unter der Bilanz. Der entlassene Leiter der Festspiele glaubt, dass das Problem hausgemacht ist - und von der Stadt zu verantworten.
Von Mick Jagger bis Judi Dench, von David Bowie bis Stephen Hawking: 200 britische Prominente haben die schottischen Wähler dazu aufgerufen, bei der Abstimmung im September für einen Verbleib des Landes in Großbritannien zu votieren.
Katja Nick hatte ein Talent, das ihr einen aufregenden Lebensweg bescherte: Sie konnte rückwärts sprechen. Ihr Nachlass geht eigene Wege.
Lippenlesen ist von gestern, wer heute Gespräche abhören möchte, braucht nur noch eine Chipstüte. Wie das gehen soll, haben Forscher des Massachusetts Institute of Technology untersucht.
Für den Magistrat der Stadt Bad Hersfeld bleibt es dabei: Festspiel-Intendant Holk Freytag muss gehen. Daran ändert auch eine Unterschriftenaktion des Ensembles nicht.
Auf den Spuren von Jack Lemmon und Tony Curtis: Wolfram Boelzle und Stefan Kiefer treten bei den Burgfestspielen Bad Vilbel im Musical „Sugar - Manche mögen’s heiß“ auf.
Der Westen will, dass Putin die Separatisten in der Ostukraine fallen lässt. Doch vielen seiner Landsleute würde das wie Verrat vorkommen. Warum die Russen Männer wie Igor Girkin verehren.
Die Salzburger Festspiele geben Ernst Tollers expressionistisches Antikriegsstück „Hinkemann“ aus dem Jahr 1922. Der junge Regisseur verhebt sich dabei. Immerhin gibt es viel Zuckerwatte und ein großes Karussell.
Die Republikaner wollen Obama vor einem Bundesgericht verklagen. Natürlich spielt dabei der nahe Wahltermin eine Rolle. Doch eint die Abneigung gegen den Präsidenten auch viele Wähler.
Nie konnte er Ruhe geben, ob als Einbrecher, Polizist, Notar, Geizkragen, Feinschmecker, Steuerberater, Verleger, Kunsthändler, falscher Rabbi oder Dirigent. Heute wäre der große Louis de Funès hundert Jahre alt geworden.
Das amerikanische Repräsentantenhaus hat einer Resolution zugestimmt, die eine Klage gegen Barack Obama in Aussicht stellt. Die Republikaner werfen dem Präsidenten vor, er habe seine Amtsbefugnisse überschritten.
Nach einem Streit um mehrere Hunderttausend Euro wirft die Stadt den Intendanten der Bad Hersfelder Festspiele raus. Ein vom Ensemble angekündigtes Bürgerbegehren wird es nicht geben.
Vor zwei Wochen haben sieben F.A.Z.-Autoren einen Weckruf an die aktuellen Studenten gerichtet: Seid mal weniger konformistisch! Sieben Studenten antworten nun: Wir können gar nicht anders.
Unter Russlands Erde rumoren Hexen und Trolle. Und an der Oberfläche: ein Tollhaus. In Deutschland hingegen lebt man auf dem Oberdeck des Menschheitsschiffes. Ein Blick aus dem östlichen Sumpf ins hiesige Biedermeier.
Neue Folgen "Got to dance": Jury-Palina redet wie Heidi Klum. Feiert Euch hart, lobt Jury-Nikeata. Ja, aber wofür eigentlich?
Die Tochter schreibt einen kritischen Roman über den Propheten. Ihr frommer Vater möchte sie verheiraten. Familie und Religion geraten durcheinander in Ayad Akhtars Drama „The Who & the What“.
In Russlands riesigem Leib regt sich neues Leben: die freie Ukraine. Was macht das Reich nun mit dieser ungewollten Schwangerschaft?
Dieter Wedel gibt in diesem Jahr zum letzten Mal bei den Wormser Nibelungenfestspielen den Ton an. Mit „Kriemhilds Rache“ inszeniert er zum Abschied eine blutige Parabel auf Größenwahn und Untergangslust.
Groupon war mal der Shooting-Star des Internets. Dann stürzte der Kurs ab. Jetzt starten die Gutschein-Verkäufer einen neuen Angriff. Dieses Mal soll alles schöner und teurer werden.
Das Theater hat große Angst, nichts mehr zu bedeuten. Also läuft es vor sich davon und treibt sich dort herum, wo es nicht hingehört. Und schafft sich so ab. Was aber wird dann aus dem Zuschauer?
Ja, es ist praktisch, bei Amazon zu kaufen. Ja, man findet dort wirklich fast alles. Aber bald regiert ein Konzern den gesamten Buchmarkt. In Amerika regt sich Widerstand.
Spielzeitende, das heißt Abschied, Umzug, Neubeginn für viele Tänzer. Und was man tun muß, um 100.000 für eine neue Choreographie zu bekommen