„Ich habe viel Glück gehabt“
Als Volksschauspieler versteht er sich nicht. Aber das Frankfurter Volkstheater war ohne ihn undenkbar. Zum 80. Geburtstag von Hans Zürn.
Als Volksschauspieler versteht er sich nicht. Aber das Frankfurter Volkstheater war ohne ihn undenkbar. Zum 80. Geburtstag von Hans Zürn.
Stehen die Fans schon bald wieder Schlange? Im Sommer soll „Harry Potter and The Cursed Child“ in die Buchläden kommen. J.K. Rowlings neues Buch wird sich aber in einem entscheidenden Punkt von seinen Vorgängern unterscheiden.
Unterricht in Musik, Kunst und Theater kommt in Hessen zu kurz - das meinen jedenfalls Lehrerverbände. Die kulturelle Bildung befinde sich „im freien Fall“, mahnen sie.
Wer ganz nach rechts will, sollte wissen, was dort kommt: Neben der Flüchtlingspolitik agiert die AfD noch in anderen Bereichen populistisch - mit einem Weltbild, das in diesem Jahrhundert reichlich fremdartig wirkt.
Eine Stadt in der Strukturkrise, ein unterfinanziertes Schauspielhaus, eine Kulturpolitik ohne Weitblick: Warum tut sich Johan Simons das an und wird Intendant in Bochum? Der Stadt freilich hätte nichts Besseres passieren können.
Karin Beier inszeniert Houellebecqs Skandalroman „Unterwerfung“ als furioses Solo für Edgar Selge am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Doch nach der Pause scheint die Intendantin das Vertrauen in den Text und in Selges Virtuosität zu verlieren.
Der 50. Super Bowl elektrisiert alle: Das Duell zwischen Denver und Carolina versetzt ganz Amerika in einen eintägigen Ausnahmezustand – und spiegelt dabei auch das Wesen des Landes wider. Manch einer hätte es gern brutaler.
Frankfurter Studenten lassen Drogenabhängige Songs schreiben, Filme drehen und Sketche spielen. Ziel des Projekts „Highlife“ ist es ausdrücklich, den Abhängigen Erfolgserlebnisse zu ermöglichen.
Ob man damit ein neues Publikum anzieht? Zumindest bringt man das Publikum dazu, sich hohe Schuhe anzuziehen: In Moskau gewährt eine Galerie freien Eintritt für Absätze über zehn Zentimetern.
Mit der Serie „Familie Braun“ will das ZDF rechtsradikale Ideologie mit Humor und unter Einsatz der Youtube-Szene schlagen. Das kann man versuchen. Dann muss man es aber auch gut machen.
Zwei Ausstellungen in Hannover und Kassel führen durch die Kunst der digitalen Welt: Die beste Antwort auf die Frage, was heute ein Bild ist, liefert der französische Starkünstler Pierre Huyghe.
Welche Bücher kommen für den Preis der Leipziger Buchmesse in Betracht? Die Jury stellt die engste Auswahl vor. Für die Verlage müssen die Nominierungen eine Überraschung sein.
Angeführt von Meryl Streep, entscheiden in diesem Jahr ein britischer Schauspieler und eine italienische Schauspielerin, eine französische Fotografin und eine polnische Regisseurin über den Goldenen und die Silbernen Bären – und ein deutscher Schauspieler.
Stars wie Julianne Moore und George Clooney sorgen für Glanz, und im Wettbewerb läuft der längste Film der Festivalgeschichte. Die 66. Berlinale startet aber erstmals auch einen Spendenaufruf.
Die Ergebnisse des Gutachtens zum Bau des neuen Münchner Konzertsaals wurden vom bayerischen Kunstministerium in ihr Gegenteil verkehrt. Ist das etwa egal? Ein Aufruf zum Aufbegehren der Münchner Musikbürger.
Nach etlichen Jahren Theaterabstinenz steht Adnan Maral wieder auf einer Bühne, in Frankfurt, wo der Star aus „Türkisch für Anfänger“ einst als Schüler zu spielen begann. Maral erzählt von Michael Kohlhaas.
Es gibt auch keine Garantien mehr im Spitzensegment: Die Angebote der Londoner Auktionen mit Impressionismus und Moderne im Überblick. Eine Vorschau
Hoffentlich nominieren die Republikaner Donald Trump – ins Weiße Haus einziehen wird dieser Verrückte dennoch nicht. Das dürfte vor dem Beginn der Vorwahlen auch die einzige gute Nachricht sein. Ein Gastbeitrag.
Der Rechtsruck in der polnischen Politik wirkt sich immer stärker auf das Kulturleben aus. Das entfacht aber auch immer heftigeren Widerstand bei Künstlern und Intellektuellen.
Der Filmregisseur Jacques Rivette gehörte mit François Truffaut, Jean-Luc Godard und Éric Rohmer zur „Viererbande“, deren „Nouvelle Vague“ das Kino veränderte. Nachruf auf einen Filmmagier.
Seit sechsundzwanzig Jahren wurde Wolfgang Rihms Musiktheater „Die Hamletmaschine“ nicht mehr gezeigt. Das Zürcher Opernhaus wagt sich wieder daran – mit Erfolg.
Das Humboldt-Forum steht am Scheideweg: Neil MacGregor, der neue Intendant, muss die Planungen ändern. Ob das Projekt damit zu retten ist?
Der Brief des bayerischen Ministerpräsidenten an die Kanzlerin und die Reaktion der SPD darauf erinnern an griechische Verhältnisse. Sichere Grenzen scheinen eine schier unlösbare „Hausaufgabe“ zu sein.
Die Weltlage ändert viele Reisepläne. Was wird dann aus einer Ägyptenreise? Ein Besuch in einer vernachlässigten Gegend.
Auf dem Weg in ein Land, das Pfefferspray mehr als Politik und Medien traut: Die alltäglichen Erfahrungen mit der Realität der Flüchtlingskrise verursachen Unsicherheiten, gegen die Parolen und schöne Bilder kaum ankommen werden.
Es beginnt wie ein Psychokrimi und stürzt seinen Protagonisten in eine Verwirrung, aus der er sich nicht befreien kann: Alice Buddeberg inszeniert die Uraufführung von Thomas Melles Missbrauchsdrama „Bilder von uns“ am Theater Bonn.
Der VfB Stuttgart kaufte Kevin Großkreutz, um den Abstieg zu verhindern. Doch nachdem ihn seine große Liebe aus Dortmund fortgeschickt hat, wartet auf den Weltmeister eine viel größere Aufgabe.
U-Bahnfahren in der Metropole Tokio ist ein Erlebnis. An vielen Stationen erinnern Melodien den Reisenden an das Aussteigen. Jetzt hält der J-Pop Einzug in die Bahnhöfe.
Das Multiroom-Sounddeck von Raumfeld gibt die Musik aus vielen Tonquellen wieder. Zudem ist es vorbereitet für Google Cast. Der Klang überzeugt.
Als Metin in „Türkisch für Anfänger“ ist Adnan Maral bekannt geworden. Nun ist er zurück in seiner Heimatstadt Frankfurt und probt „Michael Kohlhaas“. Ein Gespräch über Chancen, ein positives Leben und die Frage nach dem Recht.
Hitler liebte es martialisch. Die Editoren des Münchener Instituts für Zeitgeschichte auch. Sie wollen ihn in der kräftig kommentierten Neuausgabe von „Mein Kampf“ nach eigener Aussage „umzingeln“ und sich selbstbewusst mit dem „vergifteten Buch“ von 1925/26 auseinandersetzen.
Die Welt in Aufruhr, die Dinge in Bewegung und wir mittendrin. Die Botschaft des Festivals „Fluchtpunkt Frankfurt“ ist eine aktuelle. Im und um das Schauspielhaus stand vier Tage das Thema Flucht im Mittelpunkt.
Der japanische Trickfilm „Puella Magi Madoka Magica: Rebellion“ interpretiert den „Faust“ buddhistisch. Nun ist er endlich auch in Deutschland auf DVD erhältlich.
In Long Beach bei Los Angeles verfolgen glühende Republikaner, wie Donald Trump und Ted Cruz sich einen heftigen Schlagabtausch liefern. Die Frontlinien sind klar: Die Demokraten haben das Land in den Absturz gestürzt. Und Trump ist derjenige, der es am klarsten sagt.
Der Saint-Laurent-Chefdesigner könnte bald die Modemarke verlassen. Es wäre kein Wunder, denn in Paris wechseln die Designer mittlerweile immer schneller.
In Indonesien sind mit dem Anschlag des IS in Jakarta die Befürchtungen der vergangenen Wochen wahr geworden. Die Dschihadisten hatten schon vor Wochen ein „Konzert“ angekündigt. Offenbar wollten sie Attacke von Paris imitieren.