Gekommen, um zu bleiben
Der Streit an der Berliner Volksbühne nimmt immer obskurere Formen an. Wie konnte er derart aufbranden - und worum geht es eigentlich?
Der Streit an der Berliner Volksbühne nimmt immer obskurere Formen an. Wie konnte er derart aufbranden - und worum geht es eigentlich?
Am Donnerstag ist der letzte Arbeitstag von Kulturdezernent Felix Semmelroth. Zehn Jahre lang hatte er dieses Amt inne. Er geht mit gemischten Gefühlen.
Politik richtet sich an den Verstand. Doch die abstrakte Weltpolitik lässt die Körper revoltieren. Zum Vorteil der Patriarchen.
Wer instrumentalisiert hier wen? Die Kunstaktion „Flüchtlinge fressen“ sollte die Politik unter Druck setzen. Doch sie hinterlässt nur jede Menge Fragezeichen.
Ein neuer Hochhauskomplex soll auf dem Deutsche-Bank-Areal entstehen. Damit könnte sich das bisher abgeriegelte Grundstück nach mehr als 45 Jahren für Fußgänger öffnen.
Auf dem Darmstädter Heinerfest will die Polizei mit zahlreichen Beamten für Sicherheit sorgen. Sie reagiert damit auf die Übergriffe beim Schlossgrabenfest.
Die Urmutter des Popcorn- Kinos auf der Bühne: Alfred Hitchcocks „39 Stufen“ als Slapstick-Spektakel bei den Burgfestspielen in Bad Vilbel
Den Tod des Schauspielers bestätigte seine Agentin am späten Sonntagabend in Berlin. Demnach starb George bereits am 19. Juni nach kurzer Krankheit. Mit George verlieren der deutsche Film und das Fernsehen einen Ausnahmeschauspieler.
Ganz ohne Fleisch kommt das Restaurant „Vevay“ in der Frankfurter Altstadt aus. Doch nicht nur für Veganer ist die Küche ein Genuss. Der Lokaltermin.
Für junge Leute ist die DDR sehr weit weg. Das kann geändert werden: zum Beispiel, wenn Schauspieler einer Schulklasse in Dresden vorführen, wie der Alltag in der Diktatur war.
Neuerdings wollen Hochschulen neben guten Noten und vielen Praktika auch sozial engagierte Studenten. Aus diesem frommen Wunsch ist in kurzer Zeit ein absurder Wettbewerb entstanden.
Die traditionsreiche Berliner Volksbühne bekommt einen neuen Intendanten, die Gerüchteküche brodelt und alle Mitarbeiter steigen auf die Barrikaden. Ein offener Brief zeigt nun das Ausmaß der Misere.
Durch die Kultserie „Game of Thrones“ ist die Britin Emilia Clarke zum Star geworden. Ein Gespräch über Fans, die sie mit ihrem Rollennamen ansprechen und ihren neuen Film, der am Donnerstag in die Kinos kommt – und in dem sie unerwartet niedlich sein darf.
Wenn der Regisseur die Skandälchen liebt, wird eben der Sexclub einer lesbischen Drogendealerin zum Serail: An der Deutschen Oper Berlin gerät Mozarts „Entführung aus dem Serail“ in eminentem Maße sinnlos.
Sie gehören zu den bedeutendsten Kinderbuchautoren der Gegenwart, beide stammen aus Deutschland und leben in England. Wie wurden Judith Kerr und Axel Scheffler aufgenommen? Und was sagen sie jetzt zur Debatte um den Brexit?
Digitale Fotokameras filmen stets nur eine halbe Stunde lang. Wer schreibt das vor? Die Kameragewerkschaft? Nein, es ist ihre Firmware.
Der Vater eines Opfers der Pariser Anschläge vom November verklagt Facebook, Twitter und Google. Der Vorwurf: Die Konzerne leisten „materielle Unterstützung“ für den IS. Sie müssen sich ihrer Verantwortung stellen.
Die Aktivistengruppe „Zentrum für politische Schönheit“ will Flüchtlinge Tigern zum Fraß vorwerfen. Das Innenministerium kritisierte die Aktion nun als „geschmacklose Inszenierung“.
Achim Freier inszeniert Ludwig van Beethovens Oper „Fidelio“ bei den Wiener Festwochen und fordert dem Dirigenten Marc Minkowski dabei Großes ab.
Ein Ehrenamt in schweren Zeiten: Sarah Knaust hat sich zur hessischen Milchkönigin wählen lassen. Sie verfolgt ein Ziel damit.
Die „Dialogues des Carmélites“ von Francis Poulenc wirken erschütternd dank der klaren Stellungnahme der Musik. Elisabeth Stöppler zeigt in Mainz, dass es auch ohne Nonnentracht geht.
Rein juristisch sieht sich Joseph Blatter noch als Fifa-Chef, weil ihm nie das Mandat entzogen worden sei. Auch korrupt sei er nicht, beteuerte der Schweizer in einem Interview. Darin behauptet er, Auslosungen seien manipuliert worden.
Till Reuter würde gerne den Augsburger Roboterhersteller Kuka in aller Ruhe führen. Doch seit das Übernahmeangebot aus China in sein Haus geflatter ist, gerät er in die Mühlen aufgeschreckter Politiker.
Umso gewagter geht es in den Großstädten zu. Besuche am Vortag der Fußballeuropameisterschaft bei unseren französischen Nachbarn, die sich ebenso für Schnecken wie für Hochgeschwindigkeitszüge begeistern können.
Nach Büchern und Filmen hat der Zauberlehrling Harry Potter nun auch das Palace Theatre in London verhext. Die Kartenkontingente im Vorverkauf sind Teil der Inszenierung, welche zuweilen an faulen Zauber erinnert.
In der „Volksrepublik Luhansk“ hat Russland seine Macht konsolidiert und einen Getreuen als „Staatsoberhaupt“ installiert. Dessen Konkurrenten wurden auf mysteriöse Weise beseitigt.
Vom rebellischen Marquis: Bei Tessier Sarrou & Associes in Paris werden am 15. Juni hundert Stücke aus dem Archiv der Familie de Sade versteigert.
Ein Spaziergang an der Copacabana, die kein Catwalk ist und auch kein Strand für Touristen - sondern ein bunter Alltagskarneval.
Die Hochzeit als Actionfilm? Oder ein Hund, der den Ring trägt? Alles schon dagewesen. Heidi Müller ist Hochzeitsrednerin. Ihr Anspruch: die Zeremonie, die genau zum Paar passt. Wir haben sie dabei begleitet.
Die beste Ausstellung seit langem: Das Centre Pompidou in Paris ehrt Paul Klee, der zuerst Bildhauer werden wollte. Gut, dass er doch noch Maler wurde.
Massive Vorwürfe gegen Deutschlands populärsten Geiger. Seine ehemalige Verlobte, eine Escort-Dame, will von ihm erniedrigt und zum Sex gezwungen worden sein. Sie fordert zwölf Millionen Dollar. Garrett wehrt sich.
Halbzeit bei Münchens Biennale für Neues Musiktheater. Bilanz: Drei Enttäuschungen, die Musik bleibt auf der Strecke. Kann ein experimentelles Musikfestival nicht mehr?
Mit seiner Show „A Prairie Home Companion“ hat Garrison Keillor Geschichte gemacht. Er erzählt darin vom wahren Amerika, das bei uns kaum einer kennt. Nun hört er auf.
Das neue „Märtyrermuseum“ in Kopenhagen versucht sich an einer Definition des Märtyrertums. Doch anstelle von skandalösen Inhalten zeigt es allenfalls eine unterhaltsame Theaterperformance.
Zensur macht doch die Kunst erst komplett: In Nowosibirsk treffen Künstler, Philosophen und Psychoanalytiker auf dem „Schwarzmarkt des Wissens“ zusammen.
Von Miró bis Dalí: Das Reina-Sofía-Museum in Madrid zeigt die Kunst und Kultur zwischen 1939 und 1953. Die dreijährige Forschungsleistung trägt beeindruckende Blüten.