Der letzte Pfarrer im Riederwald
Seine Kirche ist nahezu leer, wenn er Gottesdienst feiert. Trotzdem lässt sich Fred Balke für die Philippusgemeinde immer wieder etwas einfallen. Doch einen Nachfolger wird er nicht haben.
Seine Kirche ist nahezu leer, wenn er Gottesdienst feiert. Trotzdem lässt sich Fred Balke für die Philippusgemeinde immer wieder etwas einfallen. Doch einen Nachfolger wird er nicht haben.
Rattenköpfe, falscher Filz, Umbauten, Blick aufs Budget, das gehört zum kunstvollen Spiel mit der Illusion. Mitarbeiter der Züricher Oper beherrschen das gut.
Das Wintersemester hat begonnen. Jetzt stehen Professoren und Studenten wieder unter gegenseitiger Beobachtung. Wie haben soziale Medien und überbehütete Studienanfänger den Hochschuldozenten verändert?
Riga soll den Deutschen den Weg nach Petersburg versperren. Doch im September fällt die Stadt. Die Eroberung wird deutscherseits ausgiebig gefeiert. So auch in der Frankfurter Zeitung vom 5. September 1917.
Die künstlerische Direktorin des Londoner Globe Theatre ist mit viel Veränderungswillen angetreten. Doch nicht alles gefällt dem Verwaltungsrat – man trennte sich nun wieder von ihr.
Ein Stalker hat am Dienstagabend vor dem Deutschen Theater in Berlin die Schauspielerin Anne Kulbatzki niedergestochen. Der 29 Jahre alte Angreifer wurde jetzt in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen.
Kenneth Branagh bringt in London John Osbornes Theaterstück „The Entertainer“ auf die Bühne.
Offenbar hat ein Stalker in Berlin am Dienstagabend eine Schauspielerin nach ihrem Auftritt niedergestochen. Vorher soll er sie als „Schlampe“ beschimpft haben. Dann überwältigten Passanten den Mann.
Die Frankfurter Eintracht erwartet beim Pokalspiel gegen Ingolstadt eine Minuskulisse. Zudem plagen Kovac schlechte Erinnerungen, und das Rätselraten um Meier fängt an.
Carolin Emcke nimmt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegen und mahnt zum Widerstand gegen Hass: „Wir dürfen uns nicht wehrlos und sprachlos machen lassen.“
Ceta steht auf der Kippe. Die EU-Kommission macht dafür auch SPD-Chef Sigmar Gabriel verantwortlich. Der wiederum nimmt für sich in Anspruch, er habe die Verhandlungen vor dem Scheitern bewahrt.
Christoph Willibald Glucks Kreuzzug-Oper „Armide“ ist delikat instrumentiert. Marc Minkowski holt dieses zarte Stück als Dirigent nun in den Riesenraum der Wiener Staatsoper.
In Hannover soll die 16 Jahre alte Safia S. einem Polizisten mit einem Messer in den Hals gestochen haben. Es war die erste vom IS in Deutschland in Auftrag gegebene Terrortat. Was ist das für ein Mädchen, das seit Donnerstag vor Gericht steht?
Heute wird die Schriftstellerin Elfriede Jelinek siebzig Jahre alt. Zu sehen ist sie kaum noch, weil sie unter Angstzuständen leidet und deshalb die Öffentlichkeit meidet. Zu hören allerdings ist sie vielerorts.
Ortstermin auf dem Friedhof von Montmartre und ein Gespräch mit dem Konservator Frédéric Tempier über den romantischen Dichter.
Das Lübecker Günter-Grass-Haus ist zur Gedenkstätte geworden. Leiter Jörg-Philipp Thomsa führt durch die Räume in der Glockengießerstraße 21.
Da ist für jeden was dabei: Die Marke Lagerfeld expandiert kräftig. Die größten Potentiale stecken im Onlinehandel. Das in jedem Wortsinn höchste Ziel strebt die Marke aber im kommenden Jahr an.
Ein Film, wie gemacht für den Unterricht in Staatsbürgerkunde: Die ARD lässt heute die Zuschauer zu Gericht sitzen über den Soldaten, der ein entführtes Flugzeug abgeschossen hat.
Gastronomie, Büros für den Zoo oder Ausstellungsräume – eine Marktanalyse listet viele Nutzungsmöglichkeiten für das Gesellschaftshaus am Frankfurter Zoo auf.
Wird Philip Roth beim Literatur-Nobelpreis etwa übergangen, weil seine Bücher frauenfeindlich sind? Und sind die Männer bei ihm denn besser? Über ein grundlegendes Missverständnis.
Als Dramatiker, Regisseur und Schauspieler nutzte er die schärfsten Mittel des Theaters gegen Politik und Kirche: Der italienische Literaturnobelpreisträger Dario Fo ist im Alter von 90 Jahren gestorben.
Bremerhaven könnte so schön sein, so frei, so jung und so reich. Aber nichts von alledem ist auch nur in Reichweite. Das liegt an der Geschichte, am Länderfinanzausgleich, an der SPD, aber vor allem am Aufbruch, der einfach nicht kommen will.
Er ist einer der meistbeschäftigten Stars in Hollywood: Samuel L. Jackson. Hier spricht er über seine Vorliebe fürs Extreme, über Filmtitel, Drogen, Genügsamkeit und Trump – und er erzählt, warum seine Tante so wichtig für ihn war.
Der Brückenbauer: Der Leipziger Ballettdirektor Mario Schröder möchte mit seiner Arbeit die Menschen zum Nachdenken bewegen – auch über die Kunst hinaus.
Die Kunst hat keine soziale Aufgabe, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig. Aber sie stärkt den gesellschaftlichen Durchblick. Und den Zusammenhalt.
Wie macht man Fernsehen, über das alle reden? Der Produzent Oliver Berben über moderne Erzählformen, anspruchsvolle Zuschauer und den Grund für die Übermacht amerikanischer Serien.
In der Kulturszene hatte Hamburgs Kultursenatorin Barbara Kisseler einen hervorragenden Ruf. Jetzt ist die Politikerin nach langer schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren gestorben.
Andrzej Wajda galt als einer der größten Regisseure in der Geschichte des polnischen Kinos. Er erhielt den Ehren-Oscar und den Goldenen Bären der Berlinale. Nun ist Wajda gestorben.
Vor 30 Jahren drohte dem Frankfurter Gallus-Theater das Ende. Heike Bonzelius und Winfried Becker wollten nur den Herbst über helfen - und blieben bis heute.
Der Widerstand gegen das Unternehmen TUIfly ist eskaliert. 500 Mitarbeiter haben sich gleichzeitig krankgemeldet. So effektiv die Protestaktion auch sein mag, sie bleibt nicht ohne einen bitteren Beigeschmack.
In ihrem zweiten Fernsehduell debattieren Hillary Clinton und Donald Trump heute Nacht im beliebten „Town-Hall-Format“. Für den durch ein Skandal-Video schwer angeschlagenen Trump ist das die wohl allerletzte Wahlkampf-Chance. Wenn überhaupt.
Billig und angesagt wie früher Berlin, Treffpunkt der osteuropäischen Start-up-Szene: Die Königsstadt Polens zieht Studenten aus aller Welt an. So mancher bleibt länger als geplant.
Ein Film über den Flugzeugabsturz, bei dem der polnische Präsident Lech Kaczyński 2010 ums Leben kam, spaltet Polen. Er deutet das Unglück als Verbrechen. Das passt der Regierung bestens in den Plan.
Vor 30 Jahren hat Jan Lauwers die belgische Need Company gegründet, fast genauso lang gehört sie zur Theatergeschichte Frankfurts. Nun feiert die Truppe Jubiläum.
Die Freunde der Berliner Volksbühne wollen dem neuen Intendanten Chris Dercon den Kampf ansagen und üben sich in rebellischen Posen. Eigentlich will man aber nur ein bisschen Quatsch machen.
In der „Affäre Böhmermann“ wollen die Juristen das letzte Wort haben. Auch nachdem der Moderator die Sache geschickt eingeordnet hat, setzt sich das Trauerspiel fort. Damit war zu rechnen.