So schnell stirbt die Seele nicht
Julien Gosselin zeigt bei den Salzburger Festspielen sein düsteres Text-Medley von Leonid Andrejew. Es ist ein entgrenzter Abend zwischen Staunen und Hoffen.
Julien Gosselin zeigt bei den Salzburger Festspielen sein düsteres Text-Medley von Leonid Andrejew. Es ist ein entgrenzter Abend zwischen Staunen und Hoffen.
Erwachsene sind eine attraktive, weil zahlungskräftige Zielgruppe für die Spielwarenindustrie. So wächst die Konkurrenz, auch für Lego.
Feriengefühl in der Großstadt: Das Festival „Sommerwerft“ macht es möglich. Das Theaterfestival am Frankfurter Mainufer lockt Tausende. Und trotzt dem Regen.
Die Schauspielerin Fritzi Haberlandt spielt in dem Film „Wilma will mehr“ eine ostdeutsche Frau Ende der neunziger Jahre. Ein Gespräch über die Wende, Stullen an der Theaterbar und die letzte Staffel von „Babylon Berlin“.
Peter Kunz ist Vorstandsmitglied eines großen Frankfurter Immobilienentwicklers. Was viele nicht wissen: Er ist auch Comedian.
Der Schauspieler Joachim Gottschalk war in den Dreißigerjahren ein Liebling der Frankfurter. Von seiner jüdischen Frau wollte er sich auch dann nicht trennen, als die Nazis ihn drangsalierten. Autorin Rosemarie Killius hat nun ein Buch über Gottschalk geschrieben.
Wenn Österreichs Kanzler Stocker dieses Wochenende Friedrich Merz nach Salzburg einlädt, geht es um mehr als Kunstgenuss. Die Geschichte eines Kulturereignisses.
Im Frauenfußball gehe es nicht um Show, da gehe es ums Spiel: Diese These wird auch rund um die Fußball-Europameisterschaft immer wieder vertreten. Stürmerin Chloe Kelly widerlegt sie.
Wer Shakespeare kann und als Queen glänzt, darf auch dem Actionfilm zeigen, was eine Harke ist: zum Achtzigsten des Filmstars Helen Mirren.
Jeder kennt ihn heute noch wegen eines Werks, das er selbst verachtete, aber was er sonst schuf, schrieb buchstäblich Geschichte: Vor hundert Jahren wurde der griechische Komponist Mikis Theodorakis geboren.
In Berlin ist die Wohnungsnot groß. Cornelia, 70 Jahre alt, hat ein Zimmer übrig. Und Auszubildende Bea, 21, braucht eines. Wie gelingt das Zusammenleben?
Er ist ein gewitzter Erzähler, mit Worten und seinem Körper. Jetzt feiert der Tänzer und Choreograph Tony Rizzi, Wahl-Frankfurter seit 30 Jahren, 60. Geburtstag.
Vergessene Pionierinnen des Stils im Jüdischen Museum Berlin, die Comiczeichnerin Allison Bechdel in Basel und Goldschätze aus China in Gotha: Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons
Martin Seifert bewies im Film, auf dem Theater und im Hörspiel sein Gespür für seelische Verwerfungen in der Sprache. Jetzt ist er mit 74 Jahren gestorben.
Einfache Sprache, komplexe Stoffe, große Liebe zur Literatur: Unser Ausblick auf die bemerkenswertesten belletristischen Neuerscheinungen des deutschen Bücherherbstes.
Die Macrons ziehen in Amerika gegen die Influencerin Candace Owens vor Gericht. Es geht um das Gerücht, die First Lady sei ein Mann. Das Präsidentenpaar sieht sich als Opfer einer „globalen Erniedrigungskampagne“.
Deutsche und Polen haben ungeachtet des politischen Lärms rund um Stettin längst ihr gutes Auskommen miteinander gefunden. Beide Seiten am Unteren Odertal profitieren immens voneinander.
Der Berliner Kulturhaushalt schrumpft im nächsten Jahr nur um 110 statt 130 Millionen Euro. Aber das ist immer noch viel zu viel. Denn außer Kunst und Kultur hat die Hauptstadt nicht viel im Angebot.
Die Pläne für den Neubau des Frankfurter Schauspielhauses gefährden historische Baudenkmäler. Der Landesdenkmalrat kritisiert die Stadt.
Eine geplante Executive Order soll die Modelle der Techkonzerne zur „Neutralität“ zwingen. Doch wie funktioniert die politische Steuerung durch Code eiegntlich? Über Macht, Märkte und das Märchen von der objektiven Maschine.
Karlsruhe geht es wie so vielen Kommunen in Deutschland: Es fehlt an Geld. Das macht sich etwa im Theater bemerkbar – und bei Bussen und Bahnen.
Nach 2000 Nationalgardisten verlassen nun auch 700 Marineinfanteristen Los Angeles – eineinhalb Monate nach ihrer Entsendung durch Donald Trump. Das Pentagon hebt hervor, wie wichtig die „unübersehbare Präsenz“ der Soldaten gewesen sei.
Am Moskauer Bolschoi Theater dirigiert Valery Gergiev eine Neuinszenierung von Prokofjews Bürgerkriegsoper „Semjon Kotko“. Sie stellt offensiv Bezüge zum Ukrainekrieg her. Italien sagte inzwischen einen Gergiev-Auftritt ab.
Im Frankfurter Deutschsommer können Kinder mit Förderbedarf ihre Sprachkenntnisse verbessern. Sie spielen Theater, konjugieren Verben und erkunden die Stadt. Der Erfolg lässt sich messen.
Der Schauspieler Tom Troupe ist im Alter von 97 Jahren gestorben. Bekannt wurde er als vielseitiger Charakterdarsteller in zahlreichen Fernsehserien der Sechziger- bis Neunzigerjahre, darunter „Star Trek“ und „Mission: Impossible“.
„Die Schweigsame Frau“ von Richard Strauss wird an der Deutschen Staatsoper in Berlin mit Respekt und Liebe wiederentdeckt. Warum hat es nur so lang gedauert?
Unfreiwillige Kenntnis des Bösen: Ismail Kadares würdiges Abschiedswerk „Der Anruf“ ist ein erzählender Essay über das Schreiben in einer Diktatur.
Der ganze Wagner in dreizehn Jahren: Unser Autor hat es ausprobiert, zwischen Corona, Bratwurst und Ölbohrtürmen. Und die Festspiele am Ende kaum noch wiedererkannt. Eine Reise durch einen sehr speziellen Kosmos.
Wo Operette und Krieg zusammengingen: Karl Kraus’ „Letzte Tage der Menschheit“ und die Wiener Spektakelgesellschaft.
Ein Rechtsgelehrter mit praktischem Verstand und fast unbegrenzter Neugier auf die Künste: Christoph Möllers folgt auf Barbara Stollberg-Rilinger an der Spitze des Wissenschaftskollegs zu Berlin.
Long Tran hat in der legendären „Kinly Bar“ im Frankfurter Bahnhofsviertel sein Handwerk gelernt. Mit seinem Speakeasy „Chroma“ setzt er ebenfalls auf Kreativität – aber auch auf Klassiker.
Claus Peymann ist gestorben. Seine langjährige Mitarbeiterin Christiane Schneider erinnert sich an einen ganz besonderen Moment an seiner Seite. Und an die Magie, die nur das Theater entwickeln kann.
Der kleine Pyrenäen-Ort Peyragudes ist für den legendären Bergflughafen bekannt, auf dem schon James Bond drehte. Es gab dort aber noch eine andere erstaunliche Aufführung, die in Erinnerung bleibt.
Sie ist einer der wenigen deutschen Weltstars. Für uns steht Ute Lemper in Wuppertal auf den Brettern, die manchmal auch die Modewelt bedeuten.
Er musste sich anhören, er sei „ein hergelaufener Rumäne“ und stieg zum mächtigsten Mann in Europas Operngeschäft auf. Jetzt wird der Sänger und Agent Ioan Holender neunzig Jahre alt. Als Wiener Opernintendant hält er den Langzeitrekord.