Alles ist wichtig
Die heute achtzig Jahre alte Schauspielerin Angela Winkler hat ihre 2019 erschienene Autobiographie „Mein blaues Zimmer“ als Hörbuch eingelesen – mit dem Mut zur Improvisation und zum Unperfekten.
Die heute achtzig Jahre alte Schauspielerin Angela Winkler hat ihre 2019 erschienene Autobiographie „Mein blaues Zimmer“ als Hörbuch eingelesen – mit dem Mut zur Improvisation und zum Unperfekten.
Ein Leben mit Hindernissen als Flüchtling aus dem Iran: Sara Ostertag inszeniert in Wien die Dramatisierung eines Romans von Amir Gudarzi.
In Belém diskutieren 50.000 Gäste über Klimafolgen, die Stadt selbst ist noch lange nicht vorbereitet. Was kann ihr helfen? Ein Spaziergang mit Begleitung durch die baumarme Stadt am Amazonas.
Alice und Ellen Kessler sind in München gestorben. Die „Kessler-Zwillinge“ wurden nach ihrer Flucht aus der DDR schon früh berühmt. Als Sängerinnen und Tänzerinnen waren sie internationale Show-Stars.
„Ich rock’ die Show“: Die deutsche Version des Musicals „Mrs. Doubtfire“ im Capitol Theater Düsseldorf lebt ganz besonders durch ihren Hauptdarsteller.
Die Choreographin Rafaële Giovanola ist zurück am Staatstheater Mainz. Mit dem Ensemble lotet sie die Schwerkraft aus und erzählt so fulminant über das Leben.
Hark Bohm hat als Regisseur und als Hochschullehrer den deutschen Film seit den Siebzigerjahren geprägt. Er war ein einzigartig zugewandter Lehrer mit einem großen Vermächtnis. Ein Nachruf.
Die Schweiz bleibt ungeschlagen und steht vor dem letzten Spieltag so gut wie sicher als Gruppensieger fest. Auch Spanien ist praktisch nicht mehr einzuholen. Belgien kehrt mit einer Enttäuschung aus Kasachstan zurück.
Das Operndorf war das letzte große Projekt des Künstlers und vielleicht sein radikalstes. 15 Jahre später steht in dem kleinen Ort in Burkina Faso immer noch kein Opernhaus. Und doch ist etwas gewachsen. Ein überraschender Besuch in Laongo.
Sie stehen zwar mit auf dem Spielfeld, aber den Mannschaftsgeist, den spüren sie nicht – fühlen sich die Ostdeutschen so, wie es Emily am Ende von „Unsere kleine Stadt“ ergeht? Ein Vorabdruck.
So wie Agnetha Fältskog hatte auch Anni-Frid Lyngstad vor und nach der Weltberühmtheit mit der Band ABBA eine Karriere: nicht nur im Genre des Schwedenschlagers. Nun wird die gebürtige Norwegerin 80 Jahre alt.
Das Frankfurter Stalburg Theater holt einen Text von Marc-Uwe Kling auf die Bühne: „Quality Land“ als bissige Satire auf unsere Gegenwart.
Während Frankreich der Opfer der Anschläge vom 13. November 2015 gedenkt, muss die Fußball-Nationalmannschaft wieder zum Länderspiel antreten. Die Ansetzung in Paris stößt auf Kritik.
Sigmund Freud schrieb täglich an Martha Bernays aus Paris, Berlin und Wien. Die nun erschienenen letzten Brautbriefe geben Einblicke in sein Privatleben und enthüllen Kämpfe um Geld, deretwegen die Ehe fast gescheitert wäre.
Das Theater an der Ruhr eröffnet mit einer Doppelpremiere seine Programmreihe zur Utopie und bringt mit „Das eingebildete Tier“ einen großartigen Text des Franzosen Valère Novarina auf die Bühne.
Michael Blumöhr organisiert am 22. und 23. November zum 30. Mal „Darmstadt spielt“. Wie das Event gewachsen ist und welche Rolle dabei Klaus Teuber, der Autor von „Die Siedler von Catan“, gespielt hat.
Ein Soloabend für Shakespeares Narren: Marian Kindermanns Parforceritt mit Hamlet, Lear und dem „Sommernachtstraum“ am Neuen Theater in Halle.
Allein mit Herzblut ist der immer teurer werdende Mainzer Rosenmontagszug nicht zu stemmen: Es braucht schon auch viel Geld – etwa für das Sicherheitskonzept.
Der Choreograph und Regisseur Michael Laub zeigt seine neue Videoinstallation „Snapping 2025/Snap Dance“ in Kambodscha. Porträt eines Rebells, der sich sonst der Vergänglichkeit der Live Arts verschrieben hat.
Steigende Kosten und strenge Sicherheitsauflagen belasten die Fastnachter in Mainz, die Grünen in Frankfurt sind gegen eine „autofreie Innenstadt“ und die FDP will sich im Kommunalwahlkampf vom Rest abgrenzen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Organisierter Angriff auf den Rechtsstaat: Wie Wertkonservative, Rechte und Rechtsextreme sich unter dem Vorwand der Kultur während der Büchermesse „Seitenwechsel“ in Halle an der Saale am Wochenende in den Armen lagen.
Ein verschollenes Meisterwerk wird in Offenbach wiederentdeckt. Die Oper „Riccio“ von Erich Riede erlebt eine konzertante Aufführung nach jahrzehntelanger Rekonstruktion.
Eckhard Kuchenbecker hat mit Christoph Schlingensief gearbeitet. Seine großartige Ausstellung erinnert nicht nur an ihn, sondern nimmt die Besucher gleich mit ins Kino.
Von der Weimarer Republik über den NS-Staat und die DDR bis zur Wiedervereinigung: Andreas Möller spürt der bewegten Lebensgeschichte seines Großvaters nach.
Litauens Starautor Marius Ivaskevicius und Tadschikistans Starregisseur Barzu Abdurazzakov diskutieren über die kulturelle Unterdrückung durch Diktaturen.
In Wiesbaden koordiniert die NATO ihre militärische Hilfe für die Ukraine. Mit einer komplexen Stabsübung hat die Allianz jetzt ihre Reaktion auf einen Angriff Russlands trainiert. „Massive Rechenpower“ spielt eine entscheidende Rolle.
Zehntausende Ukrainer sind in russischer Kriegsgefangenschaft. Hier berichten vier von ihnen, die ausgetauscht wurden, was sie erleben mussten.
Die neurechte Avantgarde, die keine war: Vor wenigen Jahren machte Dimes Square weltweit Schlagzeilen. Ausgerechnet im liberalen New York hatte sich eine antiwoke Avantgarde gefunden. Was ist daraus geworden – und was bleibt?
Vor hundert Jahren wurden in Bayern zwei politische Prozesse geführt, die die Anfälligkeit der Weimarer Republik für rechtsextreme Propaganda zeigten. In beiden Verfahren waren Männer jüdischer Herkunft treibend.
Die Forscherin Monika Schwarz-Friesel berichtet von Antisemitismus in den Medien. Eklatante Beispiele dafür finden sich ihr zufolge vor allem bei ARD und ZDF. Eines handelt vom Politmagazinmacher Georg Restle.
Ausgerechnet in Italien, beim schweren Champions-League-Auswärtsspiel gegen die SSC Neapel, verriegelt Frankfurt gekonnt die Tür vor dem eigenen Tor. Was hat zu diesem Umschwung im Eintracht-Fußball geführt?
Das Theater Freiburg hat einen neuen Intendanten und einen ranschmeißerischen neuen Stil. Eine angeblich feministische Inszenierung von Kleists „Zerbrochener Krug“ zeigt, warum die performativ korrekte Lichtshow das Gegenwartstheater nicht retten wird.
Er ist zweimal einer lebensbedrohlichen Krankheit entronnen. Jetzt singt der Bariton Johannes Martin Kränzle wieder auf der Bühne. Und will anderen Mut machen.
Charmant, aber nie seicht, komplex, doch nie ermüdend: Alexei Ratmansky macht in Kopenhagen Johann Sebastian Bachs „Kunst der Fuge” zum Ballett.
Elle Sofe Sara choreographiert als erste Samin für Norwegens Nationalballett. Nicht nur der große Anteil samisch gekleideter Zuschauer bei der Premiere von „Láhppon/Lost“ zeigt, welche symbolische Bedeutung das hat.
Matti Geschonnecks Zweiteiler „Sturm kommt auf“ nach dem Roman „Unruhe um einen Friedfertigen“ von Oskar Maria Graf schildert, wie in der Weimarer Republik der Faschismus heraufzieht. Er zeigt, was auch in der Gegenwart auf dem Spiel steht.