Diese Augen vergisst man nie mehr
Mit Filmen wie „Pulp Fiction“ oder „Die Maske“ wurde Peter Greene berühmt. Jetzt ist der US-Schauspieler gestorben.
Mit Filmen wie „Pulp Fiction“ oder „Die Maske“ wurde Peter Greene berühmt. Jetzt ist der US-Schauspieler gestorben.
Die Frankfurter liegen im Bundesliga-Duell mit dem FC Augsburg bis kurz vor Schluss knapp in Führung. Doch dann landet der Ball im Eintracht-Tor. Nach langer Überprüfung wird der Treffer zurückgenommen.
Tragisches Tagebuch: Arthur Schnitzlers Tochter Lili will gefährlich leben und erspart sich selbst, dem Papa (und jetzt auch noch uns) nichts.
Im Verein wird gnädiger auf den Trainer geblickt als unter den Fans, die fehlende Stabilität hat Gründe. Doch vor dem Spiel gegen Augsburg ist klar: Sportvorstand Krösche erwartet Antworten von Dino Toppmöller.
Er wurde bekannt aus Theater, Film und der ARD-Serie „In aller Freundschaft“. Nun ist Rolf Becker wenige Monate nach seinem 90. Geburtstag in Hamburg gestorben.
Die israelische Jugend muss nach ihrer Vorgeschichte suchen: Der Kinofilm „Ein Haus in Jerusalem“ sucht nach dem Punkt, von dem aus sich die Gegenwart erzählen lässt.
Die Literaturnobelpreisträgerin Han Kang verlässt den Aufbau-Verlag und geht zu Ullstein. Das hat sich Aufbau wahrscheinlich selbst zuzuschreiben.
Der israelische Regisseur Ran Chai Bar-zvi inszeniert Oscar Wildes Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“.
Das gönnen wir uns: Großes Kino und flauschige Flugzeugsitze im LM 350h von Lexus. Eine Probefahrt mit dem Komfort der Business Class.
Litauens Sozialdemokraten sind ein Regierungsbündnis mit einer rechtsradikalen Partei von verurteilten Holocaust-Leugnern eingegangen. Dagegen organisiert die Künstlerszene des Landes Widerstand.
Stolz und ein wenig verzagt: Chemnitz blickt auf das Jahr als Kulturhauptstadt zurück – und fragt sich, wie sich der große Erfolg fortschreiben lässt.
Bjarne Mädel hat seine nächste große Eigenbrötlerfigur geschaffen. In „Prange – Man ist ja Nachbar“, spielt er einen Mitbewohner, wie er im Buch steht. Das ist sanfte, menschenfreundliche, große Komödie.
In Barcelona demonstrieren die Frankfurter Geschlossenheit und Behauptungswillen, kommen aber nicht über ein 1:2 hinaus. Sportvorstand Markus Krösche kann dem Abend trotzdem etwas Ermutigendes abgewinnen.
Für fünf Euro in jede Vorstellung des Spielplans? Geht, sagt das Staatstheater Mainz. So könnte ein neuer Standard für kulturelle Teilhabe entstehen.
Sie spielt einfach kriminell gut, auch nach längerer Bühnenabstinenz: Das erste von vier Radiohead-Konzerten in Berlin ist eine spektakuläre Werkschau, ein Fest der avantgardistischen Rockmusik, das nichts zu wünschen lässt.
Das Staatstheater Mainz hat großes Interesse daran, mit jungen Menschen in Kontakt zu kommen – und jetzt auch das dazu passende „Hop on!“-Angebot.
Vor 100 Jahren wurde die Oper „Wozzeck“ von Alban Berg uraufgeführt und wider Erwarten ein durchschlagender Erfolg. In ihr verschmolzen Härte und Gesanglichkeit. In Berlin ist sie nun wieder zu erleben.
Hans-Jürgen Syberberg lotete in seinen Filmen deutsche Geschichte von Ludwig II. über Karl May bis Adolf Hitler aus. Ein Besuch aus Anlass seines neunzigsten Geburtstags.
Das Staatstheater Darmstadt bringt Humperdincks Familienoper „Hänsel und Gretel“ als Coming-of-Age-Geschichte auf die Bühne – inklusive Gruselfaktor.
Friedrich Guldas Begriff von Musik reichte von Bach bis Dizzy Gillespie. Eine Edition von 84 CDs würdigt den Pianisten, der die „Apartheid von E und U“ überwinden wollte.
Nach dem „katastrophalen“ Spiel in Leipzig stellt Eintracht Frankfurt die schlechteste Defensive der Bundesliga. Die Mannschaft ist stark verunsichert und stellt ihre Fehler nicht ab. Trotzdem sagt Sportvorstand Krösche: „Wir haben kein Trainerthema.“
Die Mission der Eintracht, Leipzig die erste Heimniederlage der Saison zuzufügen, ist krachend gescheitert. Nie verliert Trainer Toppmöller höher. Nach dem 0:6 in Leipzig drohen die Hessen in eine Krise zu rutschen.
Die Kinderserie „Fritzi und Sophie“ erzählt die Wende aus der Sicht von zwei Mädchen aus Leipzig. Warum nur hört man nicht, wo sie herkommen?
Paul Taubitz ist als Erster Kapellmeister neu am Staatstheater Wiesbaden. Nun leitet er die Uraufführung der queeren Landoperette „Alles Liebe!“
Weil Israel am Eurovision Song Contest teilnehmen darf, haben gleich mehrere Länder angekündigt, den Wettbewerb zu boykottieren. Besonders in Spanien wird dieser Schritt begrüßt.
Lloyd Riggins wurde 1969 in New York geboren und ist seit 1995 in Hamburg. Im Interview spricht der Leiter des Hamburger Balletts über Kunst als Arbeit, das Erbe der Tanzgeschichte, Romantik – und den Dämon des Solisten.
Vor rund 30 Jahren ging „Die Harald Schmidt Show“ auf Sendung. Der Jubilar spricht im Interview über seine schmale Rente und verrät, warum er mit seinem Sohn die „Haftbefehl“-Doku geschaut hat.
Anita Vulesica inszeniert „Eine Minute der Menschheit“ nach Stanisław Lem am Deutschen Theater Berlin. Und das Universum antwortet nicht. Skandal? Oder Plattitüde?
Familiengeschichten sind die Spezialität von Joachim Trier. Mit seinem neuen Film „Sentimental Value“ beweist der norwegische Regisseur, dass er es in diesem Genre inzwischen zur Meisterschaft gebracht hat.
Uraufführung, urkomisch: Enrico Lübbe inszeniert Lukas Rietzschels bitterböse Komödie „Der Girschkarten“ am Leipziger Schaupielhaus.
Die Operette „Sissy“ wird am Theater Bremen aufgeführt. Wer Lust auf ein bisschen sentimentales Alpenglühen und royales Liebeserwachen hat, ist hier genau richtig.
Putin begrüßt Trumps Gesandten Witkoff und den Schwiegersohn des US-Präsidenten Kushner glanzvoll. Der Kreml signalisiert, dass er keinen „Deal“ für Frieden in der Ukraine brauche.
Das Théâtre du Soleil in Paris gilt als Leuchtturm des Fortschritts. Nun bezichtigen mehrere Frauen zwei Mitglieder der Truppe von Ariane Mnouchkine des schweren sexuellen Missbrauchs.
Mit der „Before-Trilogie“ wurde er einst zum Frauenschwarm der Generation X: Ein Gespräch mit Ethan Hawke über das Altern in Hollywood, seine vielseitigen Projekte und die Zusammenarbeit mit seiner Tochter.
Als ich mich in einem Theatertext von Rainald Goetz erwähnt fand, fuhr ich zur Aufführung nach München. Und da stockte das Stück just da, wo von mir die Rede war.
Der verkannte Klassiker wird als erloschener Vulkan wiederentdeckt: Luca De Fusco inszeniert „Samstag, Sonntag, Montag” von Eudardo De Filippo am Teatro Argentina in Rom und vergibt eine entscheidende Chance.