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Das kleine deutsche Startup „Infinytalk“ verspricht ewiges digitales Leben in der Cloud. Das ruft einen chinesischen Investor auf den Plan. Und es beginnt Science-Fiction, wie sie die ARD selten hat: „Exit“, ein Thriller.
Das kleine deutsche Startup „Infinytalk“ verspricht ewiges digitales Leben in der Cloud. Das ruft einen chinesischen Investor auf den Plan. Und es beginnt Science-Fiction, wie sie die ARD selten hat: „Exit“, ein Thriller.
Wachablösung ohne Alphorn: Der Schweizer „Tatort: Züri brännt“ entzündet sich zumindest stilistisch an neuen Lebensfunken. Er wirkt energetischer, weiblicher, schneller und politischer.
Die Altlasten eines guten Deutschen: Im „Tatort: Ein paar Worte nach Mitternacht“ kommt ein alter Mann mit dunkler Vergangenheit ums Leben. Der Fall wirkt etwas überkonstruiert.
Ein „Tatort“ ohne Mord, dafür mit dem FC Bayern: Eine Frau wird Opfer einer Vergewaltigung. Den Kommissaren stellen sich Fragen von Racial Profiling und Datenschutz. Am Ende bleibt man ratlos zurück. Wie kann das sein?
Willkommen im lauwarmen Krieg: Der Frankfurter „Tatort“ wirbt den klassischen Agenten-Thriller an, echte Spannung aber kommt nicht auf.
Der Wiener „Tatort“ geht unter die Pumper: Der als Suizid inszenierte Mord an einem Bodybuilder führt die Kommissare Eisner und Fellner ins Muckibudenmilieu. Stand die Tat im Zusammenhang mit dem Pillengeschäft?
„Tatort: Pumpen“ läuft am Sonntag, den 06. September um 20.15 Uhr im Ersten.
Den Sommer über dürfen „Tatort“-Fans aus fünfzig Folgen wählen, was auf dem gewohnten Sendeplatz zu sehen sein soll. In den letzten fünf Stunden des Votings für den kommenden Sonntagabend ging es nicht mit rechten Dingen zu.
Bühne frei für die Kamera: Im Münchner „Tatort“ wird ein Junge tot aufgefunden. Die Mordermittlung bleibt aber nebensächlich. Entscheidend ist die Dramaturgie der Bilder.
„Tatort: Lass den Mond am Himmel stehen“ läuft am Sonntag, den 07. Juni 2020 im Ersten.
Gewagter Schnitt, großes Kino: Im „Tatort“ aus Weimar, „Der letzte Schrey“, ist das Ermittlerpaar Dorn und Lessing den Entführern eines Kleiderfabrikanten auf der Spur.
„Tatort: Der letzte Schrey“ läuft am Sonntag, den 31. Mai im Ersten.
Die Kommissare des Stuttgarter „Tatorts“ lösen ihren 25. Fall. Sie jagen einen Serientäter, der scheinbar zufällig Opfer auswählt. Doch Zufall ist hier nichts.
Vor den Augen der Kommissare Borowski und Sahin geschieht an der Polizeiakademie ein Mord. Was ist mit der Täterin los? Und was mit den anderen? In diesem „Tatort“ spielen junge Talente groß auf.
„Tatort- Borowski und der Fluch der weißen Möwe“ läuft am Sonntag, den 10. Mai 2020 im Ersten.
Angesichts der Corona-Krise stellt sich die Frage: Wie geht man damit in Film und Fernsehen um? Müssen alle Bücher neu geschrieben werden? Sind „Tatort“-Kommissare ohne Mundschutz noch denkbar? Wie führt man Regie? Wir fragen die Kreativen.
Er war einer der prägenden Darsteller am Deutschen Theater in Berlin und ein vielgesehener Gast im Fernsehen: Otto Mellies bediente von den Klassikern bis zum „Tatort“ die ganze Bandbreite der Schauspielkunst.
Eine tote Video-Bloggerin und jede Menge ideologischer Sprengstoff: In der „Tatort“-Folge „National feminin“ ermitteln Charlotte Lindholm und Anaïs Schmitz im Milieu der neuen Rechten. Das wirft auch persönliche Fragen auf.
Das Gewissen, die Skeptikerin, die Büßerin: Im „Tatort: Die Guten und die Bösen“ sehen wir Hannelore Elsner in einer ihrer letzten großen Rollen. Sie spielt eine Kommissarin, die nicht aufhört, nach Gerechtigkeit zu suchen.
Der softboiled-Krimi in guter Form: Das neue „Tatort“-Team aus dem Saarland ist so lässig wie gefühlvoll, Fälle lösen Schürk und Hölzer wie nebenbei.
Überhitztes Kammerspiel: Im Dresdner „Tatort“ wird eine Geiselnahme zur Geduldsprobe für die Polizei. Und alles nur, weil ein Familienvater das Vertrauen in den Rechtsstaat verloren hat.
Wenn sich das in Aluhutträgerkreisen rumspricht: Im Göttinger „Tatort“ liefern sich die Kommissarinnen Zweikämpfe und Stoff für Verschwörungstheoretiker.
Kölns „Tatort“ kommt aufs Sozialgesetzbuch: In der Episode „Niemals ohne mich“ geht es um zerrüttete Familien, Unterhaltszahlungen und Hartz IV. Mit einem Krimi hat der Film nichts zu tun. Die Kommissare sind unterfordert.
Gibt es das perfekte Verbrechen? Studenten einer Berliner Elite-Uni scheinen es ausprobieren zu wollen. Die Kommissare Rubin und Karow stoßen an ihre Grenzen. Das hätte ein perfekter „Tatort“ werden können.
Bei Hanne und Hans: Im Ludwigshafener „Tatort: Leonessa“ kommt ein Saloon-Kneipier ums Leben. Die Kommissarinnen fetzen sich wie auf dem Schulhof. Das gerät schon etwas aus den Fugen.
Mehr Lust, mehr Distanz: Der „Tatort“ aus Franken kreist dunkel poetisch um den alten Herzschmerz. Ein Arthouse-Krimi, der anrührt.
Der Tatort „Die Nacht gehört dir“ läuft am Sonntag, den 01.03. um 20.15 Uhr im Ersten.
Im „Tatort: Ich hab im Traum geweinet“ endet die Fastnacht mit einem brutalen Kater. Die Kommissare landen miteinander im Bett. Einen Mord gibt es auch. Das nennt man filmischen Ausnahmezustand.
Sie konnten es sehen. Oder doch nicht? Was ein altes Graffito in einem Tunnel in Hanau über das verriet, was später geschah.
Sie liebt das Nachtleben, er sitzt nackt am Laptop: Das Berliner Ermittlerteam zeichnet sich durch Zankerei und exaltiertes Privatleben aus. Nun ist entschieden, wer die neue Kommissarin wird.
Längst hat der feierwütige Mob aus Jungeselinnenabschieden und Touristen die Hamburger „Große Freiheit“ übernommen. Der „Tatort: Die goldene Zeit“ trauert einem Kiez nach, den es nurmehr in Liedern gibt.
Im „Tatort“ aus Dortmund wird ein Kinderschänder ermordet. Bei den Umständen, die der Film „Monster“ aufruft, denkt man an automatisch an die realen Fälle von Kindesmissbrauch in Lügde und Bergisch-Gladbach.
Hochspannung bis zur letzten Minute: Im „Tatort“ aus München werden die Kommissare Leitmayr und Batic zu einem Amoklauf gerufen und müssen bei „unklarer Lage“ ermitteln.
„Tatort: Unklare Lage“ läuft am Sonntag, den 26. Januar 2020 im Ersten.
Der Tatort „Unklare Lage“ läuft am Sonntag, den 26.01.2020 auf ARD.
Gelangweilt und schön: Der Kölner „Der Tatort – Kein Mitleid, keine Gnade“ imaginiert eine brutal selbstsüchtige, moralisch verwahrloste Mobbing-Generation Z – die immerhin gut inszeniert wird.